persoenlich.com Podcast

persoenlich.com Podcast

Das Magazin für Entscheider und Meinungsführer

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:00: Liebe Zuhörerinnen und Zuhäuer, das ist uns im Personalcom Podcast.

00:00:13: Herzlich willkommen die wichtigsten oder einigen der wichtigsten Persönlichkeiten von der Kreativ- und Werbeszene der Schweiz bei uns.

00:00:21: Heute Peter Heerlinger käme vielleicht bei uns nicht einmal so.

00:00:24: Er ist aber unserem Posten, unserem Vertreter in grossem Kanton.

00:00:27: Du bist in Deutschland tätig?

00:00:29: Ja jetzt schon seit über dreißig Jahren.

00:00:31: Und es hat noch nicht abgefärbt in den Stimmen?

00:00:33: Nein, zum Glück nicht.

00:00:34: Ich beharne darauf.

00:00:35: Der Scharemie-Format war auch da?

00:00:37: Er spricht natürlich mittlerweile Hochdeutsch!

00:00:38: Ja, der ist aber ein bisschen länger als ich.

00:00:40: Der ist glaube schon von unsche Seventon auf Deutschland.

00:00:42: Also ich fahre erst mit in die neunziger Jahre.

00:00:44: Was war dieser Grund?

00:00:44: Ähm

00:00:46: ja... Ich muss vor dem Krieg erzählen ein wenig.

00:00:50: Ich habe angefangen in den Nünendachtigei.

00:00:53: Ich wollte immer Texte werden und nicht wie die Werbung so lässig war, sondern weil ... Es war eine schlechte Schule, aber ich kann immer sehr gerne viel schreiben.

00:01:02: Irgendwann habe ich nicht gehört, dass man mit Geld verdienen kann.

00:01:05: Du

00:01:05: bist aufwachsen in Zürich.

00:01:06: Und ich habe irgendwann

00:01:09: gehört, dass es mit fünfzehn in sechszehn Werbetexten als Beruf gibt.

00:01:13: Das habe ich immer super gefunden und schreibe Geld verdienen.

00:01:16: Du hast schon bei der Schule für einen Kollegen ein Liebesprich geschrieben?

00:01:19: Ja ja, das war mein erster Freelance-Shops.

00:01:22: Also

00:01:22: gegen Bezahlung oder

00:01:24: was?

00:01:24: Ja, ich habe ein kleines Sackgeld bekommen.

00:01:26: Es wurde ausgelöst durch eine Schuhschatzwohnung.

00:01:29: Er hat immer so herzige Briefe geschrieben und erzählt sie ihren Freundin.

00:01:33: Dann machte er die Runde in der Schule.

00:01:37: Meidli sich so Briefe gewünscht, das haben die Buben gemerkt und mich gefragt ob ich ihnen so Briefchen machen könnte.

00:01:42: Und dann habe ich auch nicht viel Geld bekommen und ein bisschen Gummibärchen oder so.

00:01:47: Aber er hat

00:01:48: eine Erfolgsprämie gegeben wenn sie gefunkert hätten nach Hause?

00:01:51: Nein, aber es wäre eine gute Idee gewesen.

00:01:52: Hätte ich eigentlich so machen

00:01:54: sollen?

00:01:54: Also heute als Selbstständiger würde ich das alles machen oder?

00:01:56: Ja natürlich und das Honorar wäre auch ein bisschen höher.

00:01:59: Honoraren war auch etwas höher.

00:02:01: Du hast unbedingt die Werbung, du hast welche kreativ sein.

00:02:04: Hast du dann angefangen bei einer der ganz legendären Agenturen junioren Texte mit Gegenkannbuffeln?

00:02:11: Es war ein Riesentausel, also durch den Glücksfall reingerutscht.

00:02:16: Martin Deneklisch war damals meine Tätin und Reinold Weber hat ihn natürlich auch so kennengelernt.

00:02:20: Er wurde zu meinem Mentor.

00:02:23: Ich habe an der Werbewelt schnuppert und als kleine Junior schon auf schönen Kampagnen mitgearbeitet.

00:02:34: Irgendwann ist die Gegend verkauft worden, dann haben Reinoald Weber und Yvonne Hohle ihre eigene Lade gegründet.

00:02:40: Das ist dann WHOS, wer berholt und schmied wurde.

00:02:42: Und ein paar mitgegebenen Leute durften mitgehen.

00:02:49: Dann bin ich einer der ersten Mitarbeiter von WHOs gewesen.

00:02:54: Angefangen haben wir ihn in Basel.

00:02:56: Nach drei Monaten hat es geheissen, so jetzt eröffnen wir Zürich auch noch.

00:02:59: Das war für dich

00:03:00: gut?

00:03:00: Wieder in die alte Heimat oder

00:03:01: ... Genau!

00:03:02: Ich habe noch pendelt Züri Basel im Hinblick dazu Und es war super, da dürfen sie im zweiten oder dritten auf Zürich an Dämpelstraße.

00:03:11: eine totale Baustelle.

00:03:12: Also auch in der Nähe von der Redaktion in Jedecke?

00:03:14: Ja,

00:03:16: totale Baustellen waren, man hat die Toiletten nicht funktioniert und dann haben wir die Türen abgeschliessen können.

00:03:23: Im Atelier haben wir den ersten Grafikarbeitsplatz, da haben wir eine Tür ausgehängt und auf zwei Büchle gestellt.

00:03:29: So haben wir losgelegt und komischerweise ein Kunde nach dem anderen gekommen.

00:03:33: Ich glaube das erste Unendig war es für Möbel Pfister damals, also eines der grössten Büsche in der Schweiz.

00:03:40: Wir wussten, dass der Tawalter das mit Hand und Füße verteidigt wird.

00:03:45: Wir haben dann ohne Weiß Freelänzer aufgeworfen und sind ins dritte um unsere Auskrankteure gesessen und überleitet werden zu können.

00:03:54: Es

00:03:55: war wirklich im Krieg, oder?

00:03:57: Das waren grosse Schlachten.

00:03:59: Ja ja total.

00:04:00: Und vor allem hier war es so Anfangs-Ninzigerjahr.

00:04:02: Es war eine Wirtschaftskrise.

00:04:05: Viele Agenturen haben das ausgestellt und bei uns ist die Gegenteil passiv.

00:04:09: Wir sind wie ein Startup, der durchgestartet wurde.

00:04:12: Also gehen wir noch mal ganz zurück.

00:04:14: Gegengekommen!

00:04:15: Wie bist du denn nicht hier gekommen?

00:04:16: Du hast alle geniessen so einfach gesehen.

00:04:17: Kann man das vorstellen?

00:04:18: Ähm ... Ja, ein

00:04:19: Glück.

00:04:21: Ich habe wahnsinnig gefühlt.

00:04:22: Glück hatte ich auch in meiner Laufbahn.

00:04:24: Ich hatte einen Kollegen, der war Texte bei Gegend Khabassel und auf VW-Texten gewesen ist.

00:04:29: Der hat wahnsinnig viel zu tun gehabt.

00:04:31: und immer die anderen brauchen Junior.

00:04:33: Und wir haben einander so Quatschbriefchen hin- und hergeschrieben.

00:04:36: Also

00:04:37: liebes Briefhaar?

00:04:38: Ja genau!

00:04:38: Bin ja geübt gewesen.

00:04:39: Aber

00:04:41: dort haben wir noch Briefe geschrieben.

00:04:43: Internet hätte es ja noch nicht

00:04:45: gegeben... Keine E-Kanäle, keine ... Fax habe ich noch nie beherrscht, also sie ... Es wäre

00:04:49: mir sicher noch nicht erfunden

00:04:50: sein.

00:04:52: Mit meinen gesammelten Briefen hat er plötzlich in seinem CD oder im Rheine sogar hergelegt.

00:04:57: Er sagte, hier oben ist ein glatter Keib und die haben gesagt, da werden wir kennenlernen.

00:05:01: Dann haben wir uns am Bahnhof Stadlhofen getroffen und auf dem Tisch durch einen Junior-Text-Vertrag für mich geschrieben.

00:05:10: Also richtig mit Kugelschreiber.

00:05:12: Leider hat unsere Kellner dann das Tisch durch.

00:05:14: Man will den Brand weg.

00:05:17: Wer schickt?

00:05:18: Werde der Schöne eigentlich die Schönstrophäe, wo wir hinten zu hoch haben.

00:05:21: Also visuell oder effektional wissen wir, wieso es ausgesehen hat?

00:05:24: Ist ja noch spannend, weisst du denn, dass du überhaupt gelernt hast?

00:05:27: Ich habe das Kauf auch gemacht!

00:05:28: Also gar nicht in einer Werbengentur oder so.

00:05:31: Aber

00:05:32: bei der Jettik war es eine Publizität, also auch noch ein Sprititions-Dingsbums.

00:05:36: Das war

00:05:37: die Mutter dieser ganzen Branche natürlich?

00:05:39: Ja gerade so!

00:05:40: Wie ist das

00:05:41: wahr?

00:05:41: Ja ja, Publizzität war natürlich auch eine Weltmache.

00:05:43: Gibt's auch nichts mehr?

00:05:46: Wir reden hier vor dem Krieg.

00:05:48: Jetzt bist du beim reinen Webber gewesen.

00:05:50: Eine legendäre Figur in den Schweizer Branchen.

00:05:53: Ihr habt jede Pitschkunde zu separat Zeit?

00:05:56: Am Anfang

00:05:56: ja...

00:05:57: Was war das Geheimnis des Rheine-Webbaums

00:06:02: im Team?

00:06:04: Wir waren extrem ehrgeizig.

00:06:06: Wir haben wahnsinnig viel gearbeitet und sind mit der Digitalisierung aufgefallen.

00:06:12: Wir hatten hier schon eine Denkung, die wir heute brauchen.

00:06:15: Dass es interaktiven den Sehpublicomiteen einbezieht, Reakzionen hoffen oder warten.

00:06:21: Die Kampagnen, die man damals gemacht hat, waren sehr promotional angelegt.

00:06:26: Also immer laut und schnell abwechslig.

00:06:29: Die Leute haben viel Kritik bekommen, die sagten, sie könnten marken oder nicht.

00:06:34: Wir wollten immer wieder etwas Neues machen.

00:06:37: Das war das Geheimnis.

00:06:39: Was waren deine legendärsten Kampagnen?

00:06:43: Sprint ist ein typischer Fall.

00:06:45: Es ging darum, eine Kampagne für den Hartkäse zu machen wie man gemerkt hat Parmesan.

00:06:53: Und dann haben wir herausgefunden, wenn der E-Metaler aus Mami-Tal kommt oder der Appenzell aus dem Appenzett kommt, ist es Sprint zu Sprints.

00:07:01: Wo ist das ure Sprint eigentlich?

00:07:03: Das war dann der Ferngedanken von der Kampagne.

00:07:05: Wir haben danach angefangen Sprints zu suchen und über grosse Blockadekampagnen die Schweiz aufgefordert und Sprints gut zu suchen.

00:07:12: Dann haben sie irgendwann aufgelöst und gesagt, ja blöd, Sprints gibt's nicht!

00:07:15: Also müssen wir unbedingt ins Prinz gründen.

00:07:18: Es waren zu verschiedenen Intervallen, also glaube ich immer ein halbes Jahr und da steht... Und

00:07:22: einer der Gründe ist bei uns?

00:07:24: Ja ja!

00:07:24: Wo ist

00:07:24: das denn?

00:07:25: In den Innern Schweiz am... wie heisst er aus Flugsberg?

00:07:28: Titel-FG,

00:07:29: Titpilatus-Dietz-Mitglied.

00:07:30: Ja, ja.

00:07:31: Irgendwo im Pilatus wurde es gründet mit Grussbotschaften des damaligen Bundespräsidentens.

00:07:37: Ich war wirklich Ostreiter für den Bundespräsidant.

00:07:40: Er hat schon gesehen, weißt du auch?

00:07:41: Ja, weiß

00:07:41: ich nicht mehr.

00:07:44: Er hatte eine Gründungsveranstaltung mit Grundsteinlegung und der Planwährung.

00:07:48: Man tut dann Postleitsalbeantragungen, man macht eine Zeitung aus Sprints ... Und dann hat das Marketing von damals Schweizer Chesniewau entschieden Das Webebudget wird abzogen.

00:08:01: Sie haben alles in die China-Nationalmannschaft gesteckt, das ganze Geld und dann sind sie hier mit diesen schrecklichen Resnöcheln

00:08:06: gefahren.

00:08:06: Ja, ja,

00:08:07: ja.

00:08:07: Resnönchen, Dresden oder so?

00:08:08: Ja, legendäre

00:08:08: Dresdner Gefahr, ja!

00:08:09: Die waren nicht gefolgt, oder?

00:08:10: Renn Gottes Willen!

00:08:11: Nein, bitte nicht!

00:08:13: Es hat noch andere Legendeure... Also, der Adolf Ogie, Bundespräsidentin, war auch legendär.

00:08:17: Ist er Ogie gewesen?

00:08:18: Ja wenn du Rennunzig bist, war es da noch gewesen.

00:08:19: Könnte sein.

00:08:20: Wirklich, wir können mal abklappen.

00:08:22: Es hatte noch andere gesehen, ich bin doch nicht blöd, ist ein Slogan gewesen.

00:08:25: Wie Jahrmarktierer.

00:08:26: Ist der auch noch aus deiner Woche gekommen?

00:08:28: Nein, nein.

00:08:29: Ich habe das noch ein bisschen angefangen.

00:08:32: Dagensatzeiger habe ich noch viel mitgemacht am Anfang... Ja,

00:08:34: bleibe dran!

00:08:35: Einer der besten Sprüche überhaupt, die es leider heute nicht mehr gibt oder?

00:08:39: Ja ja, ich bin doch nicht blöd.

00:08:42: Das haben sie abgesetzt.

00:08:43: Sie waren jetzt wirklich blöd bei Medium-Aktien und den Spruch abgesetzt.

00:08:46: Es war einer der bekanntesten Logen in Deutschland.

00:08:50: Einfach

00:08:50: etwas Gegenstück zu.

00:08:51: Geitz ist geil.

00:08:52: Aber schlauer.

00:08:53: Also ich fand Geitz gar nicht gut.

00:08:57: Ich finde, Geiz ist ein Aussünd für mich.

00:09:00: Geiz nicht gut.

00:09:02: Darum wollte ich das nie machen.

00:09:03: Aber du bist ja in Deutschland zu Hause?

00:09:05: In Deutschland hat er das gefruchtet oder so?

00:09:08: Ich weiss nicht!

00:09:08: Er blieb schon nicht lang.

00:09:09: Er wurde relativ schnell abgesetzt und hat am Anfang eingeschlagen weil er zu stark polarisiert hatte.

00:09:14: aber ich persönlich fand den Spruch nie gut.

00:09:17: Ich finde der Charimme super, aber das nicht so... Ich

00:09:19: war doch nicht blöde vor euch.

00:09:21: Dann haben wir den Bruno-Hug, das man sagen muss.

00:09:23: Das ist einer der Urfettern von Persönlich.

00:09:27: Er machte eine andere Kampagne nach oben.

00:09:29: Das war beim ersten Mal, als wir eine Berührung hatten in den Nullerjahren.

00:09:32: Gibt es auch nicht mehr?

00:09:33: Es

00:09:34: gibt es auch noch keine witzigen Kampagnen gemacht, die Reini mit Bruno correspondiert hat oder?

00:09:41: Nein,

00:09:42: ich.

00:09:45: Und entstanden ist das so, dass Bruno kurz vor Pfingsten einen Auftrag geschickt hat, den wir wieder totales Eif gefunden haben und ... Ich hatte keine Chance, viel knappe Zeit.

00:09:55: Und ich habe einen Fax zurückgeschrieben und gesagt, Brunner, es geht alles nicht!

00:09:59: Es ist blöd sein was du willst und sowieso zu kurzfristig.

00:10:02: schrieb doch selber etwas.

00:10:04: Ich redigiere das dann.

00:10:05: Dann hat er den Fax zurückschrieben und sagte, er glaube, er spinnt.

00:10:08: Was da mein Schiff dazu sage?

00:10:10: Er sagt Kunde, ich könnte mich nicht einfach als Mendenamt beschimpft per Fax.

00:10:16: Ohne

00:10:16: Ironie oder?

00:10:17: Ohne ... Ja aber es ist ein liebevolles Beschimpfung.

00:10:22: Und irgendwann bin ich dann sofort in einer lustigen Fax gesessen.

00:10:24: Da dachte ich, das ist doch eigentlich saulustig und habe es mit meiner Nahrdirektorin besprochen, weil in Tina Herrmann war das.

00:10:31: Die hat zu mir gesagt, du komm mal aus dem Garten anzuzeigen.

00:10:34: Dann haben wir mit den Fax doppelseitig geschaltet persönlich.

00:10:39: Ein Fax hat wieder der nächste ausgelöst.

00:10:42: Das war der Beginn von einer Kampagne ... Es ist noch gelaufen, weil ich schon lange in Deutschland war.

00:10:49: Ich habe aus Deutschland noch Fax geschrieben und die mussten sie einsetzen als Inserator.

00:10:53: Ich bin guter Erinnerter hier und bin persönlich gestartet dabei.

00:10:56: Heimatfunde ist Wahnsinn!

00:10:57: In der Bruno-Hugh gibt es so eine tolle, berühmte Agentur.

00:11:01: Das war schon ein bisschen Aura von euch und auch vom Rheineweber?

00:11:06: Ja

00:11:06: ja absolut.

00:11:07: Der Rheinig war damals der Schweizer Babypapst.

00:11:11: Grosse Konter hat vom Schareneweber.

00:11:15: Er war schon vorher beim Abing.

00:11:17: Ich glaube, das hat Rhein immer angetrieben.

00:11:19: Er wollte gegen den Schnauertien bestehen und immer wieder besser sein.

00:11:22: Und dass er uns auch im ADC-Ranking vorgeht zu treiben.

00:11:25: Wir waren über sechs Jahre auf Platz eins im Ranking.

00:11:31: Der Konflikt hatte ja irgendwie die Agentur weitergebracht?

00:11:34: Ja!

00:11:34: Ja, es war schon so.

00:11:36: Wir waren wahnsinnig anspruchsvoll uns selbst gegenüber gewesen, wenn z.B.

00:11:40: Selbstaufverleiter Kredo hatte alles was aus der Agentur gab muss in die Preise gehen.

00:11:45: Völlig bierenweich.

00:11:47: Aber so waren wir drauf und haben das Lässige gefunden.

00:11:49: Wir haben geschaffen wie Kühe.

00:11:50: Also keine Nabe vor dem Zähne.

00:11:52: Aus dem Büro kam ganz viel am Wochenende drin.

00:11:58: Nachtschichten pro Monat, aber wir haben es gut gefunden.

00:12:01: Es war wie ein Start-up.

00:12:02: Wie

00:12:03: war's in der Reinigung vom Typ Hertha?

00:12:04: Warst du einer der wenigen, die wirklich gut ausgekommen ist?

00:12:07: Ja, er war cholerisch.

00:12:10: Ich bin zwei-, dreimal mit ihm zusammen am Tisch gesessen, den der Leute rausgeschmissen hat, frischlos.

00:12:15: Einfach, wenn ich denke, das ist jetzt eine recht effekt Handlung.

00:12:19: Ich hatte Glück, dass er mich so behandelt hat als kleine Brüder.

00:12:24: Man hatte wahnsinnig einen guten Draht zunaheinander

00:12:28: Und der bestand heute noch, oder?

00:12:29: Ja, aber es ist ein bisschen ruhiger geworden.

00:12:31: Am Anfang hat er sich nicht zu München gesehen und immer bei mir gemeldet haben wir uns getroffen.

00:12:36: Das weiss man gar nicht!

00:12:38: Seine Wurzeln sind in München.

00:12:39: Und zwar aus einem Vorort in Münchern.

00:12:41: unterhackend kommt sein Mutter hin.

00:12:44: Also das Blut hat er

00:12:45: ja...

00:12:46: Hochinteressante Persönlichkeit.

00:12:48: Wir haben alle eingeladen bei uns im Podcast, sicher eine Figur, die die Schweizer Werbeszene geprägt hat.

00:12:53: Bei allen Ab- und Downs kann man so sagen.

00:12:55: Aber der Konflikt, den du gesagt hast ist ja noch interessant.

00:12:58: Haben sich denn diese wirklich nicht mögen?

00:12:59: Oder war das auch ein bisschen ein

00:13:02: Show?

00:13:02: Das weiss ich gar nicht!

00:13:03: Ich glaube sie schützt sich voll.

00:13:06: Also, der Abi habe ich nie kennengelernt und kann das gar nicht sagen.

00:13:11: Du bist dann plötzlich auf Deutschland gegangen?

00:13:12: Was war denn der Grund?

00:13:14: Ich war vier oder fünf Jahre bei den WHOs und habe einfach gemerkt, dass sich mich ums verändern.

00:13:20: Das Zeit ist für den nächsten Schritt.

00:13:22: Und die WHOs waren für mich Nummer ein, Zürich, darum habe ich nicht... Aber

00:13:26: du willst zu einer anderen Eigentour sein, wie es noch da Biblis ist oder was alles gibt?

00:13:29: Nein,

00:13:30: nein!

00:13:32: sehr sattuiert gefunden und fast schon lange.

00:13:34: Also nein, für mich war es nur ein ISDHS.

00:13:38: Und darum habe ich gedacht ... Aber der wahre Grund war meine Ex-Freundin, die ist Münchnerin.

00:13:44: Und wir haben so viel geschaffen, wie heißt das?

00:13:49: Ich war einer der wenigen, die nur Partnerin hatte.

00:13:51: Der Grund war wahrscheinlich, dass sie nicht in Zürich so in einem München ist... Also alle

00:13:55: Bezirke sind auseinandergegangen?

00:13:56: Ja, irgendwann mal festgestellt an eine Meeting-Zarbung am halben, neun ... Wir sind alles Single.

00:14:01: Außer mir länger wäre ein in dem München aber auch weiter weg.

00:14:05: und dann habe ich gemerkt, dass mein Privatleben eigentlich nur noch im München stattfindet.

00:14:09: In Züricher war es nur noch arbeiten.

00:14:11: Das war der mitten Grund, warum ich etwas verändern wollte.

00:14:14: Einfach das Privatleben in einigen Massenorten.

00:14:17: Hättest du dir eine Übel genommen?

00:14:20: Nein!

00:14:22: Er hat mir sogar gesagt, ich müsse mal auf Deutschland und wenn es so weiss, soll ich ihm sagen, dann machen wir das zusammen.

00:14:27: Unsere Freibadung war auch, ich gehe jetzt zwei Jahre auf Deutschland.

00:14:31: Er nannte immer Ausbildungslager und dann komme ich wieder zurück als ZD.

00:14:35: Unsere Lossverabredung nach zwei Flaschen weit waren.

00:14:40: Und so ist es nicht ganz passiert, oder?

00:14:42: Wird ja etwas länger in Deutschland bleiben.

00:14:43: Ein

00:14:43: bisschen.

00:14:45: Ja.

00:14:45: Ich bin richtig hängen geblieben und meine Ex-Freunde, weil jetzt meine Ehefrau, also die Exfreunde hat auch noch dazu beitragen, dass ich am Hängen bliebe.

00:14:55: Und jetzt ein paar Enden der Geschichte!

00:14:56: Du warst unheimlich erfolgreich mit WHO.

00:14:59: Ja, ihr war ein bisschen rebellend oder?

00:15:04: Das Konzert etwas gestört hat.

00:15:05: Ja genau.

00:15:06: Etabliert die Agentur rundherum und dann kommen wir in die Frechensiehren oder?

00:15:10: Ja ja

00:15:10: genau.

00:15:11: Und dann hättest du eine ADC-Präsidentin?

00:15:14: Ja genau und das wollte ich so sein.

00:15:15: Ich habe beschlossen, dass ich nun auswandern kann.

00:15:19: Ich gehe jetzt ins grosse Bösen Deutschland.

00:15:22: Das war damals noch eine grosse Sache.

00:15:26: Es war selten, dass man ein Schweizer auf Deutschland ist bis auf einen Ausnahm.

00:15:31: Alex Jacke hat es gleichzeitig gemacht wie ich.

00:15:33: Bioswell hatte ich auch immer noch gesehen?

00:15:35: Ja und die habe ich mit der Mannheit gekannt.

00:15:37: Der dürfte

00:15:38: schon in meinem Format oder?

00:15:39: Aber Generationswohnen, Thomas Wilberg war auch im Deutschlang später.

00:15:43: Du

00:15:43: bist eigentlich dem, was am längsten geblieben ist oder immer gebliebene?

00:15:50: Es war lustig, weil der Alex Jagermeister in einer Kreativschule war.

00:15:54: Wir fanden eine Anlässigung an und gönnten gleichzeitig auf München und Hamburg.

00:16:00: Wir blieben immer in Kontakt.

00:16:03: Ich habe überlegt, was ich jetzt machen muss, wenn ich hier auswandere und ins Böse-Deutschland gehe.

00:16:08: Dann haben wir ein Postizettel gemacht, das man nachsende Auftrag zu machen muss ... Steuern zu allem Militär abmelden.

00:16:14: Und dann ist auch darauf gestanden, ADC-Mitgliedschaft beantragen.

00:16:17: Ich dachte, das sei so ein anchore Timer, so die Ritten und Nabelschnur.

00:16:22: Dann habe ich eine Briefung geschrieben und meine Mappen beigeleitet.

00:16:25: Ich sage Peter, ich gehe jetzt auf Deutschland.

00:16:27: Ich würde gerne noch Mitglied werden.

00:16:29: Nach ein paar Tagen kam es durchs Brieffli zurück.

00:16:31: So ein Dreuzieler, lieber Peter Irlinger.

00:16:35: Leider können wir dich nicht aufnehmen mit freundlicher Grüße.

00:16:37: Noch mehr?

00:16:38: Ja!

00:16:39: Also der Fax vom Bruno war ein bisschen länger?

00:16:41: Ja, ja.

00:16:43: Und ich weiss auch meine erste Reaktion... Ich war nicht hässig oder so, aber natürlich enttäuscht und die erste Reakzion war komplett verblüffend, weil ich schon seit sechs Jahren in den Werbungen gearbeitet habe.

00:16:53: Ich hatte wahnsinnig viele Preise.

00:16:55: Also Gold, Silber vom ADC.

00:16:58: Alles und viele internationale Preise waren dabei im Clio-Wart London International Festival New York und so.

00:17:06: Er dachte echt, das sind aber harte Sierke.

00:17:08: Und er dachte vielleicht etwas daran, dass ich noch nie einen Läu in die Hand gehauen habe.

00:17:12: Also das ist ein jährlich schönes Gerät oder?

00:17:14: Nein nicht schönes.

00:17:15: Aber es

00:17:16: war eine Begründung eigentlich!

00:17:18: Ich weiss nicht, keine Begründung.

00:17:19: Du hast

00:17:19: dich noch nachgefasst bei dem ADC?

00:17:21: Nein,

00:17:22: da habe ich mich nicht traut und ... Und der eine

00:17:25: konnte nichts machen?

00:17:27: Dem habe ich es gar nicht gesagt.

00:17:29: Der hat das gar nicht gewusst.

00:17:30: Ich weisse nicht was los ist.

00:17:31: Jahre später habe ich gehört, in diesem Jahr war es etwas aufnahmes Stopp oder nur Frauen aufgenommen.

00:17:38: Ich weiß es

00:17:38: nicht.

00:17:39: Also du bist der, der nicht aufgenommen wurde und du hast ihn natürlich ganz brutal gerecht!

00:17:44: Du bist im deutschen ADC,

00:17:45: oder?!

00:17:45: Ja, ja.

00:17:46: Ich war ein paar Wochen in Deutschland und fragte mich, wieso bist du eigentlich nicht im ADC?

00:17:50: In Deutschland, ja!

00:17:52: Dann habe ich gesagt, dass ich noch nie einen Läuern gehen kann.

00:17:54: Es hat gesagt, spinnst du hast nirgendgute Sachen gemacht bewirbt dich bei uns.

00:17:58: Und dann dachte ich, wenn die meinten macht eher mehr Sinn das ich da mitgeblieben bin, wo ich tun schaffe und hab mich beworben und bin sofort aufgenommen worden.

00:18:08: Also ohne Probleme oder?

00:18:09: Ja, ohne Gaggenstimmen.

00:18:11: Damals ist es eine harte Tür in Deutschland.

00:18:13: seine drei besten, also zuerst bei der Sektion vorstellen und dann hätte ich gesagt ja wie finde dich gut wir unterstützen deine Bewerbung.

00:18:20: Und dann hat man erst den Sicht dürfen bewerben nach dem OK von der Sekktion und danach müssen meine drei besten Arbeiter in das Büro auf Berlin schicken.

00:18:27: die haben es verteilt an jedes einzelne Mitglied und haben da all die Möglichkeit gehabt um mich abzulehnen wenn er mehr als fünf Prozent Ablähnungen bekommen hat.

00:18:36: das wären so zehn Stimmen gewesen, dann ist man abgelenkt sein und ich bin ohne Gegenstimme gekommen.

00:18:41: Also hochinteressant.

00:18:43: Einfach haben wir im Hinterkopf, von dem man sieht, Schweiz abgelehnt wurde kurz danach in Deutschland aufgenommen worden und jetzt kommen auch die Superpoventen, das ist glaube ich noch im Vorstand gekommen vom deutschen ADC oder?

00:18:52: Also gerade nicht, es hat schon ein bisschen geduldet.

00:18:55: aber ja plötzlich gab es Leute, die gesagt haben Peter mir fällt es gut wenn du das machst und sie hat das gar nicht ernst genommen.

00:19:02: und plötzlich sind diese Stimmen aus Hamburg, also aus Berlin gekommen.

00:19:05: Also von der Werbemetropole natürlich!

00:19:09: Ähm, ich dachte ja, fuh, wenn die meinen ... Ja und dann habe ich mich zur Wahl gestellt.

00:19:13: Und bitte auch mit Klossemir hat ich in einer Kampfabstimmung gewählt worden.

00:19:17: In einer Kampf-Abstimmung?

00:19:18: Ja, ja.

00:19:18: Also hast du noch einen Gegenkandidaten?

00:19:21: Zwei.

00:19:22: Wie hast du ihn argumentiert?

00:19:24: Als Schweizer!

00:19:24: Ich habe gesagt... also meine Begründung ist

00:19:26: ein bisschen Emil-Effekt oder?

00:19:28: Ja man hat sowieso einen grössen Sympathie an der Dovitesbonus als Schweizer.

00:19:33: Dovite?

00:19:33: Ja nett gemeint.

00:19:35: Die haben uns wirklich gerne.

00:19:36: Die finden uns super.

00:19:37: Immer

00:19:37: noch

00:19:38: Ich glaube so, ja.

00:19:39: Weil ich schon so lange da bin.

00:19:41: Nein,

00:19:42: nein!

00:19:43: Einfach für die Mentalität zu spüren.

00:19:45: Bayern ist auch etwas näher wie in der Schweiz oder vielleicht in Hamburg oder Berlin?

00:19:49: Ja,

00:19:49: wobei mir mal in Hamburg gesagt hat sie einen Zürcher schaute gerne weil es im Biet steht, am Wasser, den Kaufmarkt steht und dann gibt's wirklich eine gute Verbindung zwischen Hamburg und Schweizer oder Zürchen.

00:20:04: Und du bist aufgenommen worden eben... In dem Tempeluhr des deutschen ADC war es ein gigantischer Job.

00:20:11: Ich war Vorsitzender der Münchner Sektion.

00:20:15: Vorsitzende

00:20:15: ist schon sehr gut, oder?

00:20:17: Ja, ja!

00:20:17: Ich glaube, ich hatte das als Sektionsvorsitzender.

00:20:21: Da bin ich zuständig für alle Mitglieder in München.

00:20:24: Das waren überhundert, also nur in Münche.

00:20:29: Wenn ich etwas gehabt habe, war ich hier Sprechsperson.

00:20:32: Ich war da Sprechsperson für Press im Süddeutschen Raum und für Unternehmen im Südtütscher Raum, die irgendetwas von Club haben wollen.

00:20:39: Also bin viele eingeladen worden an Podiumsdiskussionen oder für Impulsvortragen oder so.

00:20:45: Und dann ist man als Sektionsvorsitzender auch im Gesamtvorstand automatisch.

00:20:50: Da musste ich einmal im Monat auf Berlin einen Vorstands-Sitzung sein.

00:20:53: Dann ist man in einem erlauchten Kreis gesessen Und er hat darüber signiert, wie man das Festival noch gewünscht bringen könnte.

00:21:05: Die Diskussion gibt es heute noch?

00:21:06: Oder hat sich das auch verändert?

00:21:09: Vom ADC ... Also Pange hat sich auch verändert.

00:21:12: Hat sich der Deutsche ADC auch verändert ?

00:21:14: Ja klar, er wurde digital und der Kern, den wir hatten, dass es wirklich um kreative Exzellenzen geht... Der ist am verbessern.

00:21:25: Das habe ich schon gemerkt, was ich bei einem Vorstand war.

00:21:28: Teilweise mussten wir mit Leuten Diskussionen führen und gesagt haben, es geht doch einfach um die Kommunikation.

00:21:33: Wir sind Verband.

00:21:34: Nein, wir sind kein Verband!

00:21:35: Es gab bei uns auch nicht einfach um Kommunikations, sondern gerade um ausgezeichnete Kommuniken.

00:21:40: Wissen Sie das elitäres Element?

00:21:43: Ja, weil ich finde, das ist der Existenzberechtigung von so einem Club.

00:21:46: Sonst wäre es ein normaler Branchenverband.

00:21:48: Das braucht's dann nicht.

00:21:49: Das

00:21:50: ist eine Glaubensfrage an den Schweiz.

00:21:51: Wie

00:21:52: lange kannst

00:21:53: du den ADC öffnen?

00:21:54: Nicht zu weit, bitte.

00:21:55: Das ist ja wirklich mein... Eben

00:21:57: wie die eine solche Example gestartet, oder?

00:22:03: Der hat noch

00:22:06: alles richtig gemacht.

00:22:07: Der will nach Deutschland, oder?

00:22:09: Nein, das ist wirklich so... Natürlich muss man sich mit der Zeit entwickeln und diverser werden müssen.

00:22:14: Die Frauen müssen mehr führen kommen.

00:22:16: Das ist einfach ein Problem in der Diskussion in Deutschland auch.

00:22:18: Ja klar.

00:22:20: Das haben wir alle diskutiert.

00:22:25: Frustrieren die Erlebnisse?

00:22:26: Wenn z.B.

00:22:27: den Frauenanteil in der Kluppe anbringt, wenn man im München feststellt, dass sie zwölf Prozent sind, sind die Frauen viel zu wenig.

00:22:34: und dann haben wir richtige Aktionen gemacht.

00:22:37: wie können Frauenkote nur in der Klub bringen?

00:22:40: ich habe ein Thema auch im Gesamtvorstand getragen, das hat meine Kollegen angezündet es wurde national ausgewitert um zwei oder drei Jahre lang uns stark darum kümmern, dass wir mehr weibliche Mitglieder überkriegen.

00:22:51: Das hat ja funktioniert.

00:22:53: Wir haben Quoten nur gebracht aber es war frustrierend.

00:22:55: sobald wir aufgehört haben mit unseren Anstrengungen ist die Quote wieder abgesunken und ich habe auch viele tolle Frauen keinen geblenden Willen animieren zum Mitmachen im Club und viel haben sie gar nicht willen.

00:23:07: also viel haben mich fassungslos angelobt.

00:23:10: was sollen wir dann da?

00:23:14: Ich weiss nicht Ich habe noch keine Lösung.

00:23:15: Vielleicht ist der ADC so, wie es gerade ist auf einer sehr männlichen, vielleicht ist ein Klum einfach etwas ähnliches und was die Frau nicht zereist.

00:23:23: aber ich habe keine Lösung weil in Deutschland zumindest sind Frauen in der Mehrheit also die meisten angestellten Kommunikationsagenturen sind Frauen.

00:23:33: In der Chefin-Tasche sieht das wieder komisch anders aus Aber im Club spiegelt sich das nicht.

00:23:39: Das ist in der Schweiz wie in Deutschland.

00:23:41: Wenn

00:23:42: man in den deutschen Werbemerkter anschaut, wie würdest du diesen einschätzen im Moment?

00:23:46: Ziemlich durcheinander.

00:23:48: Also der ist auf so einer Findingsphase... Man weiss nicht so richtig was passiert jetzt und alles tut KI.

00:23:55: also es hat sich schon mit den Digitalisierungsstaaten verändert.

00:23:59: Jetzt kommt KI noch

00:24:00: dazu.

00:24:01: Ja ja das hat alles nochmal verschärft.

00:24:04: Zum Negativen oder?

00:24:06: Was die Orientierungslosigkeit angeht finde ich schon zum negativen.

00:24:11: Es gibt natürlich bei so Innovationen, wie man dann Leute, die jede Woche ein neues Auto aus dem Dorf treiben und erzählen, sie wissen jetzt, wie es funktioniert.

00:24:18: Und da rutscht Deutschland manchmal auch etwas sehr in die technischen Seite, also wo wir das Gefühl haben, hier geht's nicht mehr um Marken oder Ideen sondern einfach Hauptsache Technik.

00:24:27: Und das wird jetzt der KI natürlich noch unterstützt.

00:24:30: Wenn wir heute eine Tourlandschaft anschauen, sind viele oder einige grosse, die die Landschaft beigen?

00:24:38: Vor allem in Düsseldorf natürlich!

00:24:40: Frankfurt, München

00:24:42: teilweise.

00:24:42: oder sind es solche Städte?

00:24:45: Hamburg

00:24:46: natürlich.

00:24:46: Mit Jungformat auch.

00:24:49: Aber sonst gibt es eigentlich diese Monolithen die man gegeben hat also springe Akkobi und vonmatt.

00:24:54: diese starken Agenturen gibt es nicht mehr.

00:24:57: Die grössten Marken die verschwunden ist ist DTB, die haben sie ja komplett eingestampft Und das ist alles irgendwie kleinteiliger Bordern und Fluider.

00:25:06: Man kann auch so Figuren wie ein Reinholt Epper oder einen Jean-Remy Vonmatte, die gibt es eigentlich nicht mehr.

00:25:12: Gido Heffels, der ja für Hornbach lange Jahre ganz gutes Zeug machte – das ist noch einer von den wenigen überlegend.

00:25:21: Die Rockstars gibt es einfach nicht mehr?

00:25:24: Das ist vielleicht schade, oder?

00:25:26: Ja!

00:25:26: Auf eine Art Ja ist ein Stand auf die andere Art, das war vielleicht auch zu sehr gehalten.

00:25:31: Nur schon den Ausdruck Rockstar, wer eben sagt Rockstar?

00:25:33: Das habe ich nie so gut gefunden!

00:25:35: Wir sind Hilfsverkäufer und wir müssen einfach... Die jetzt leistet an der Höhe.

00:25:37: Natürlich ja.

00:25:39: Du hast für deine Karriere, du bist nach Deutschland gegangen, hast du einen BH-Jetschhaft oder?

00:25:42: Ja, das waren eigentlich diese Agenturen in Süde-Deutschlanden, wo man auch in Norddeutschlands ernst genommen hat, weil wir sind gross gewesen und im MADEC Ranking immer schön mitgekommen.

00:25:54: und der Hauptkumpf von uns ist McDonalds.

00:25:57: Du hast schon eine grosse Kampagne gemacht, auch für Burger King?

00:26:00: Ich bin Vegetarier aber es war ein Jahr.

00:26:03: Ja ja ich wurde abgeworben, dass ich bis sechs Jahre Zeit für McDonald's war.

00:26:07: Du

00:26:08: hattest legendäres Logans gemacht oder?

00:26:10: Aber nicht für McDonald´s.

00:26:12: Ich lache noch für Burger, oder?

00:26:13: Ja, aber der legendärste ist eigentlich für Ratio-Farm rausgekommen.

00:26:18: Weisst du nicht ob man den da kennt?

00:26:20: Gute Preise, gute Besserung.

00:26:23: Ja, der ist immer in einer Pitch entstanden.

00:26:25: Der Pitch hat man verloren aber die Claymans sollen abkaufen.

00:26:29: Und der wurde dann bekannt?

00:26:31: Ich glaube auch jetzt mittlerweile auch eine von den Bekannten steht in Deutschland.

00:26:33: Also

00:26:34: gratuliere ich zu dem...

00:26:35: Ja, ich war nicht alleine.

00:26:36: Ja

00:26:37: ja klar, das haben wir nicht mehr... Aber genau auf die anderen Seite, bis dann bei heimgekommen waren und dann bis selbstständig geworden.

00:26:44: Was ging es in Selbstständigkeit an?

00:26:47: Der Netzwerk von draussen.

00:26:49: Ich bin heim und Partner, habe dazu zum TDB-Netzwerk gehört und der langjährige Geschäftsfindungsgesellschaften hat irgendwann kürzer getreten und dann hat das Netzwerk immer mitgemacht über die Node.

00:26:59: Ich hatte immer das Gefühl, wenn in London oder New York keine Husten kommen wir lungerentzündig über und das merkte man schon massiv.

00:27:07: Also die Kultur hat sich verändert.

00:27:08: Das war ein Punkt.

00:27:09: Der andere Punkt ist, dass ich gemerkt habe, dass er sich nur noch am Omenflügen bin, am Politisieren bin und an der Administration machte.

00:27:16: Und eigentlich das was ich am liebsten mache, so Ideen zu haben und lustiges Zeug aufzuschreiben, das hatte ich gar keine Zeit mehr.

00:27:21: Es war auch so ungramm gewesen.

00:27:23: Und dann hast du einen Job gehabt mit dem ADC oder?

00:27:25: Der war ja immer ganz Deutsch lang.

00:27:28: Ja, viel Zeit in Anspruch.

00:27:32: Ein Tag pro Woche habe ich da schon nicht verbraucht.

00:27:35: Und trotzdem ... Bleibst du in Deutschland oder bleibst ich auch?

00:27:39: Ja,

00:27:39: ich glaube schon.

00:27:39: Ich kann mir die Schweiz nicht mehr leisten.

00:27:41: Kann es nicht mehr tun?

00:27:42: Ist das ein Grund?

00:27:43: Nein, nein, nein!

00:27:44: Aber ich fühle mich wohl.

00:27:47: Ich fühl mich wohl fatalerweise.

00:27:48: meine beiden Söhne auf ... Sie sind jetzt in Zürich.

00:27:51: Das ist emotional noch eigenartig für mich, dass ich im München bleibe und diese beiden sind jetzt hier in Züri.

00:27:56: Sind ja Schweizerinnen, ja.

00:27:56: Ja, ja, ja...

00:27:57: Die Schweizer reden leider noch nicht Schweizerdeutsch.

00:28:00: Aber das ist ja interessant.

00:28:00: also deine Schweizer Söhnen leben in ZÜRI unter den Hochdeutschen.

00:28:06: Komisch, gell?

00:28:06: Ja.

00:28:07: Und werde ich natürlich hier auf YouTube genommen?

00:28:09: Ja wahrscheinlich!

00:28:10: Wobei die arbeiten in so einem internationalen Umfeld... Also sie sind nicht in der Marketingbranche, die machen zum Glück etwas ganz anderes und da ist es zum Glück.

00:28:19: Ja, ich finde schon zum Glück, weil ich bin froh, dass sie das nicht machen, denn ich weiss wie viel Glück ich hatte an meiner Laufbahn und das war nicht seltenständig.

00:28:27: Also hast

00:28:29: du dich nie empfohlen, in die Werbung zu überhalten?

00:28:30: Überhaupt nicht, im Gegenteil.

00:28:33: Also ich hätte es natürlich unterstützt, wenn sie das hätten wollen.

00:28:36: Aber ich bin schon froh gewesen, wo ich gemerkt habe um die schönen Ehren und Mami nachzudenken.

00:28:40: Und was macht ihr jetzt in Zürich?

00:28:42: Ich arbeite an der nächsten Finanzkrise.

00:28:44: Das sind beides im

00:28:48: Westman Bank.

00:28:49: Ja, für meine Renten ist es

00:28:50: so.

00:28:50: Für deine haben wir keine Vorbahme gehabt oder eben eine gute Mutter zu sehen.

00:28:55: Hochinteressant im Prinzip.

00:28:56: ein Schweizer, der in den deutschen Werbewelt Karrieren gemacht hat... Wie ist es eigentlich?

00:29:02: Wir reden jetzt viel, die Leute haben sich ausgeschieden.

00:29:04: Die Fußballweltmeisterschaften.

00:29:06: Man hat von aussen ein bisschen das Gefühl... Es ist auch etwas desolat.

00:29:09: Spürst du das auch oder spürt man das im Alltag?

00:29:11: Von innen hat man noch viel mehr das Gefühl, dass alles desolats

00:29:13: ist.

00:29:14: Ist

00:29:14: ja so, ja!

00:29:15: Jammerer ist Wahnsinn, dass sie ins Weltmeister sind.

00:29:17: Also was sie dem Fußball nicht im Herd bringen, bringt sie im anderen Herden.

00:29:21: Alles ist schlecht und furchtbar Und jeder hat eine Geschichte über die Deutsche Bahn Neu-Din geschimpft wir auch über die Lufthand.

00:29:27: Das liegt schon ein wenig in dieser Verletzung.

00:29:28: Aber die Deutschebahn ist ein Problem.

00:29:31: Ich nehme an, dass du mit der Bank kommst?

00:29:33: Nein.

00:29:33: Mit dem Auto!

00:29:34: Wegen der Bahn oder?

00:29:36: Ja ja ich fahre extrem gerne auf die Bahn.

00:29:38: Sowieso lieber als wenn sie fliegen, aber es ist wirklich unzuverlässig.

00:29:41: Wenn man einen Geschäftstermin hat in Deutschland und man muss umsteigen, dann darf man das nicht machen, weil man verpasst sein Termin mit Garantie.

00:29:49: Das ist schon ein Problem.

00:29:50: Aber

00:29:50: hat sich diese Mentalität... Mein München ist ein lustiger Staat, sind immer gut drauf.

00:29:53: Man sagt er ist die nördlichste italienische Stadt.

00:29:57: Hat sich die Mentalität geändert?

00:30:01: Nein, ich finde nicht.

00:30:02: Weil es geht ja den meisten Leuten immer noch sehr gut.

00:30:05: Es ist ja immer ein auf sehr, sehr höchem Niveau.

00:30:07: Bayern

00:30:08: ist für dich etwas anders als in Deutschland?

00:30:09: Ja,

00:30:11: aber die Deutschen sind halt so ... Die Hundertprozent landen ihnen nicht.

00:30:14: Sie haben ja immer eine Hundertfünfzehnte.

00:30:16: Und darum grämen sie sich jetzt auch so, dass nicht alles perfekt läuft.

00:30:21: Aber wenn man genau darauf schaut... Ich meine jetzt die Regierung mehr zu sagen, wir schimpfen über diese, aber sie haben tatsächlich schon sehr viel auf den Weg gebracht und dann können Dann kommt es einigermassen, glaube ich schon wieder so.

00:30:34: Aber sie sind einfach wahnsinnig unzufrieden!

00:30:37: Das ist übrigens auch der Hauptunterschied, wo ich festgestellt habe und auf Deutschland gekommen bin.

00:30:41: Wenn man an einem Schweizer etwas vorlegt, also etwas präsentiert geht... Einfach mal positiv dran hören.

00:30:47: Die Deutschen gehen immer sehr negativ dran.

00:30:48: Dazu sucht er immer als Erster Fehler.

00:30:51: Und das ist natürlich Ausschlaggebung für die weiteren Zusammenarbeiten.

00:30:54: Also wie geht man eher positiv mit den Sachen um oder negativ mit den Dingen um?

00:30:58: Ja klar, du musst ja wissen, dass es noch

00:31:00: mehr gibt.

00:31:01: Klar,

00:31:01: dass du Auftrag für Dena der Fehler suchst und in der Schweiz einen Auftrag geben.

00:31:06: Geniale Kampagnen!

00:31:07: Nicht unbedingt!

00:31:07: Die Schweizer schauen schon

00:31:10: noch

00:31:11: nach.

00:31:11: Aber der Einstieg ist zuerst mal positiv.

00:31:13: also so habe ich zumindest erfahren.

00:31:16: Peter Heerlingen, besten Dank, eine Aufforderung Eine reine Webber, mal da hin zu kommen.

00:31:20: Und ich bin dort zu treffen oder?

00:31:21: Ich habe

00:31:21: mich auch in der Marmelde.

00:31:22: Man

00:31:22: meldet sich doch bei ihm.

00:31:23: Also eine wirklich grosse Figur von Braschen mit, wenn man schon in der Schweiz einen solchen Kontakt

00:31:27: hat.

00:31:27: Ja, mit Alex Jacke.

00:31:29: Alex Jackey, wo du hier warst ja.

00:31:30: Alle ... Ja, alle halben Jahre hören wir wieder einmal voneinander und treffen uns auf dem Kaffee so.

00:31:36: Wir haben lustigerweise unsere beiden Söhnen zur gleichen Zeit bekommen.

00:31:39: Die sind gleich alt.

00:31:40: Irgendwann haben wir festgestellt die heißen das fast gleiche.

00:31:43: Also sie heißen Leo und Flynn und meine Leon und Finn.

00:31:46: Das war nicht angesprochen.

00:31:48: Ja,

00:31:49: das ist eine Fügung.

00:31:51: Besten Dank, dass du gekommen bist.

00:31:52: Wir haben uns eine Frage gemacht und natürlich eine kleine Bitte an ADC.

00:31:55: An Schweizer.

00:31:56: An Schweizer.

00:31:57: Wir nehmen Peter Heerlinger jetzt auf oder...

00:31:59: Weil wir ihn nicht mehr.

00:32:00: Du willst es auch nicht mehr?

00:32:01: Ich bin

00:32:01: beleidigt.

00:32:02: Nein!

00:32:03: Nein,

00:32:03: ich würde es nicht mehr nehmen.

00:32:05: Ja natürlich.

00:32:05: Also müssen Sie dieses Mal ein Diskretar postieren.

00:32:07: Bestes Dank, Corinne Lüte für die Aufnahme.

00:32:09: Da ist unser Prokassi.

00:32:10: Wir gehören dieses Jahr.

00:32:12: nächste Woche zur gleichen

00:32:20: Zeit.

Über diesen Podcast

Die Redaktion von persönlich und persoenlich.com diskutiert wöchentlich in Zweierkonstellation Themen und aktuelle Ereignisse, die in der Schweizer Medien- und Kommunikationsbranche für Schlagzeilen gesorgt haben. Am Mikrofon zu hören sind abwechselnd Verleger und Chefredaktor Matthias Ackeret, Redaktionsleiter Christian Beck und die Redaktor:innen Nick Lüthi und Sandra Porchet.

Konzept, Aufzeichnung und Schnitt erfolgten intern. Visual und Jingle stammen von GLA United.

von und mit Matthias Ackeret, Christian Beck, Nick Lüthi, Sandra Porchet

Abonnieren

Follow us