Das Magazin für Entscheider und Meinungsführer
00:00:05: Liebe Zuhörerinnen und Zuhöre, hier ist unser Personalcom Podcast.
00:00:08: Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge!
00:00:10: Heute geht es vor allem um die Brinte Reichweitungen der WMF.
00:00:14: Der Blick taggeseitig, die grosse Taggeseitung leidet deutlich zu.
00:00:19: Und das ist sicher eine Überraschung nach den vielen Jahren, wo sie immer anwärts ging.
00:00:23: Magazine verliert und zwanzig Minuten fehlt zum ersten Mal ganz.
00:00:27: Da schauen wir uns genauer an mit unserem Experten für diese Fragen mit Christian Beck.
00:00:32: Aber zuerst wie immer Gut News und Bad News.
00:00:34: Wie ist es bei dir, Christian?
00:00:37: Gut News hat einen Zusammenhang mit den Wemmfzahlen.
00:00:39: Es war für mich das letzte Mal, als ich diese Dörfer aufbereiten durfte.
00:00:45: Ich nehme jetzt Müssen, weil... Ich gebe es zu, Zahlen sind nicht so ganz Misting.
00:00:49: Das zeige ich dir vorhin.
00:00:52: Das sind Seitenweise einfach nur Zahlen.
00:00:55: Die können am Viertel ab Mitternacht vorstellen.
00:00:58: wie leicht er schlafen ist.
00:00:59: Man schaut dann, was ich nachmittags erst einmal in die Mail habe und dann sitzt man... also ich bin nicht mit der Nacht aufgestanden.
00:01:05: Ich habe es heute Morgen gemacht, am Dienstagmorgen.
00:01:08: Dann sitzen wir vor den Tabellen, wo die Zahlen aus dem Wimlet signifikante T-Werte, Rippen geladen, Titelkombinationen.
00:01:15: Aber am Schluss lohnt sich das, weil ja, mittlerweile sind wir wirklich die Einzigen, die in dieser Ausführlichkeit darüber berichten.
00:01:22: Und es wird gerne gelesen.
00:01:25: Man hat diesen Vergleich sonst nicht?
00:01:27: Jetzt habe ich es zum letzten Mal gemacht und am nächsten Mal im halben Jahr darf sich dann jemand anders zu den Tabellen kämpfen.
00:01:33: Also zwei Sachen, das ist Evangelium.
00:01:35: Das zweite ist natürlich in dem Training einen Auge.
00:01:37: Du hast es wirklich sehr gut gemacht um dich zu lernen auf die Persönlich-Komm.
00:01:41: Du verlangst uns Ende Jahr.
00:01:43: über das werden wir sicher auch noch reden.
00:01:45: also danke vielmals für diesen super Job.
00:01:46: aber du hast schon gemerkt aus der Reaktion oder wenn eine Zahl nicht ganz perfekt ist dann können wir schon Telefon über.
00:01:52: Es geht sehr schnell jetzt.
00:01:54: heute ist z.B.
00:01:54: darum gegangen um ein Prozentzahlen.
00:01:56: Jetzt haben wir das erste Mal bei Prozentzahlen gerechnet, um den Lesser noch mehr an die Hand zu nehmen.
00:02:02: Das hat sich herausgestellt, unsere Prozentzahl ist eine andere wie beim Medium, die sie selber ausgerechnet haben.
00:02:08: Jetzt ist dann rausgekommen und wir haben die Zahlen auf tausende Gründe bekommen.
00:02:11: Das Medium selbst hat es natürlich viel genauer.
00:02:14: Und das gibt dann so gewisse Schwankungen, ich kann jetzt den Zahlen schnell anpassen und habe ein bisschen gründete Prozentzahlen.
00:02:20: Also
00:02:21: danke für diesen Job!
00:02:22: Sie sind sehr wichtig natürlich für Branchen immer.
00:02:24: Vielleicht nicht mehr so ganz wichtig, vielleicht nach wie vor zehn, fünfzehn Jahren.
00:02:28: Aber wir werden noch in einem Detail darüber reden.
00:02:30: Was sind Bad News für dich?
00:02:32: Ja, Ringe bleiben wir bei Ringe.
00:02:33: Sie baut in der Romandie ab und am Standort Losan fallen die vierzehr Stellen weg an der Redaktion.
00:02:39: Das klingt jetzt sehr wenig, ist aber nicht.
00:02:42: Laut der Gewerkschaft ist fast jede fünfte Stelle.
00:02:46: Betroffen sind Lilustre und das Wirtschaftsmagazin BME.
00:02:50: Begründung von Ringe, Einnahmen aus Print- und Werbung sinken.
00:02:53: Das Digitalgeschäft kann also nicht auffangen.
00:02:55: Wir kennen die Gründungen aus den letzten Jahren nicht mehr.
00:02:59: Das passt übrigens auch zu der Wemfzahl über diese.
00:03:01: Ich möchte jetzt gerade redet den Blick!
00:03:03: Leid zum Beispiel zu, aber bei der Magazin geht es praktisch nach oben runter und das Geld verdient man auch mit mehrlässenden nicht automatisch zurück.
00:03:12: Es ist ein Trend, den wir überall gesehen haben, wenn man uns einen Portal anschaut.
00:03:16: Jeden Tag wird irgendwo entlassen.
00:03:18: also die Branche schrumpft natürlich schon extrem.
00:03:21: Was sind Pini-Gutnews und Bad News?
00:03:23: Ja, Bad news ist natürlich dass du gehst Gut News ist, dass du einen guten Job hast.
00:03:27: Es bleiben noch drei Männer?
00:03:29: Ja genau!
00:03:29: Die zehn Jahre waren wirklich toll dieser Zusammenarbeit.
00:03:32: Wie gesagt wir reden dann noch über das und vielleicht noch Bad News ist für mich, ich habe gesehen ein Räder Romanischer Radio am Fernsehen also der SRG verlosst jetzt Jagd-Ski im Kanton Graubünden und da habe ich irgendwo gelesen, ich nehme nicht an, dass es den ersten Aprilmeldung war.
00:03:47: Ich finde das jetzt und ich bin ja überzeugt der Vegetarier etwas dekadent Und gut News ist... mit dem Christoph Blocher.
00:03:56: Jetzt gibt es Leute, die sagen, das sei monopolisiert und weiss Gott war.
00:04:00: Für mich als Journalist war er eine grosse Freude.
00:04:02: Es wurde überall zitiert, Flächendecken.
00:04:05: Ich mag mich immer erinnern an von Tausend Sendungen.
00:04:08: Wir haben jetzt imbalte tausendste Sendung, in der wir gestartet sind.
00:04:12: Die Hämie, die kommt von allen Medien.
00:04:14: Mittlerweile ist ja das überall auf den Medien aufgeschaltet und eigentlich auch keine Kritik mehr.
00:04:19: Der Name ist richtig geschrieben.
00:04:21: Also für mich war das eine große Freude an dem Sonntag, wo alle gefolgt haben.
00:04:27: Wo ist der Blocher?
00:04:27: Was macht er genau?
00:04:29: Im Augen des Typhoons ist es eigentlich immer sehr ruhig.
00:04:33: Wir waren bei ihm daheim in den Kameramann und meine Wenigkeit.
00:04:37: Silvia Blocher war irgendwo im Necken unter Christoph Blocher.
00:04:41: Man hat das einfach aufgenommen.
00:04:42: Es war einfach völlig normal.
00:04:44: Für mich war es ein medial grosses Ereignis.
00:04:47: Jetzt gehen wir auf unser Thema.
00:04:49: Das sind die Zahlen, die wir vorhin antuteten.
00:04:52: Der Blick ist die... Grosse Sensation?
00:04:55: Ja, die grosse Überraschung ist der Blick.
00:04:57: Er leitet um rund siebzehn Prozent zu und hat jetzt über dreihunderttausend Leserinnen und Lesern.
00:05:02: Das ist statistisch signifikant, also kein Zufall.
00:05:05: Damit ist der Blick noch in die Mais-Glässnicht dagenseitig von der Deutschschweiz vor den Nordwestschweizen und dem Dagessatzeiger.
00:05:12: Ich muss aber auch sagen, dass es in etwa zwanzig Minuten weg ist.
00:05:16: Die Brinteausgabe wurde in die Zwanzig-Fünfe-Zwanzige eingestellt.
00:05:19: Aber ganz so einfach ist die Rechnung nicht.
00:05:21: Befragungen sind grösstenteils noch zu einer Rezik gelaufen, bei der das zwanzige Minute noch gegeben hat.
00:05:26: Klar war jetzt zwanziger Minuten stärker, aber den Blick hat auch schon im Vorjahr zugegelegt.
00:05:32: Das spricht also für einen längeren Trend.
00:05:35: Du beobachtest ja diese Branchen seit langem.
00:05:37: Was macht den Blick im Moment richtig?
00:05:41: Ja, ich glaube mit dem Rolf Gawali haben sie den richtigen Chefredakteur.
00:05:45: Sie haben einen Chefredakter, der auch die DNA von der Zeit kennt.
00:05:50: Man hat voran beim Blick versucht mit Eagle Voice und Diverse und Weiss Gottwein.
00:05:55: Ich möchte ja gar nicht kritisieren aber man hat versucht den Blick in so eine korrekte Richtung zu zwängen.
00:06:01: Und ich glaube da beißt sich immer.
00:06:03: Boulevard ist einfach schärfer, boulevard ist schwarz-weiß, boulesvard ist eh noch rechts und Boulevard ist manchmal auch ungerecht.
00:06:11: Ich glaube, man tut einfach ein Thema näher und das natürlich aber etwas populär verkaufen.
00:06:16: Das ist Boulevard oder?
00:06:17: Und ich glaube der Blick macht wieder das, was eigentlich den Blick immer auszeichnet hat.
00:06:22: Und ich finde auch den Blick spannend zu lesen.
00:06:24: Aber jetzt eben über die Abstimmung sind ja alle Informationen drin, die die anderen Zeit genau haben.
00:06:29: Aber sie sind noch ein bisschen bräuntiger.
00:06:31: Sie gehen noch ein wenig mehr auf den Punkt und ich glaube es macht den Blick wirklich aus.
00:06:37: Jetzt auch zum Beispiel bei einer ganzen Chaka-Affäre.
00:06:40: Da fragt man nicht, ob man in diversen Themen oder Ekelwochen hat, sondern man schildert einfach was ist und ich glaube das macht den Blick im Moment perfekt.
00:06:48: also mit dem Rolf Gawali sicherlich der richtige Mann im Moment an den Spitzen Und wir haben auch noch gesehen, dass uns das Blick dazu gelegt hat.
00:06:59: Ich glaube die ganze Blickegruppe durch ist jetzt einfach eine ideologische Veränderung, also ideologisch Veränderungen insofern, dass man eben nicht mehr so ideologischer ist sondern etwas beschreibt, was die Leute interessiert.
00:07:14: Genau, Sonntagsblick!
00:07:15: Um es noch zu präzisieren, hat er nicht signifikant zur Gleit.
00:07:18: Aber
00:07:19: ganz leere Gleite war auch im Fall oder?
00:07:22: Und wenn man in Zürich vergisst, der drückte Blick ist keine Urbahn-Stadtzeitung sondern wird halt auch vom Land und im Tokenbuch gelesen Und dort ist natürlich das lesen Verhalten vielleicht schon etwas anders, wie wir es gewöhnt sind hier in Zürich.
00:07:36: Bei der Magazin sieht es weniger rosig aus.
00:07:39: Das ist ja noch interessant.
00:07:40: Zeitungen sind immer noch relativ stark oder die Sinkfluggerie ist ein bisschen bremst worden.
00:07:46: Die Magazin hingegen ist anders.
00:07:47: Ja
00:07:48: ganz anders.
00:07:48: Nein Titel verlieren Signifikant und kein einziger Leitzignifikanter zu.
00:07:54: Sogar diese ... Die ganz grossen Verleure, also die Gopezeitung um das Migromagazin.
00:07:59: Das ist natürlich nicht auf dem Freien Markt oder?
00:08:02: Dann kann es sein, dass Gopo und Migo sagen, wir müssen einfach die Auflage ein bisschen senken.
00:08:05: Genau!
00:08:06: Und so haben wir gehört, dass sie vielleicht auch etwas anpassen.
00:08:09: Es sind ja noch ein paar Prozent, das klingt nach wenig, aber bei über zwei Millionen Lesenden sind das am Schluss Zehntausende.
00:08:16: Kein Deutsch-Sweizer Phänomen verliert die französische Ausgabe.
00:08:21: Am härtesten trifft das Tierwelt mit einem Minus vom Fünftel, aber auch das Wandern, Teefastar und die Beobachter verlieren deutlich.
00:08:29: Die beobachten fast jeden Zehn Leserin und jeden Zehntleser.
00:08:32: Und um eine Handvoll Magazin leid überhaupt zu tun, darunter z.B.
00:08:35: Glückspost & Trotz, aber keine Signifikant.
00:08:39: Was hast du ausgeführt, warum trifft das Magazin nicht zu stärker?
00:08:43: Das ist schwierig zu sagen.
00:08:44: Vielleicht denkt man sich an die Konkurrenz des Internets.
00:08:47: Die Magazine hatte früher noch größere Themen, die vielleicht nicht so zeitabhängig sind oder nicht so schnell sind und es ist natürlich gut möglich, dass wir durch das Internet diese Konkurrence haben.
00:08:58: Und ein zweites Punkt könnte sein – die Leute sparen wieder!
00:09:01: Die Leute sagen okay, wir stellen die Abos ein oder kaufen sie nicht mehr.
00:09:09: Also das könnte noch eine Erklärung sein.
00:09:11: Aber wir haben auch andere Titel wie Glücksbost, die mir am Herzen gelegen ist und mich immer in der Nähe zwängt hat und gesagt hat ... Ja ja, ich habe keine Schmudel, aber da fand ich immer sehr ungerecht, weil ich Glücks-Bost als Entitel empfand, wo zielgerichtet ist für ein Publikum und vielleicht von den anderen Titeln gar nicht so abdeckt wird.
00:09:33: Darum freut es mich jetzt eigentlich das Glücksbrust, der auch sehr professionell gemacht ist wie er zugleitet hat.
00:09:38: Das Gleiche ist Bilanz.
00:09:40: Ich habe immer einen sehr guten Titel gefunden – ein sehr starker Titel, bei dem das Publikum hat.
00:09:44: Und ich glaube auf den Long Way, obwohl die vielleicht etwas zurückgegangen sind, werden sie überleben.
00:09:50: Wie das immer ein Publikums hat, Das auch haptisch wird gelesen.
00:09:54: Was man vielleicht noch präzisieren muss oder dann erwähnen kann, die WMF-Studien sind nicht Auflagenzahlen, sondern eben Leser.
00:10:01: Das könnte bei der Magazin heissen... Rein theoretisch, die Auflage könnte gleich bleiben sein.
00:10:06: Aber man teilt es vielleicht nicht mehr so viel wie früher?
00:10:08: Ja ja aber dann wäre natürlich schon der Spare-Effekt oder dass die Leute sagen, gut man kauft das jetzt nicht und man kann es vom Nachbar lesen oder man kommt zu sonstigen Leuten
00:10:15: über.
00:10:15: Voilà beim Quafföre zum Beispiel.
00:10:17: Bei den Zeitungen, bei den Preisen dieser Seitschriften sind in den letzten Jahren auch massive Töche gegangen.
00:10:23: Sobald Leute weniger im Portemonnaie haben wird bei so kleinen Sachen eben gespart.
00:10:27: Bist du die Sportzelle der Coiffeur und leidst nicht mehr auf?
00:10:30: Ja,
00:10:30: ich war heute Morgen in meinem Lieblingscafé im Café Blusch in Zürich.
00:10:33: Ich ging jeden Morgen an.
00:10:35: Und da kamen leider Zeitungen für mich natürlich immer eine absolute Katastrophe.
00:10:39: Es ist bei mir ein bisschen das Rituale, dass ich am Morgen den Tag in Tänzen sette und den Blick einmal sich zumindest mal durchblättern und schauen, was die grossen Themen sind.
00:10:47: Vor allem noch Habtisch.
00:10:48: Habtische ja!
00:10:49: Die FEMF sagt ja nicht nur wie viele lesen sondern auch wie gelesen wird.
00:10:54: Was ist dir dabei aufgefallen?
00:10:55: Das
00:10:55: ist ja eigentlich, finde ich... Das ist spannendste Auswertung, was nebenbei noch gefragt wird.
00:11:00: Es wird zum Beispiel gefragt, ob man einen Titel vermissen würde, wenn es ihn nicht mehr geben würde.
00:11:06: und da zeigt sich die Grössten, die sind am wenigsten beliebt.
00:11:09: also ergobezeitig würden sie nicht einmal die Hälfte der Leserschaft vermissen und bei den regionalen Zeitungen wie z.B.
00:11:15: eine aufwaltende Zeitung sind es dagegen fast alle, die es vermissen würden.
00:11:20: Bei der Wurz ist das ähnlich.
00:11:21: auch der Blick hat trotz Zuwachs Eher eine lose Bindung, noch gut die Hälfte sagt man würde dem vermissen.
00:11:27: beim Tagessalzeigen sind es drei Viertel und wir kommen wieder auf den Glückspost.
00:11:31: Das ist eigentlich ein schönes Beispiel.
00:11:32: Sie hat zwar weniger Lassende wie die Schweizer Illustrierte aber ihre Leserschaft List Pro Ausgabe gut zehn Minuten länger und würde sie eher vermissen.
00:11:43: Und der Ausgab von TV Star das ist ja auch noch auf den ersten Blick eine mega spannende Zahl.
00:11:47: TV Star wird im Schnitt siebeneinhalb Mal pro Woche in die Hand genommen Aber wenn man es überlegt, ist das schon logischer.
00:11:54: Eine Fernsehzeitschrift und die nimmst du jeden Tag, als die Fans geschickt haben.
00:11:58: Von daher macht es ein bisschen Sinn.
00:12:00: Was hast du ausgefühlt?
00:12:01: Was ist mehr wertet für einen Verleger wie dich?
00:12:04: viele Läsende oder Proiläsende?
00:12:07: Es
00:12:07: sind natürlich beide.
00:12:08: Ich muss auch sagen bei der Cope-Zeit.
00:12:10: Die haben so viel Läsendie oder kommen hier rüber und zeigen sie lesen oder plätteln zumindest durch ... Da hast du natürlich auch eine andere Bindung.
00:12:18: Du zahlst ja nichts dafür, und wenn du in einer Region bist und einen Zeitschrift hast aus der Region, wo du dafür zahlest, ist es klar, dass die Bindung etwas grösser ist.
00:12:28: Das ist schon ein bisschen nach dem Huhn oder Mai gefragt.
00:12:30: Was ist jetzt mehr wert?
00:12:31: Mehr Läsendein oder Treuläsendei?
00:12:33: Ich glaube, wenn du treuläsendien hast, ist das schon ein Indiz, dass du nicht so schlechtes Programm machst.
00:12:38: Oder ich habe das jetzt auch gemerkt.
00:12:39: persönlich ... In den letzten Wochen oder Monaten merken sie auch vom Anzeigen, dass man wieder anzeigen kann.
00:12:49: Oder die Leute haben wieder Interesse in einem Zeitschrift.
00:12:52: Das hängt vielleicht auch mit keinem einzusetzen.
00:12:54: Man will etwas Haptes haben.
00:12:57: Man fühlt sich sonst aber etwas verloren im ganzen Internet und wie alles kommt.
00:13:01: Und ich glaube eine gut gemachte Zeitung oder eine gut gemachte Zeitschrift ... Man ist auf eine Art Heimat.
00:13:08: Man hat etwas, das man sich nach Hause fühlt.
00:13:12: Das ist der grosse Unterschied zum Internet und zu dem allem.
00:13:15: Einige Titeln – das ist auch noch spannend!
00:13:17: Tauchen Sie in dieser Studie gar nicht mehr auf?
00:13:20: Höchstens wissen sie es einfach nicht mehr gibt?
00:13:23: Nicht nur!
00:13:24: Zwanzig Minuten ist klar, dass es nichts gibt.
00:13:26: Darum sind es jetzt aus.
00:13:27: Obersee-Nachrichten sind weg, sie wurden im Sommer bis zu den Fünften der Jahre eingestellt.
00:13:33: Dann aber auch die vier Zürcher Quartierzeitungen sind das Tagblatt von der Stadt Zürich gegangen, also wird dort erhoben und dann gibt's sieben Wochenzeitungen für Swiss Region Media zum Beispiel zum Gallen Nachrichten oder die neue Oldener Zeitung.
00:13:47: Die gibt es zwar weiterhin, aber sie werden nicht ausgewiesen.
00:13:50: Warum?
00:13:51: Das steht am Schluss des Studiums nicht.
00:13:52: Eine Schöne-Geschichte ist noch zum Beispiel der glanen Fridolin, die Fridoline gehört jetzt zur Medien.
00:13:57: Der hat signifikant um rund ein Viertel zugleitet.
00:14:01: Also massiv mehr Erscheinungen!
00:14:04: Warum braucht überhaupt eine gratiseitige Reichweite-Studie?
00:14:08: Ja ich glaube das ist schon noch wichtig gegenüber deiner Ente natürlich.
00:14:11: Genau
00:14:12: so finanzieren sich
00:14:13: sie ja auch.
00:14:13: Ja natürlich oder wir haben es ja gehört oder sehen voran.
00:14:16: oder eine Zeitschrift wo Abonnenten, die Leute haben was am Kiosk zahlen ist einfach eine andere Bindung.
00:14:24: Und wenn es natürlich gratis ist, musst du dich auch gegenüber dem Inserat etablieren und sagen wir machen ein vollwertiges Produkt.
00:14:31: Das war ja immer etwas Problemes von den Gratisseitungen gegen über die abonnierten Zeitungen, dass sie immer das Gefühl hatten, die leben ja nur von den Inseraten oder der Redaktionssektüner.
00:14:41: Das stimmt ja nicht einmal, wenn wir das Tagblatt von der Stadt Zürich anschauen.
00:14:44: Die Redaktion dahinter ist eine dicke Zeitung.
00:14:47: Aber ich glaube, dass die Gletscher irgendwo wiederlegen werden.
00:14:50: Darum ist es schon immer wichtig bei den Auftraggebern, dass man irgendeine Zahl hat, wo man sagen kann, diese oder so viele lesen.
00:14:57: Von dem her macht das wirklich sein.
00:14:59: Wahrscheinlich wird Fridolin ... Ich wohne nicht im Blarnerland, aber er ist heute einfach besser gemacht.
00:15:04: Eine relevantere Geschichte drin, dass er auch eh mal aus einem Briefkasten nimmt und vielleicht eher leidt.
00:15:10: Aber man liessen jetzt halt auch.
00:15:11: Ja, und vielleicht gibt es auch Kombis, in denen man zusammen bewerben kann oder bewerten kann, dass die Zeit überhaupt noch gibt.
00:15:20: Das ist gut möglich!
00:15:22: Wir müssen uns im Kanton Klaros im Detail anschauen.
00:15:25: Ganz zum Schluss – was gibt's für dich für einen Ausblick?
00:15:28: Veranstaltungen haben wir direkt keine.
00:15:30: Das liegt wahrscheinlich daran, dass jetzt dann einfach die Ferien sind.
00:15:34: Die Bahnenkantäne sind schon.
00:15:35: Zürcher Herbstferie fangen nächste Woche an.
00:15:38: Das heisst auch ... Unser Podcast, pausiert für zwei Wochen.
00:15:42: Die nächste Folge gibt es am zwentigsten Oktober.
00:15:45: Besten Dank!
00:15:46: Ich wünsche dir einen interessanten Überblick.
00:15:48: Wir gehören uns in zwei Wochen wieder.