Radio | Rösti
Positiv aufgefallen ist Nick Lüthi ein Video der New York Times, weniger gefallen hat ihm ein Kommentar der Neuen Zürcher Zeitung. Matthias Ackeret fand die diesjährige Dreikönigstagung von vergangenem Donnerstag einen gelungenen Anlass. Weniger erfreut zeigte er sich über die Rolle von Plattformkonzernen wie Meta, die keine Verantwortung für irreführende und betrügerische Inhalte übernehmen.
Die neuen Mediapulse-Zahlen zeigen deutliche Verluste der SRG-Radiosender nach der UKW-Abschaltung. Die Privatsender konnten entsprechend zulegen. Aber, so Nick Lüthi zur Entwicklung des Radios insgesamt: «Die Gattung ist stabil und stark. Es sind über fünf Millionen Menschen, die täglich Radio hören. Das sind Zahlen, von denen andere nur träumen können.» Die insgesamt guten Zahlen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die UKW-Abschaltung der SRG nicht so gut bekommen ist, wie nun auch die Hörerzahlen zeigen. Für Ackeret geht es noch um mehr: «Der Umgang mit UKW ist zum Symbol geworden für den Zustand der SRG.»
Am Donnerstag, 15. Januar, um 13.30 Uhr wird Medienminister Albert Rösti in Bern seinen offiziellen Auftritt gegen die Halbierungsinitiative absolvieren. Ackeret zur Haltung des Bundesrats: «Ich glaube, Rösti ist mittlerweile dafür, dass die Abstimmung zugunsten der SRG ausgeht.»
Beide Gesprächspartner positionieren sich gegen die Initiative. Ackeret: «Eine starke SRG ist wichtig. Obwohl die SRG meiner Meinung nach sehr viele Fehler gemacht hat.» Lüthi zur finanziellen Dimension: «So viel Geld aus dem Mediensystem herauszunehmen und zu hoffen, dass dieser Betrag durch Private zurückkommt, ist illusorisch.» (nil)
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