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Das Magazin für Entscheider und Meinungsführer

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00:00:05: Liebe Zuhörerinnen und Zuhöre, hier ist unser Podcast persönlich gekommen.

00:00:08: Herzlich willkommen Sandra Borscht, Redaktorin bei Persönlich Kommen.

00:00:12: Wir reden heute über das Mammo-Thema nicht über KI sondern ein zweites über Dessert.

00:00:17: Fangen wir aber auch mit der Good News und der Bad news.

00:00:20: was sind deine schlechten Nachrichten für die Woche?

00:00:23: Für mich die beiden News der Woche.

00:00:25: Am Freitag hat US-Präsident Donald Trump die TV-Sender CNN, MSNR und das Portal Politico aus dem Weißenhaus ausgeschlossen.

00:00:35: Das ist ein Harteschlag für die Medienfreiheit.

00:00:38: Die gute News aber ist wie die anderen Kollegen aus dem weißen Haus reagiert haben.

00:00:45: die anderen TV-Sender solidarisieren sich, zum Beispiel NBC oder sogar Fox News aus Protest boykottieren jetzt den US-Präsidenten.

00:00:56: Das heißt sie filmen nicht mehr als eine Auftritte und ich finde das ist ein sehr interessantes fast daistisches Experiment wenn man weiß wie Donald Trump eigentlich so viel setzt auf Fernsehauftritte.

00:01:12: Beobachter sagen, dass er seine Präsidentschaft als TV-Reality-Show inszeniert und was passiert dann jetzt?

00:01:20: TV Coverage hat, oder?

00:01:22: Das ist sehr interessant und ich weiß nicht ob du dich daran erinnern kannst.

00:01:26: In Mai in Lucerne am Swiss Media Forum trat da als Gast eine Korrespondentin aus dem Weißen Haus die Tamara Keith und sie hat damals gesagt schon dass sie überzeugt ist.

00:01:40: das Donald Trump die konventionellen Medien?

00:01:44: Sie brachte als Beispiel den Anfang des Irankriegs, wo der Präsident auf seinen eigenen Kanälen angekündigt hat und er hat eine Woche lang sich die Medienfrage nicht gestellt.

00:01:59: Aus Ihrer Sicht hat das die Meinung der Bevölkerung sehr geschadet.

00:02:05: Ja, ist hochinteressant.

00:02:06: Ich glaube bei der ersten Präsidentschaft ging es ja mehr noch am Prinzip.

00:02:09: Hauptsache wird über mich berichtet, ob negativ oder positiv wichtig ist einfach dass der Name richtig geschrieben ist und das zeigt jetzt eine grosse Empfindlichkeit.

00:02:18: ich habe es gelesen gerade auf Bild online, dass seine Frau Melania weiterhin mit CNN zusammen schafft.

00:02:24: also innerhalb von der Familie gibt es hier einen gewissen Disput eine grosse Empfindlichkeit.

00:02:30: Und ich glaube, man kann nicht härter bestrafen als durch Injuranz oder wie du vorhin gesagt hast, dass alle die härtesten Strafe noch haben und das hat Fox News auch nicht mitgemacht.

00:02:38: Das dürfte für ihn natürlich ein grosser Problem sein.

00:02:40: Es zeigt aber gleich, dass er innenpolitisch sehr angeschlagen ist und gewisse Sachen einfach nicht mehr wollen Transparenz machen oder nicht mehr koespontieren will.

00:02:50: Ein grosses Thema, den wir haben in dieser Sendung, ist der SRG.

00:02:53: Vielleicht mal einen Überblick?

00:02:55: Was ist eigentlich hier passiert?

00:02:56: Es kommt niemand so richtig draus!

00:02:58: Also ja, genau letzte Woche hat die SRG und die einzelnen Einheiten aus der SRG fast jeden Tag so Meldungen mit Abbausmaßnahmen kommuniziert.

00:03:11: Insgesamt will die SRGs in siebenundzwanzig achtzig Millionen Franken sparen.

00:03:19: Und das fängt da.

00:03:20: also am Montag hat damit angefangen dass die SRg gesagt hat wir werden zwanzig Prozent der Kaderstellen streichen.

00:03:28: Am gleichen Tag, SRF kam mit einem Sparplan.

00:03:32: Echtunddreißig Stellen fallen weg, davon fünfzehn im Bereich Information.

00:03:37: Am nächsten Tag RTS, fünfundzwanzig Stellen, fallen weg und noch ein Tag danach RSI acht bis zwölf Stellen.

00:03:48: Ja das ist eigentlich massiv für einen öffentlich-rechtlichen Sender.

00:03:52: Man hat irgendwie das Gefühl Wer hat die Übersicht verloren, wenn das endlich fertig ist?

00:03:58: Wie siehst du das?

00:03:59: Eigentlich nicht unbedingt.

00:04:02: seit dem Albert Rösti ja angekündigt hat, dass die Medienabgabe gesenkt wird und das tritt schon ab siebenundzwanzig in Kraft.

00:04:14: Muss die SAG – und das sagt ja die Generaldirektorin Susanne Wille, Sie sagte es schon lange – die SAGE muss zweihundertsiebzig Millionen Franken bis zwanzigneunundzwzig

00:04:24: sparen.".

00:04:26: Das ist ihr Transformationsprogramm, Anna Wandt und das wird jetzt umgesetzt.

00:04:34: Und die Massnahmen, die diese letzte Woche kommuniziert ... Was betrifft das Jahr?

00:04:41: Ich höre aus den SRG, der böse Wicht der jahrführende Schlusszeichen ist jetzt ein Albert Rösti.

00:04:46: Es ist natürlich immer der Gesamtbundesrat auf dem Antrag von Albert Röstis beschlossen und das ist jetzt das Sparprojekt.

00:04:54: Aber spannend finde ich eigentlich noch, dass man jetzt auch ins Programm geht.

00:04:58: Also es sind nicht nur Personalabbau auf der anderen Seite also die doch bekannte Sendung oder beliebte Sendungsreporter wird plötzlich in das digitale über eine Transformierte, also weg vom Bildschirm finde ich selber ein schlechtes Signal irgendwo durch wie ein Fernseher.

00:05:16: Und Reporter ist ja gleich etwas von diesen Produkten der Servicebibliqe auszeichnet.

00:05:21: Wie hast du das empfunden?

00:05:23: Also meine erste Reaktion war auch ein bisschen ... Ui!

00:05:26: Wenn es weg des Linearen kommt dann... kann die Marke überhaupt noch existieren.

00:05:32: Und dann habe ich gedacht, eigentlich schon weil... Ich meine denkt man an Netflix.

00:05:38: Netflix hat kein lineareres Fernsehen und trotzdem ist es ein Riesenerfolg.

00:05:43: und ich glaube du sagst weg vom Bildschirm.

00:05:45: aber gleichzeitig streamen kann man ja auf einem normalen TV-Gerät, also man muss jetzt nicht im Computer oder auf dem Handy streamen.

00:05:55: Oder man kann ganz normal auf dem Sofa sitzen, auf die Upp, Play, RTS, Play SRF gehen und da findet man dann die Ikone Reporter mit all den Reportagen, die da angeboten werden.

00:06:10: Und ich denke eigentlich vielleicht ist das so eine Motivation oder wenn eine bekannte Marke weg vom Linear geht in Streaming dass die Leute dann diese Bewegung auch mitmachen.

00:06:21: Also vielleicht gibt es ganz viele, die das schon eh gemacht haben – auch eben mit Netflix und Co.

00:06:27: Vielleicht brauchen jetzt diejenigen, die noch nicht geschafft haben... Eine kleine Motivation noch dazu und das könnte ein Reportage sein.

00:06:35: Das ist

00:06:35: eine interessante Perspektive, die du bringst.

00:06:36: Ich habe jetzt eigentlich einen von den Marken angeschaut aber höchstens sind auch Gedanken, was der SRG gemacht hat bei diesem Entscheid.

00:06:44: Ich hätte es eh nicht gefunden.

00:06:45: Es ist gleich ein Presti-Stück.

00:06:47: Der Reporter ist ja sehr gut gemacht, immer gute und spannende Reportagen.

00:06:50: Und dann ist er gerade da, wo dieser SRG etwas auszeichnet.

00:06:54: Fährerweise muss man sagen, auch Teli Zürich hat so eine Reportageformat sehr hochgemacht.

00:06:58: Also es ist nicht mehr nur ein SRG, Aber der Reporter ist ja wirklich zum Kult geworden.

00:07:05: Zeichen von Servicepublic.

00:07:07: Ich kann das ein wenig bedurten, aber ich bin offen für eine neue Argumentation.

00:07:12: Ich glaube es könnte funktionieren.

00:07:14: Du hast schon interessante Perspektive gemacht, du schaust immer welches Fernsehen?

00:07:17: Du bist ja Romain!

00:07:19: Da gibt sie auch gewisse Sachen, die du früher bei dieser Sonne gegeben hat.

00:07:23: Genau also wenn man jetzt die ganzen Kommunikiers der letzten Woche anschaut Es gibt eine Gemeinsamkeit oder dass eigentlich... Man setzt auf die Zusammenarbeit zwischen den Sprachregionen oder in fast jeder Kommunikestand.

00:07:39: Wir wollen mehr Austausch mit den Sprache-Regionen und ich finde, weil wie du gesagt hast ja immer wieder wechseln.

00:07:47: manchmal schaue ich Tagesschau, manchmal schau ich Dinov Trenten.

00:07:50: Wer macht's

00:07:52: besser?

00:07:54: Es ist einfach so anders... Es ist total anders!

00:07:58: ...weil es ist halt so das merkt man RTS richtet sich extrem nach französischer Art.

00:08:07: Und die Abendnachrichtensendung von Téphane oder François oder MCIS sind total anders gemacht, man ist da viel lockerer.

00:08:17: Es hat eher größere Magazin-Reportage drin und der Moderator steht manchmal, wenn er präsentiert.

00:08:26: Es ist ganz anders und ich denke RTS kulturell muss sich ein bisschen nachrichten.

00:08:32: Man kann es ja wirklich nicht vergleichen.

00:08:35: um auf unser Thema zurückzukommen Ja, es gibt tatsächlich einen Austausch der jetzt viel sichtbarer ist oder?

00:08:43: Es gibt man merkt Tagesschau übernimmt Reportagen von Kollegen aus der Romandie und umgekehrt.

00:08:49: Das kennt man ja auch schon von anderen Medien oder da Media ist ja auch in der Romandie präsent und der Tagssanzage bringt mittlerweile auch Texte von Wandgattrörer und umgekehrt.

00:09:02: Aber ich denke, also ich persönlich befürchte schon ein bisschen Einverlust an Medienvielfalt weil früher hat man ja wirklich zwei Personen die das gleiche Thema in zwei verschiedenen Berichten bearbeitet haben, also zwei Ansichten gehabt und mittlerweile für gewisse Themen gibt es nur noch eine Ansicht.

00:09:20: Und da ist ein Verlust dabei!

00:09:22: Also interessant, der erste grossen Auftritt war von Roger Ellsinger, der von der Privatwirtschaft in den SRF herkommt als neue Direktor.

00:09:31: Er hat sie auch in diesem Sinn nie gegeben.

00:09:34: Der Stahlgeruch von SRG hatte in dem Sinn nicht gehabt.

00:09:37: Wie hast du jetzt den Auftritt erlebt?

00:09:40: Ich habe das Interview gelesen, dass wir mit ihm geführt haben.

00:09:45: Und ich fand er hat sehr vorbereitet.

00:09:49: also er redet auch immer von ihm selbst und sein Team.

00:09:53: man merkt alles wird besprochen es ist er ist nicht einer der entscheidet und so ist es ich bin der Chef überhaupt nicht.

00:10:01: also das kommt wie rüber in dem interview.

00:10:05: Der Spannende hat eine Liste von Format, die günstiger produziert wird.

00:10:10: Das ist der gute DNA, das das Privatradio hat.

00:10:16: Hast du da einen Übersicht, weil es so anders stört?

00:10:18: Es heisst ja zum Beispiel ist SRF bei den Leuten soll günstiger hergestellt werden.

00:10:23: Einfach

00:10:24: der verräumte Kranen gibt's nicht mehr über die Leute

00:10:26: erfahrt.

00:10:27: Genau das bringt er als Beispiel oder von Kürzung was man machen kann.

00:10:32: Christian Beck im Interview hat ihn gefragt ja muss man dann damit ausgehen dass die die Sendungen von SRF in Zukunft vielleicht wie Privatfernsehsendung aussehen, also bös gesagt ein bisschen billig.

00:10:46: Er wehrt sich dagegen.

00:10:48: Nein er findet eben es wird ja anders wie zum Beispiel der Kran.

00:10:52: halt gibt's nicht mehr aber die Produktion wird hochwertig bleiben.

00:10:56: Also ich glaube gerade den Kran ist ein bisschen ein Symbol geworden von den grossen Produktionen wo dann eben über das Publikum eingeht.

00:11:02: Ich glaube, das war schon etwas, was den SRG-Sendung von einer Sendung vom Privatfernstuhl, die ich langsam unterscheide.

00:11:09: Es gab etwas Grosses und Internationals, in dem sie nicht bringen konnte.

00:11:16: Wir sehen, wie die Produktionen herkommen.

00:11:18: Die außenproduktionen-daunschige JASS, die in der Schweiz umgehen, SRF bei den Leuten – wenn es das noch gibt in dieser Form – haben davon gelebt, dass sie etwas grösser waren als andere Sendungen.

00:11:29: Ab im Radio gibt es Einsparungen und gewisse Programme werden wiederholt.

00:11:35: Aber wie klar?

00:11:36: Man kann schon ein bisschen denken, wie ich es vielleicht auch mache.

00:11:39: Wenn man spart, dann gibt es natürlich gewisse Konsequenzen.

00:11:43: Die SRG wird natürlich gewisse Konsequenzen im Programm müssen vornehmen, wenn sie so einen grossen Sparauftrag haben.

00:11:49: Wie sehst du denn den Zustand der SRG im Moment?

00:11:52: Es sind immer diese negativen Meldungen, die immer durchgegangen sind und ich habe das Gefühl, es färbt aber auf der Betrieb ab.

00:11:58: Früher war es als Leutschenbach der strahlen Betriebe und jetzt gehört man immer wieder von Abbau, Abbau und Abbau.

00:12:05: Hatten das eigentlich nie einen Send?

00:12:07: Dieses Unternehmen muss durch diese wirklich große Sparprogramme gehen und nicht nur jetzt in siebenundzwanzig für sieben und zwanzig, sondern es wird ja in achtundzwundzig und neunundzwannzig nochmals Sparrunden geben bis man zu diesen insgesamt zweihundertsiebzig Millionen Franken kommt.

00:12:25: Ich habe ja früher in meiner journalistischen Karriere auch bei Stellenabbauten erlebt Und ich weiß, dass es drückt extrem auf die Moral-, auf die Arbeit.

00:12:39: Ich kann mir wirklich vorstellen wie schwierig die Stimmung dort ist!

00:12:43: Es ist auch ein Spiegelbild von dem, was in der Branche passiert.

00:12:46: Wir haben vor allem von den SRG und anderen Medienbetrieben weniger geredet.

00:12:50: Aus den Politikern gab es schon Interpellationen von Ständerrätinnen und Farschbundesrätin Eva Herzog, die gesagt haben, man hätte nur einen Zwennenskommunizierten, aber wir wissen gar nicht richtig wie es weitergeht.

00:13:00: Höchstens wahrscheinlich weiss das der SRG im Detail noch nicht!

00:13:04: Irgendeine Idee müsste man schon haben, oder?

00:13:07: Aber ja es ist wahrscheinlich schwierig zu sagen wie sich entwickelt.

00:13:12: Aber was ich interessant fand in der Interpellation von Eva Herzog ist dass sie bezweifelt das.

00:13:19: die SRG hat ja kommuniziert dass sie eigentlich nur fünf Prozent bei den Programmen sparen will.

00:13:25: Dass quasi das Publikum vom Abbau weniger merkt.

00:13:30: aber ob dabei bleiben kann, wenn man noch fast hundert-achtzig Millionen sparen muss.

00:13:36: In zwei Jahren ist es wirklich also fraglich!

00:13:40: Also wir werden das verfolgen und wir werden es sehen.

00:13:42: Besten Dank, Sandra Pausch hat meine gute News der Woche.

00:13:46: Da muss ich auch noch sagen, dass wir an etwas Positives sind.

00:13:48: Zur Filmfestival, wo wir sagen, das Kino ist wieder in.

00:13:52: Das ist eine grosse Überraschung.

00:13:54: Alle haben gesagt, kein neues Dorf.

00:13:55: Die Zähle sind wieder voll!

00:13:57: Also die Netflix-Generation will das Gemeinschaftserlebnis und ich glaube das Zürich Filmfestival unter Christian Jungen profitiert von diesem neuen Baum.

00:14:06: Es gibt ganz tolle Filme auch über Medien, die zeigen werden.

00:14:09: Das fängt am Dunst an und da können wir alle empfehlen.

00:14:11: Besten Dank, Sandra Boschet.

00:14:13: Gute Zeit.

00:14:13: Wir hören uns nächste Woche wieder.

Über diesen Podcast

Die Redaktion von persönlich und persoenlich.com diskutiert wöchentlich in Zweierkonstellation Themen und aktuelle Ereignisse, die in der Schweizer Medien- und Kommunikationsbranche für Schlagzeilen gesorgt haben. Am Mikrofon zu hören sind abwechselnd Verleger und Chefredaktor Matthias Ackeret, Redaktionsleiter Christian Beck und die Redaktor:innen Nick Lüthi und Sandra Porchet.

Konzept, Aufzeichnung und Schnitt erfolgten intern. Visual und Jingle stammen von GLA United.

von und mit Matthias Ackeret, Christian Beck, Nick Lüthi, Sandra Porchet

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