Das Magazin für Entscheider und Meinungsführer
00:00:05: Liebe Zuhörerinnen und Zuhöhrer, wir sind wieder hier.
00:00:07: Nach der Sommerpause, nach einer langen Sommerpause war es ein heißes Sommer.
00:00:11: Herzlich willkommen in Klüte!
00:00:13: Wir sprechen wieder über die wichtigsten Sachen in der Kommunikation im Werbe- und Medienbranche.
00:00:18: Was in den letzten Tagen aufgefallen ist, ist eigentlich der Fight um Neutralität.
00:00:23: Ja, das ist ja nicht übersägt.
00:00:26: Vor allem wenig Medienlesen und Zitiglesen online, z.B.
00:00:29: Tagesanzeigen, also kaum ein Artikel über die grosse Friedensbotschaft Stolpern des Initiativkomitees.
00:00:40: Einfach eine weisse Fläche, kein Krieg.
00:00:44: Einfacher geht es nicht!
00:00:46: So einfach wie die Botschaft ist, so schwierig ist natürlich diese jetzt kommt.
00:00:49: Und das hat gestern auch mehr gesehen, was das Nähekomiteetz über Parteilichen Komiteen seine Kampagne vorgestellt hat, wo zwar nachvollziehbar die humanitäre Tradition aber illustriert mit militärischer Symbol, mit einem Helm und einen K-Vorfahrzeug, mit zersplitterter Glas, also das Symbol des Bruches, dass eben bewährte Werte geben sollen, wenn man der Initiative zustimmt.
00:01:16: Man sieht, wie schwierig es ist die einfache Botschaft zu counteren.
00:01:19: Du kennst Christoph Blocher sehr gut, jede Woche hockst du mit ihm zusammen?
00:01:23: Was weisst du über diese Kampagne?
00:01:25: Ist das einfach so ein Einfall, der plötzlich da war?
00:01:27: Ich
00:01:28: muss jetzt Transparenz machen.
00:01:29: Zwei Sachen, man weiss ja.
00:01:30: Ich interviewe Christoph Blocker seit zwanzig Jahren bald.
00:01:33: Die tausendste Sendung kommt jetzt.
00:01:34: Älteste Podcast von der Welt, sagen wir immer gerne, Tele-Blocher aber nicht finanziert von der SVP.
00:01:39: Nationalskulturgut!
00:01:43: Ja, die Bibliothek ist aufgenommen worden als nationales Kulturgut.
00:01:47: Wenn alle Server abgestellt sind...
00:01:50: Jetzt
00:01:51: ist es endlich vorbei, man kann das nicht mehr auf YouTube lesen!
00:01:54: Nein, es ist immer noch gespeichert in der ETH oder man kann es dort loslassen.
00:01:58: Wir machen diese Sendung seit zwanzig Jahren.
00:01:59: Erfindung vom Norbert Neininger.
00:02:01: Genialer Verleger für den Schaffhausernachricht.
00:02:03: Das hat eine sehr weibliche Kenntungsgeschichte gemacht.
00:02:06: Hast du das immer weitergetrieben ohne einen SVP-Auftrag?
00:02:10: Und ich habe es immer als mediales Phänomen auch ein bisschen angeschaut und alle stürmen und drängen.
00:02:14: Und so gibt es die Sendung immer noch über ... Fast zwanzigtausende Abrufe mit ein paar Wochen auf YouTube und dann kommt es noch auf den Swisscom TV überstaffhauser Fernseher, also von dem her funktioniert das.
00:02:26: Also da ist es zum Transparenz-Mech!
00:02:27: Auf der anderen Seite.
00:02:28: der David Scherrer kenne ich natürlich auch sehr gut.
00:02:30: wir sind fast befreundene...
00:02:32: ...nei
00:02:32: Kampagnen?
00:02:33: Ja, wir haben letzte Woche dreimal gesehen, wir hatten jetzt auch über diese Kampagne natürlich gerede.
00:02:37: Wir kennen uns auch vom Fight Air übers Schauspielhaus in Zürich wo ich auf der Gegenseite war, wo gesagt habe man darf das nicht abrissen die andere in Meinung vertreten also von diesem herrschen.
00:02:47: Und jetzt hast du gefolgen, dass man doch blochen kann.
00:02:49: Ja ich bin ein bisschen ein Blocherexperten-Word in diesen Tagen.
00:02:53: Ich oder Zeit hat auch die Leute zur Unterzeitung etc...
00:02:56: Was weisst du mehr, was andere nicht wissen?
00:02:58: Also wie hast du die Klicke bekommen?
00:03:00: und du redest schon mit Timo nach der Sendung und vor der Sendungen.
00:03:02: also du bist ja so nachterabend.
00:03:05: Was spürst Du?
00:03:07: Wie wichtig ist das für ihn?
00:03:08: Ist es so sein Abschlussprojekt quasi das grosse Finale und dann kann er abtreten?
00:03:16: Abwahlen oder nach dem Rauswurf aus dem Bundesrat sieht es abscheiden.
00:03:19: Und dann, als er wieder Nationalrat wurde, hat man gesagt, eine Figur wie der Blocher treibt ja nicht einfach so ab.
00:03:26: Aber Neutralität ist eigentlich eines seiner Urthemen.
00:03:29: Sie haben schon in den neunzigen Jahren entsprechende Initiativen gemacht, damit die Neutralitäten, die einen Umschreibendenverfassungsartikel sind, im Verfassung herkommen.
00:03:39: Der Ausschlag war im Moment eigentlich, dass der Putin eigentlich keine Nachgriffe hat, Wir sind neutral.
00:03:48: Und drei, vier Tage später hat er gesagt, wir schliessen unsere Sanktionen an von der EU.
00:03:53: und das war dann für Christoph Blocher den Punkt um diese Neutralitätsinitiative zu lancieren.
00:03:59: Es ist eigentlich ein Blocher seines urteimlichsten Projekts.
00:04:04: Also viel mehr als zehn Millionen Schweiz, dort hatte der Matrinel eine Zielführung gehabt oder SRG, da hat er ja gar nicht gross interessiert, sondern das ist jetzt ein blocher Initiativen.
00:04:14: Und auch
00:04:14: wo betäumt es sein Projekt?
00:04:16: Ja, also er schafft
00:04:17: dort gewisse Distanzen.
00:04:18: Als Sicherheitsabstand für den Fall, dass sie abgelehnt werden, wäre es dann in der Lage von der SVP, also erschützt die Partei etwas in den Gewissen geradezu.
00:04:26: Ja und es ist spannend, dass auf diesen Inseraten kommen ... Ja, genau.
00:04:30: Da steht niemand der Namen SVP.
00:04:32: Es ist auch Lesextrem zu duschen.
00:04:35: also auf der anderen Seite wer unterstützt ihn?
00:04:37: zum einen den gemäßigten SP-Ler Wolf Linder.
00:04:41: Ich habe immer den starken Biberrenner bei der Uni gewesen, ich war in den vergangenen Jahren super stark.
00:04:47: Ich sagte Wolf Linder und jetzt plötzlich unterstütze ich Christoph Blocher.
00:04:51: und dann haben wir natürlich die Weltschein.
00:04:53: In Genf ist diese Initiative sehr populär weil sie Angst haben dass die Uner weggehen können und vor allem die Welteschein linken.
00:04:59: Ich war an der Beerdigung vom Jean Ziegler.
00:05:02: also da ist jeder Linke im rot-grünen Zürich eine harmlose Figur gegenüber diesen Genfhorn Linken Revolutionärs Blut, die in der Welt und sie unterstützen den Blocher auch.
00:05:15: Also das sind schon diese beiden Extreme, die jetzt zusammenkommen und die sagen wir sind für eine Neutralität, die festgeschrieben ist in der Verfassung.
00:05:22: Und auf der anderen Seite ist gestern interessant geworden haben wir ein Komitee, man hat ja nicht irgendeinen eigentlichen Kopf, wo man kann sagen er ist jetzt dagegen sondern es ist Economie Swiss, die da finanziert und dann natürlich die Bundesratspartei mit Ausnahme von SVP.
00:05:36: Zurück zu diesem einfachen Motiv der Ausgangspunkte.
00:05:40: Ist es auch Handschrift Blocher oder ist es Handschrift Alexander Segert-Gohl?
00:05:46: zu dieser Plakatkampagne mit der Friedenstube, wo man eigentlich nichts dagegen hat, wenn man das so sieht.
00:05:54: Ja
00:05:54: es ist allerdings schon cool die Handschrift aber die Ur-Handschrift ist blocher oder Christoph Blocher hat immer gesagt und wenn wir auch eine Geschichte von den SVP mal verfolgen würden, dann ist natürlich auch ein Marketinggeschicht oder?
00:06:05: Es ist natürlich eine Geschichte, in der du eine Süsche hast, die man dir anschaut oder eine Plakatsüsche muss du in drei Sekunden entscheiden können.
00:06:12: Verstaubt man sie oder versteht man sie nicht?
00:06:13: Wo klar ist was du ausgesagt bist oder?
00:06:15: den Linken und Nichten zu verdanken.
00:06:17: Das war ein Slogan, der ursprünglich von Franz Holler kommt.
00:06:20: Er ist eine Franz-Hohler-Liede, die es dort adaptiert hat in diese Kampagne in den Neunzigerjahren.
00:06:26: Es war eigentlich der erste Tabu-Buch oder die Schwarze Schöpfleischberühmung.
00:06:30: Das war finde ich wirklich brillant.
00:06:32: Ich habe eine Süsche von der Friedensbewegung bei Gassau, er hat die Friedenstuben angemalt und mir über einen adaptiert.
00:06:39: Christoph Blocher sagte immer, etwas, was man in drei Sekunden weiss, um das zu gehen.
00:06:46: Reduce oder Max, wie ein Plakathalt sollte sein.
00:06:50: Gestern ist mir etwas Interessantes aufgefallen.
00:06:51: Ich bin durch die Stadt Zürich gelaufen.
00:06:53: Da war eine Frau mit einem Velo eine alternative Frau und die hat überall hinten auf ihrem hinteren Körbli die Süsche darauf gehabt.
00:07:01: Und dann habe ich gefunden, das ist jetzt schon spannend, dass plötzlich so ein SVP, Anfrugschlusskampagne, eine Kampagne plötzlich auch noch greift in das roh grüne Zürich.
00:07:10: also von dem her muss da schon irgendeinen Nerven treffen?
00:07:13: Jetzt habe ich gehört gerade, dass es noch eine zweite Kampagne geben wird, so ein bisschen analog zu einem zur Gebührenhalberungsinitiative, die auch die harmlosen Sorge ändert für das urbanen Publikum und nachher noch zu tief.
00:07:29: Ich sage jetzt mal als ländlichen Publikums, weisst du
00:07:31: etwas?
00:07:32: Nein, da weiss ich nichts!
00:07:33: Ich finde einfach die Lansierung spannend.
00:07:36: Ich habe es mit Sherrod diskutiert.
00:07:38: Die Lansierung ist schon interessant.
00:07:40: Also am ersten August... Alle Medien haben über den Auftritt des Blochers in Interlaken geschrieben.
00:07:45: Eben, ich oder Zeit, Sonntagseite, zwei Seiten sogar auf dem Titel der NZZ.
00:07:50: Auf der FDP-NZZ, auf der bürgerlichen NZZ ist der Blocher drauf mit dem also es ist natürlich sehr sehr personifiziert worden und die anderen sind jetzt gekommen ... Die sind
00:07:59: auch schon am ersten Ort gestorben?
00:08:00: Ja.
00:08:01: Mit den ersten Wäldern an diesen Orten, wo SVP-Exponente reden gehalten haben.
00:08:05: Sie sind ja mit diesen ersten Motiven mit zersplitterter Glas vor dem Schweizer Kreuz.
00:08:09: Das ist natürlich auch eine schwierige Botschaft.
00:08:14: Es ist die Schwierigkeit von dieser Nähekampagne, dass sie immer einen Schritt hinterher ist – also mit der Reaktion.
00:08:21: Sie muss auf die starke Präsenz des Friedensplakats kommen und mit einem Slogan, mit Visuals oder Plakat kommen.
00:08:30: Und es ist eigentlich ein Schritt zu spät!
00:08:32: Ja, es sind zwei Dinge doch interessant.
00:08:34: Einerseits bedient sich das Lager-Blocher der Friedenstrauben etwas Linken?
00:08:40: gegen das Militär, gegen den Krieg und weiss Gott was.
00:08:42: Auf der anderen Seite sind jetzt die Rechten da für die Scherron-Systeme haben plötzlich Schweizer Kreuz.
00:08:48: Wir bewahren Schweizer Kleuz oder diese drei Eigenossen.
00:08:50: also es ist irgendwie wie eine Seite verkehrter über
00:08:53: das Kühlschirm.
00:08:54: Das ist doch mal das Einste und das andere.
00:08:56: wenn du richtig sagst sie müssen immer reagieren oder?
00:08:59: Und da war mich interessiert ich bin ein grosser Fan von Plakaten das weiß man mittlerweile.
00:09:03: Die Frage ist ja immer wenn du jetzt eine Gegenkampagne machst wo Schweizer zerstört dich zum Beispiel oder irgendwie kaputt ist.
00:09:11: ob du dann nicht am anderen nichts ist, wie die Leute sagen.
00:09:13: Ja klar!
00:09:13: Wir müssen dafür stimmen damit das Schweizer Kreuz nicht kaputt
00:09:16: geht.
00:09:17: Das ist ja meine Überlegung...
00:09:19: Oder das Militärfahrzeug?
00:09:21: Es ist
00:09:24: ein KV-Fahrzeug und KV im Kosovo steht unter NATO-Kommand.
00:09:28: Ist der NATO in der Uni hat
00:09:29: es mit dem Kommentar besprochen und fragt, warum nehmen Sie ein K-Fahrzeug?
00:09:33: Die bestätigen den K-Seiten des Vorurteils, dass er sowieso ein NATO-Tourbus ist.
00:09:37: Und warum nicht ein IKR-Fahlzeug?
00:09:40: Also so quasi das Symbol der Schweizer Rotskreuz humanitären Tradition.
00:09:44: Was ist das Erste, was im Sinn kommt zur humanitärenden Tradition?
00:09:47: Das ist die Roter Kreuz!
00:09:49: Und das Komitee hat mir aber nachher globhaft erklärt, dass sie sich das sehr wohl überlegt haben und ECRK-Einsätze von den Initiativen nicht tangiert werden.
00:09:57: Und UNO eben auch nicht?
00:09:58: Das ist ja noch interessant!
00:09:59: Und UNOD und darum mussten sie quasi ein KV Fahrzeug haben, weil genau sättige Friedenseinsätze wie wie KV im Kosovo leistet mit Schweizer Beteiligung seit siebenundzwanzig Jahren, genau das wäre nachher nicht mehr möglich.
00:10:10: Also faktisch absolut korrekt.
00:10:12: aber mein erster Reflex war natürlich, die lieferten ja quasi Munition der Gegenseite also der Befürworter, die Initianten, wenn ihr dieses NATO-Fahrzeug
00:10:24: Ja, das ist schon noch interessant.
00:10:25: Gerade UNO.
00:10:27: Blocher war schwer gegen UNO und hat den Kampfgeführ gehabt in den neunzigen Jahr gegen UNo, wo er dann unterlegt war.
00:10:33: Aber der UNO ist ausgenommen.
00:10:35: Wenn die UNOS-Sanktionen beschlossen sind, kann man auch nach den Initiativen sich die Schweiz an eine Sanktion anschliessen.
00:10:40: Das finde ich schon noch Interessant.
00:10:41: Das ist aber zugeständig vielleicht ein wenig an die Linken im Genf, bei denen wir sehr UNO-freundlich sind.
00:10:48: Und wie du richtig gesagt hast, Rohkrütze ist ja für die absolute Neutralität.
00:10:52: Dann machen sie ihre Tätigkeit in diesem Zwischenraum.
00:10:57: Von daher müssen die anderen natürlich überlegen, welches Fahrzeug das nimmt.
00:11:00: Genau!
00:11:02: Afera Suivir, der Abstimmungskampf wird weitergehen.
00:11:06: Die Gegenkampagne ist jetzt angerollt und es wird
00:11:08: spannend sein.
00:11:08: was noch für Witte.
00:11:09: Ja man hat ja den SP.
00:11:09: Der SP macht natürlich sehr viel wegen der
00:11:11: nächsten
00:11:12: Kampagne
00:11:13: nach oben.
00:11:14: Jetzt
00:11:15: kommt natürlich die Argumenten schon klar.
00:11:16: Putin-Initiativen haben wir gehört Geldsäge haben wir gehört, das sind Argumente.
00:11:21: Wie weit diese Verfangung ist dann schwierig?
00:11:22: Ich glaube die Stimmungslage im Moment spielt einer für den Blocher.
00:11:26: Also wenn man überall Listes kreiert und der Putin weiss Gott war, ist einer auch bei den Leuten.
00:11:31: so ein gewisses Unbehagelte könnte für den Blocker sein.
00:11:33: Ich bin ja kein Profit.
00:11:35: Aber es gibt auch Umfragen, die sagen, dass ich massiv zugleiten habe.
00:11:38: Es geht eben nebenan.
00:11:40: Lange ist das Ende richtig nahe gegangen?
00:11:43: Also ich schaue jetzt das vor allem kommunikativ an, nicht nur politisch.
00:11:47: Ich finde das eine echt kommunikative und interessante Geschichte.
00:11:50: Wie jeder gesagt hat, diese Neutralität interessiert keinen Schwein.
00:11:53: oder wir hatten hier zehn Millionen Initiativen, wir hatten die Essere Initiativa.
00:11:57: Auch in der Partei haben alle gesagt, die Neutralitäten ... Wir sind ja neutral und interessiert niemand.
00:12:02: Dass das plötzlich so ein grosses Thema ist, ist verwunderlich.
00:12:06: Und die zweite ist schon wie du eine Kampagne lansierst – und das ist höchstwahrscheinlich, da müssen auch Gegnern der Tafitscherer durch den Blick zu sein, dass es gelungen ist.
00:12:15: oder am ersten August war plötzlich die Halbschwitz voll pflasterig mit diesen Frisesplakaten – und dann musst du eben reagieren darauf.
00:12:22: Das Reagieren ist natürlich immer schwieriger als wenn du in der Offensive bist!
00:12:27: Aber es kommen natürlich sehr viele.
00:12:29: Ich meine, die anderen haben hier Schere-Team oder eben Gegner von diesen Initiativen hat mit Economis vielmehr Geld.
00:12:35: Die können natürlich in der Schweiz noch mehr zuflastern und sie hätten jetzt auch zeigen, dass am Schluss
00:12:39: ... Ich glaube nicht mehr Geld als ein Christoph Blocher unter den Strichern.
00:12:42: Also Sie wollen genug Geld haben, aber dann sind wir in Appelhauten.
00:12:45: Die Frage
00:12:45: ist natürlich vielviel also an diesem Schluss selber, wo diese rühren?
00:12:47: Ja... Aber es hätte sich ja immer zeigen bei den Initiativs.
00:12:50: Es kippt ja am Schluss immer!
00:12:52: Wir hatten das bei den zehn Millionen Abstimmungen, die viele Leute gesagt haben, die hatten.
00:12:56: Die kommt jetzt durch.
00:12:57: Im letzten Moment hat es ihn gleich
00:12:58: noch gekriegt!
00:13:00: Kommen wir noch zu einem Thema, das im Sommerloch für Aufregung sorgte.
00:13:05: Es war nicht ganz neu und war absehbar, aber es wurde zum ersten Mal konkret genannt, wie der Sonntagsblick aussehen könnte, wenn er eben nicht mehr am Sonntag erscheint.
00:13:14: Das ist eine Situation, in der man eigentlich weiss, dass die Situation mit den drei Sonntigstiteln – Sonntage-Sittikta-Medio
00:13:21: etc.,
00:13:21: Sonntagen etc.
00:13:22: und Sonntagesblicken ringen, dass das nicht mehr langhaltbar sein wird wegen der Vertriebskosten bei Abnehmender Lässerschaft, also irgendjemand wird sich da bewegen und wer sich zuerst bewegt, wird je nachdem die anderen mitreissen.
00:13:36: Weil diese Distributionen am Sonntag quasi teilte Kosten sind und wenn einer rausgeht, wird es für andere entsprechend teurer.
00:13:43: Also wer bewegt sich zu erst?
00:13:44: Und jetzt hat man gehört, Kurt W. Zimmermann in der Weltwoche hat quasi ein Konzept präsentiert, das soll den Nachfolge vom Sonntagsblick sein mit einem ausbauten Blick auf Samstag.
00:13:56: Für wie glaubewürdig haltest du das?
00:13:57: Ja, ist ja gut informiert.
00:13:59: Ich schaue dir das schon vor, glaube ich auch.
00:14:01: Ringe will dich ja informieren Anfang September über ein neues Konzept.
00:14:04: Die Frage ist einfach, dass die Sonntagsblick auf eine Sonntagspflicht ist?
00:14:07: Der Name war auf der Sonntage fixiert.
00:14:09: Er kann es
00:14:09: nicht im Samstag bringen und Samstagsblick
00:14:11: ist ... Ein Vorbild ist schon etwas Schweizer-Mochennende...
00:14:14: Genau, genau!
00:14:15: Das sind die ersten, die die Bewegung gemacht haben.
00:14:17: Sie waren etwas fetterer von dieser Bedeutung
00:14:19: in Deutschland.
00:14:20: Die zweite
00:14:21: ist natürlich ... Was war der S-Sexi vom Sonntagspunkt?
00:14:25: Der Erfolg war natürlich, dass die Sportresultate angehen.
00:14:27: Heute hast du vielleicht auch im Internet mehr oder in anderen Medien.
00:14:31: Aber das ist natürlich die Hintergründe, weil am Samstag auf den Fussballplatz gelaufen sind.
00:14:35: In der Schweiz weltweit hattest du im Sonntagsanalysen ... Ich
00:14:38: glaube, das ist das von dem
00:14:40: schmerzhaftesten Wert.
00:14:43: Ich finde es gut, wenn sie am Print festhalten.
00:14:44: Ich bin grosser Print-Fan.
00:14:46: Du
00:14:46: hast ja auf die Wiedergungsrede
00:14:48: geschrieben.
00:14:49: Ja ich hatte geschrieben auch wenn das Beringie nicht überall gut angehäuscht.
00:14:54: Eigentlich war eine Liebeserklärung.
00:14:56: Das Sonnenstarch brennt und ist die älteste Sonntagseite.
00:14:59: Es ist ein Monument im Sonntagsmarkt.
00:15:02: Mein alter Kumpel Peter Rothenbühler hat geschrieben, dass sie runtergegangen waren, wegen Frankreich.
00:15:07: Das glaube ich nicht.
00:15:09: Vielleicht war er zu teuer oder zu dick?
00:15:10: Ich weiss es nicht!
00:15:11: Es ist auch der Trend natürlich, dass die Leute weniger Zeitung lesen.
00:15:14: Aber es ist immer noch eine heimische Stache im Marken.
00:15:18: Im Moment unter dem Resa Rafi wird das sehr gut gemacht und wieder lesenswert haben gute Geschichten.
00:15:23: Also von daher würde ich das schon schade finden.
00:15:24: wie auch ein Verlag lebt natürlich für guten Assets Und für Rignier ist der Sonntagsblick schon etwas wichtiges.
00:15:31: Das Positive finde ich an dieser Diskussion, dass man sich Gedanken macht wie man weiterhin führen kann.
00:15:38: Schade wäre, wenn er eingestellt würde.
00:15:39: Und der dritte Punkt ist natürlich die Posttaxen oder Vertriebstaxe.
00:15:43: Das wurde extrem teuer.
00:15:44: Ich sehe das Problem auch und ich bin im Tessin gewesen wie du ja auch.
00:15:48: Wenn du dich den Teller anschauest und überlegst, dass jeder Sonntag die gesundheitszeitige Hindernmündung in der Schweiz eine unheimliche Logistik aufhand.
00:15:57: Ja klar!
00:15:57: Und wer war in einem Dorf von uhrsprünglich fünfzig Exemplare abonniert?
00:16:01: Zwei Abonnierzeiten, Aufwandkosten sind genaue.
00:16:05: Das Kasten hast du nicht mehr gehört?
00:16:08: Ein Problem ist schon da.
00:16:10: Was ist das, was mich noch wundernimmt?
00:16:11: Ich sehe, dass es nicht allen passt.
00:16:12: Was war die Kritik?
00:16:13: Die,
00:16:15: die daran arbeiten ... Sie sind für den Sonntagsblick immer so.
00:16:19: Kritik ist es so, dass man vielleicht, wenn man sagt, der Sonntagsblick muss weiterhin gehen.
00:16:24: Dass man an der Realität vorbeigeguckt oder... Das hat schon etwas.
00:16:27: Ich meine, das ist immer die aktive Dienstgenerationsnostalgie, wenn sich die Welt geändert hat!
00:16:32: Aber meine Kolumne, die ich dort hatte, war eigentlich etwas anderes bei allem Verständnis.
00:16:36: Man weiss auch, ich habe selber einen Verlag und ich weiss in welchen Stürmen wir im Moment sind.
00:16:41: Wir sollen einfach ein Brand, das so stark ist wie den Sonntagspiel ... nicht leichtfertig aufgeben.
00:16:47: Und ich glaube, Ringe ist schon vom richtigen Weg.
00:16:49: Die überlegen sich das schon und die machen natürlich auch nicht irgendjemandem zu sagen wir stellen ihn rein sondern suchen jetzt eine Kompromisslösung wenn er weiter in den Print macht und weiss es gut war.
00:16:57: Das war einfach ein Aufruf und es war eigentlich nicht einmal Kritik.
00:17:01: Es war aber etwas liebes.
00:17:02: Erklärung an diesen Sonntagsblick wo einem begleitet sei ich auch oft der Welpen oder am Sonntag gab es einfach diesen Sonnungsblick.
00:17:09: Aber die Welt rundherum hat sich geändert, da ist mir klar und das mediale Verhalten hat sich verändert und die Jungen lesen keine Zeit mehr.
00:17:16: Aber
00:17:17: wer weiss, man kann ja auch am Samstag ein Sonntagsblick ausgeben.
00:17:20: Es ist ja der Blick auf eine Suntung!
00:17:22: Ja
00:17:23: natürlich und das sind natürlich diejenigen, die es machen oder verlegen und Manager sind natürlich gefordert.
00:17:29: Ich hoffe nur, dass dieser Brand in irgendeiner Form überlebt wie dieses Entstechenbrennende.
00:17:33: Wie hat's mindestens im Museum?
00:17:35: Oder in der Landesbibliothek?
00:17:36: Ja mehr, mehr... oder eh ja.
00:17:38: Genau, schon noch ein bisschen mehr.
00:17:40: Also da gibt es schon noch reale Existenz.
00:17:42: Sehen wir gespannt?
00:17:43: Wir diskutieren über das.
00:17:45: die Initiativen, also ohne irgendwie keine grosse Meinung bilden.
00:17:49: Ich finde das kommunikativ jetzt ein unheimlich interessantes Schlacht, was passiert.
00:17:54: und der dritte Punkt oder letzte Punkt, den ich noch zu sagen habe ist es geht über das Plakat.
00:17:59: Das Plakat ist das Medium, wo die Abstimmung durchgeführt wird.
00:18:04: Und es ist gerade eine Zeit, in der man immer über die Abschaffung des Plakats redet und bewerkert werden kann.
00:18:08: Der SP, der in der Stadt Zürich gegen das Plakat steht, hat gesagt ganz klar, wir machen unsere Werbung auch über den Plakat.
00:18:14: Das war unser Podcast!
00:18:16: Besten Dank nicht für die Leute, dass ihr hier seht.
00:18:18: Wir hören uns wieder in guter Frische und guter Form nächste Woche.