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Das Magazin für Entscheider und Meinungsführer

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00:00:00:

00:00:10: Liebe Zuhörerinnen und Zuhöre, das ist ein persönlich komter Podcast wie jede Woche.

00:00:14: Große Ehe, große Freude, die gerade in der Nachbarschaft Martin Spielmann hat sich ziert am Anfang daran zu kommen, wenn er gesagt hätte, dass wir jetzt erst etwas aufbauen wollen

00:00:23: oder?

00:00:23: Nein, ich wollte den richtigen Zeitpunkt erwarten.

00:00:26: Also wenn ich am Januar schon kommen werde, dann hätte ich das zu den Fünfzehn Jahren eigentlich nicht so viel Sinn gemacht.

00:00:32: Ich habe dich ja immer gesehen an der Harte stehen und er sagt Martin, jetzt musst du kommen!

00:00:36: Und ich wusste, dass ich irgendetwas kommentieren muss.

00:00:40: vor fünfzehn Jahre ADC für ... Nachher im zwanzig Minuten und dann habe ich den Kunden von der Timing her ... äh, tue ich mir das jetzt ein bisschen aufspaaren.

00:00:49: Das

00:00:49: Timing ist ja sehr wichtig in der Werbung!

00:00:52: Dass etwas im richtigen Moment kommt oder?

00:00:54: Absolut, absolut!

00:00:56: Es ist einer der Faktoren, die wahrscheinlich gute Werbe ausmacht.

00:01:00: Das ist der richtige Zeitpunkt für Wünsche.

00:01:03: Das heisst aktuell bleiben können und auf aktuelle Reignisse eingehen.

00:01:08: Mit zum Beispiel damals die Anzeige von Postgraub, bei Frau Münster.

00:01:13: Am nächsten Tag wurde die Tatsache geschehen.

00:01:17: Liebe Postrauber, sie hat in der Mazda so und so mitgenommen.

00:01:22: Sie hatte die ganze Achtig-Millionen-Platzkader hinein.

00:01:25: Ja

00:01:26: wohl!

00:01:26: Das war im Jahr adhesive, der Postraub.

00:01:28: Ich glaube, die Lady Dye ist in diesem Jahr gestorben.

00:01:31: Mag mich noch gut erinnern?

00:01:32: Ist eine unsterbliche Werbung einer der Mütter der Schweizer Werbung oder?

00:01:37: Für den, der damals gelebt hat, ist es wahrscheinlich etwas, das in Erinnerung bleibt.

00:01:44: Aber natürlich muss man schon wissen, was damals passiert ist und warum.

00:01:49: Werdet jetzt im Nachhinein zum Teil bei gewissen Arbeiten umfahren?

00:01:56: Weil wir nicht mehr weiss, welches Umfeld hier war und wie die Leute.

00:02:02: Denkt und gefühlt haben in dieser Zeit.

00:02:04: Außer man hat selber mitgeteilt, darum ... Ich erzähle jedem Junge, der mit gewissen Sachen in diesem Auswahl nichts anfangen kann, weil er halt in einer anderen Zeit das erlebt hat.

00:02:17: Also wir müssen noch aufklären.

00:02:18: Wir reden von einem Auswahl.

00:02:19: Der ADC hatte ja gesagt, du hattest am ninth Sechter sein, dass es die erste Würfel ging, unmittelbar zwei Jahre nach der Gründung oder?

00:02:26: Ja, zwei bis drei Jahre nach den Gründungen.

00:02:28: Hat zwar nicht gewusst was der ADC ist aber ich ... Du

00:02:31: warst nicht Mitglied dort, oder?

00:02:32: Nein, nein.

00:02:33: Ich hatte keine Ahnung.

00:02:36: Ein Geschicht hat Albert Ernst Wirtz damals, der das fotografiert hat und dann ist er irgendwann, wenn ich da komme, hier einen Würfel gunnen und so.

00:02:45: Also das

00:02:46: war eine grossartige Insti in der ganzen Branche.

00:02:48: Der letzte, glaube ich, Gunner fünfevierzig Jahre später.

00:02:51: Ja, ich

00:02:51: glaube, es ist etwa für, glaube man, zwei Tausend und drei.

00:02:55: Das war jetzt zusammenarbeit mit der Serviceplan für die Antikvariats-Messe in Zürich.

00:03:01: Wie kann man die Koriatsmesse in den Zürchen?

00:03:03: Also ADC in fünfzig Jahren, du hattest eine fünfe vierzeigjährige Langdauer Mürfelgunnen.

00:03:06: Da zeigst du ja, welche Korre fährt, dass du in der Schweiz am Werbungsschicht bist und der ADC hat hier jetzt einen Auftrag gegeben.

00:03:13: In Zusammenarbeit mit zwanzig Minuten die beste Kampagne der letzten fünfzig Jahre, letzte fünf Jahrzehnte auswählen.

00:03:20: Wie geht es einem so ein Arbeit an?

00:03:23: Ja, eigentlich dank der vielen Anzehbüchern, die bei mir zu Hause sind.

00:03:30: Es war eine recht zeitintensive Sache.

00:03:35: Die hat alle dauerhaft begonnen und schauen, was in diesen Jahren erscheinen wird.

00:03:41: Einerseits war das Kriterium, dass es irgendwo einen Gold- oder Silbergunnen hat, also zu den absolut besten Arbeiten gehört, von jedem Jahr.

00:03:52: Dann kam das dazu, dass es aber auch Werbung sein muss, die Popularität erreicht hat und populär geworden ist.

00:04:02: Die Leute, die darüber geredet haben oder geliebt haben.

00:04:06: Werbe, die unterhalten, die Leute irgendwo belohnt hätten für diese Drei Sekunden vor dem Fernsehen Werbung aushalten.

00:04:15: Also Werbung, die man gerne gesehen hatte Das ist heute immer das beste Kriterium, finde ich für gut oder schlecht.

00:04:23: Wenn man es wieder anschaut und sehen will, dann ist es wahrscheinlich nicht so schlecht.

00:04:28: Ich würde noch sagen, es ist hochinteressant.

00:04:30: Man kann es auf zwanzigminuten.ch.

00:04:32: verfolgen.

00:04:33: Es gibt einen Wippewerb mit der erfolgreichsten Werbung.

00:04:36: Es ist natürlich ein Subjekt von den letzten fünf Jahren zu bestimmen.

00:04:40: Die Publikum macht auch die Werbung am Schluss.

00:04:44: Wenn du jetzt so unterscheidest über die einzelnen Jahrzehnte, hast du eine Aufteilung gemacht.

00:04:48: Was hat sich denn v.a.

00:04:49: geändert in der Werbung?

00:04:51: Ja ich finde es hätte sich eigentlich erstaunlich wenig geändert.

00:04:57: Es ist eine Voraussetzung für gut, dass ich immer noch gute Ideen habe.

00:05:01: Es muss mit dem Produkt irgendwo übereinstimmen, respektive mit den Markern weiter transportieren, Positionierungen stimmen und es muss überraschend sein.

00:05:15: Ich glaube das gilt alle fünf Jahrzehnte.

00:05:20: Vieles ist natürlich gemacht worden.

00:05:22: In diesem Sinn kann man gewisse Ideen, die wir heute manchmal nicht bringen, weil es sie schon vor zehn Jahren hat.

00:05:31: Aber es gelingt immer wieder in jedem Jahrzehnt, neue Sachen auszubringen.

00:05:37: Tolle Geschichten, die genau diese Kriterien erfüllen.

00:05:42: Aber

00:05:42: es gab ja immer wieder Werbe-Game und Copia waren von anderen Werben?

00:05:45: Genau!

00:05:45: Das hat sie früher schon gegeben oder?

00:05:46: Ja

00:05:46: das hat sie jetzt immer gegeben.

00:05:47: aber es heisst nicht Copiieren, dass man eine Idee einfach nimmt und ein bisschen verändert sondern ein Kopie ist dann legitim wenn Sie wirklich ... viel, viel besser ist als das, was irgendwie eine Grundidee herstammt.

00:06:07: Gibt es also ein Beispiel gerade konkret?

00:06:08: Ja,

00:06:09: das gefällt mir jetzt im Moment.

00:06:12: Ein Konkret gerade aus dem Stehgreif Kassel.

00:06:15: Aber in Ghana hat man das jemanden, der irgendwo etwas gesehen hat und sagt, ja, da habe ich so etwas ähnliches schon gesehen aber es haut einen um und man findet es auch großartig.

00:06:26: Also wenn wir mal zurück schauen, die erste Staffel war in den Sehn-Sechsen-Siebenten bis zu Sechsendachtshund.

00:06:32: Und dann ist es Sechsendachts bis Sechsundneunzig.

00:06:35: Ist im Frühjahr, wenn man jetzt einfach eine Oberfläche sagt, ist früher die Werbung besser gewesen?

00:06:39: Ich glaube nicht!

00:06:40: Ich glaube nur, dass das die Werbing ist.

00:06:42: Es wäre besser noch schlechter gewesen.

00:06:44: Sie hat immer mit der Zeit zu tun.

00:06:50: Es ist immer ein Spiegelbild von der Gesellschaft zu dieser Zeit.

00:06:54: nimmt die Themen auf und versucht überraschend mit dem Publikum zu kommunizieren.

00:07:01: Und ich glaube, das gilt heute genauso wie im ersten Jahrzehnt.

00:07:05: Aber war sie frecher früher?

00:07:08: Ich glaube frecher in diesem Sinn, dass man eher ein Tabu brechen konnte.

00:07:13: Heute gibt es nicht mehr so viele Tabus.

00:07:16: Es gibt schlechter Geschmack aber das ist ... Ich finde, ich hätte nichts mit Tabu Brechen zu tun.

00:07:22: Man kann etwas so schlimm machen, dass man es nicht anschauen muss.

00:07:25: Aber das hat es auch schon immer gegeben.

00:07:28: Das ist aber nicht ein Tabu-Brechen.

00:07:29: Ein Tabubrechen war zum Beispiel das Plakat von Reifel Jeans vom Peter Marti, wo wir das erste Mal eine Fude auf einem Plakat gesehen haben.

00:07:49: Die Brüde Schweiz war etwas, das wir gefunden haben.

00:07:54: Das ist wirklich ein Tabu-Bruch so.

00:07:56: Es

00:07:57: gab einen

00:07:59: Kanton, wo es verboten war.

00:08:03: Man muss sich das mal vorstellen.

00:08:05: Es geht immerhin um Jeans... Und Jeans, kann man sagen, ist gleichgestellt mit Mode.

00:08:15: Mode hat immer ein bisschen mit der Erotik gezogen und hat auch heute noch mit dem zu tun.

00:08:23: Ja von diesem her war es ja nichts Verrücktes überhaupt.

00:08:27: Es war etwas völlig harmloses, aber es hatte damals einen grossen Wirbel.

00:08:30: Und

00:08:31: Scharen in Format hast du herausgefunden?

00:08:34: Ja, das ist

00:08:36: mir dazu gratuliert nicht zu den Headlines Zu dieser Arbeit, die damals wirklich an der Plakate aufsehe und erregte.

00:08:47: Also

00:08:47: mit dem Redemaxell in den Fünfzig Jahren hat es einen grossen Jubiläum.

00:08:49: Du bist eigentlich ein bisschen der Master, der jetzt hier den ideologischen Grundbau bestimmt, weil zwei wirklich die grossen Arbeiter sind.

00:08:56: Obwohl du das auch ausgewählt hast – was sind für dich jetzt die absoluten Top-Verwerbungen in den letzten fünfzig Jahren?

00:09:04: Es ist schon etwas schwierig zu beantworten.

00:09:08: Und zwar in diesem Sinn ... Die Auswahl, die ich jetzt getroffen habe – da geht es eigentlich um Popularität.

00:09:17: Um Gefälle, um Lust zu finden und um das gerne wiederzusehen.

00:09:24: ist das zugleich auch eine Bestwerbung was es gibt.

00:09:27: Ich bin nicht ganz sicher, weil die Bestwerbung was es hier gibt ist die, die eigentlich jede Zählgruppe massgeschneidert trifft und nicht der allgemeinen Geschmack.

00:09:39: Umdrehen muss abdecken.

00:09:40: Aber

00:09:41: da wäre heute mit der Algorithme viel einfacher, oder?

00:09:43: Ja man macht das natürlich schon immer so, dass man sagt auch für ein kleines Budget für einen Spezialsegment, dass wir schon die Idee und je medial eine kürbe Arbeit haben, das ist klar!

00:10:01: Also dann haben wir jetzt einen grossen Klassiker und du hast eine Weinigung gemacht von denen... Wenn wir einfach noch schauen, was sind so grossen Werbungen gewesen?

00:10:08: Mögen die Josici sicher ein Klassiker aufgelistet werden?

00:10:11: Das gehört jetzt auch wieder in diese Geschichte von einem guten Timing damals.

00:10:18: Die Diskussion hat dort stattgefunden zwischen den Politikern und dann bringt man diese zwei ... berühmte Kontrahenten dazu auf einer Fotos gemeinsam zu scheinen.

00:10:33: Das war ein gutes Timing, das ist wieder das.

00:10:36: und genauso wie ... Zum Beispiel für Bank Co-op, der Etvegen, die gefragt worden ist über diese Bank, keine Bank Coop.

00:10:48: Und dann sagt er – never heard of it!

00:10:52: Auch das war ein gutes Timing oder so?

00:10:53: Das waren die

00:10:54: ganzen Debatten in Nazi Gold natürlich.

00:10:56: Genau, genau.

00:10:57: Von

00:10:57: Uwe Vland sind die beiden Kampagnen

00:11:00: da.

00:11:00: Aber wenn ich jetzt die ganze, sagen wir hier in den letzten Jahren zurückschauen, es sind schon die Kampagne wo mit dem Kern der Marken verbunden sind, sie intensiv verbunden und über Jahre immer wieder eigentlich mit dem Gleiche gespielt haben.

00:11:22: Also wenn ich jetzt zum Beispiel beim Abbezahlung diese drei Figuren nehme – und die kommen über Jahr und Jahr und immer wieder – dann finde ist das etwas, was dazu beiträgt, dass die Kampagne in allen Schöpflinien ist vor allem an den Leuten.

00:11:45: Und etwas Zeitloses?

00:11:46: Etwas Zeitloses über.

00:11:48: das ist genau das und ich finde, es zeichnet ganz grosse Kampagnen aus.

00:11:57: oder sagen wir jetzt die Schadesskritter der Mobiljahr.

00:12:00: aber es gibt einen Haufen Beispiels wo wenn man etwas über eine gewisse Zeit durchzieht und immer wieder gelingt zu überraschen.

00:12:10: Danach ist das eigentlich eine tolle Geschichte.

00:12:14: Ich denke, ich sage

00:12:15: z.B.,

00:12:15: wozu leisten Sie sich eine eigene Meinung?

00:12:18: Wenn

00:12:20: es

00:12:21: einem immer wieder klingt, die auf einer anderen über frischende Art zu erzählen, dann ist das auch ein Weg.

00:12:28: Es muss nicht immer genau der gleiche Mechanismus sein aber es muss in den gleichen Inhalt-Kritikernbordschaft sein.

00:12:36: Darum sagen wir auch den Marketingchef, der wechseln und manchmal der Mut haben.

00:12:39: Das heißt, wir bleiben bei dieser alten Kampagne.

00:12:41: Ja, was ist eigentlich die Schwierigkeit

00:12:43: für die Agentur?

00:12:45: Was im Grunde noch für ihn eine tolle Geschichte ist.

00:12:49: Und für die Agentur ist es eigentlich keine schlechte Geschichte.

00:12:52: Weil man hat einen gewissen Parameter und in diesem Parameter muss man einfach noch bessere Sachen machen als Vorgängeragentur.

00:13:00: Es ist leider nicht immer der Fall aber ... Also,

00:13:04: du bist praktisch von Anfang an dabei gewesen beim ADC.

00:13:06: Wir haben dann ins Festival gegangen, aber im Moment ist das gleiche ein sehr schöner Jubilär wo jetzt gefeiert wird.

00:13:13: Im kurzen Satz, was hat sich am meisten geändert?

00:13:15: Wenn man jetzt vom früheren Vergleich zu

00:13:17: heute ... Beim ADC?

00:13:19: Nein nicht beim AD... Ja beim ADZ vielleicht auch, aber einfach beim Werbeeprofen.

00:13:24: Ich glaube er wurde anspruchsvoller.

00:13:28: Man hatte früher ein Briefing gehabt Also ganz kurz und hat aber gesagt, ich brauche jetzt zwei Monate Zeit bis ich da eine Idee habe.

00:13:38: Und der Kunde hat genickt und gefunden, ja gut, ich begreife das.

00:13:42: Und er zahlt

00:13:43: dafür?

00:13:43: Er zahlt auch dafür!

00:13:46: Heute ist das natürlich schon eine ganz andere Geschichte.

00:13:50: Ich glaube heute wurde es sehr anspruchsvoll.

00:13:53: Aber es heisst nicht dass es früher einfacher war im Sinn von Die Schwierigkeit ist, das Kind zu gebären.

00:14:02: D.h.,

00:14:02: die gute Idee zu gebärmen und das richtig zu machen.

00:14:07: Heute hat man viele Möglichkeiten dazu.

00:14:12: Aber ich glaube all diese Hilfsmittel ersetzen eben nicht zusammensitzen in einer Gruppe von möglichst verschiedenen diversen Personen und Ansichten um dort etwas Neues zu klären ... bis jetzt noch nicht angesehen ist.

00:14:30: Ist das

00:14:30: auch die Prinzip Hoffnung?

00:14:36: Ja, wie soll ich sagen... Nein!

00:14:39: Ich glaube es wird so werden.

00:14:43: Es braucht den Menschen immer dazu.

00:14:46: Du hast vorhin etwas Interessantes gesagt im Vorgespräch.

00:14:49: Du bist in Mexiko aufgenommen gemacht von einem Feld, wo irgendein Flüger drüber ging.

00:14:54: Es ist

00:14:55: einmal für das Wissherr einen Film gemacht und dort war es, dass sich die Zunerblumen eigentlich nach dem Flugzeug richtet, wo der wisse Rot-Obertour fliegt.

00:15:08: D.h.,

00:15:09: diese Zunernblume müssen sich drehen, ihre Köpfe drehen und den Flügel anschauen.

00:15:15: Klar, die Flüge tun wir hinein kopieren aber die Zornblume muss man filmen.

00:15:23: In der Schweiz gab es hier im Herbst und im Winter keine Sonnenblumen, also sind wir nach Mexiko gegangen.

00:15:33: Und dort ist die Kastetorde in den Fällen des Sonnenblohmer.

00:15:41: Die Sonneblumen haben sich einfach nicht bewegt.

00:15:44: Sie waren offen, aber sie haben sich nicht beweckt!

00:15:48: Ja, was machen wir denn?

00:15:51: Wir hatten die Idee und das Glück hat es funktioniert.

00:15:56: Es sind etwa fünfzehn Mexikaner in diesem Sonnenblumenfeld drin, sie haben sich versteckt.

00:16:03: Die Sonneblume haben alle unten abgeschnitten.

00:16:06: Und dann auf Achtung fertig los.

00:16:09: Alle gleich langsam drehen von links nach rechts.

00:16:14: Es hat funktioniert, aber heute wäre das natürlich easy.

00:16:18: Aber irgendwann gab es keine Aufträge mehr.

00:16:24: Das ist schon wahnsinnig,

00:16:25: was hier passiert.

00:16:27: Ja

00:16:27: ja, es war sicher spannend.

00:16:30: Ich bin

00:16:33: immer mal auf Mexiko gekommen.

00:16:36: Das war eine sehr gespannte Geschichte, so Filmdreis.

00:16:40: Wir mussten ja auf Mexika kommen.

00:16:43: Man muss sich vorstellen, dass man aus Mexika kommt und hat nichts.

00:16:47: Also das ist dann auch nicht sehr gut.

00:16:49: Ja,

00:16:49: also ganz andere Zeit.

00:16:50: Das fangen wir an!

00:16:52: Du bist aufgewachsen im Säuland?

00:16:54: Ja

00:16:54: ich bin Heddinger.

00:16:55: Die Hedder

00:16:56: waren in Glapur,

00:17:00: oder?

00:17:00: Ja, sie hatten einen Puderhof.

00:17:01: Es war abgelegen.

00:17:03: Wunderbar, rund um den Wald in Bergen zu sichern.

00:17:08: Aber es war ein weiterer Schulweg.

00:17:13: Darum kam auch die Sehnsuche nach der Stadt.

00:17:19: Dein Vater hat nie gesagt, er würde es auch

00:17:20: bauen?

00:17:21: Nein, die Frage hat sich nicht gestellt.

00:17:23: Ich hatte drei Brüder, der älteste ist der, der den Bauernhof hielt.

00:17:29: Ja, das war bei uns auch so der Fall.

00:17:32: Aber wie bist du eigentlich auf die Werbunghof-Grafik?

00:17:36: Ich war in der Schule relativ fuhlig, aber ich hatte einen Deck, dass ich irgendjemanden zeichnen kann.

00:17:44: Meine Grossmutter hat gemalt und zeichnet.

00:17:48: Von daher hatte ich das Talent.

00:17:52: Das war sehr sichtbar, aber dort kann ich am einfachsten gute Noten machen.

00:18:02: Also pragmatisch eigentlich ein Kiel, oder?

00:18:04: Ja.

00:18:05: Das sagen wir pragmatischerweise aus Fulheim.

00:18:09: Und dann kam mein Wohnzimmer in die Stadt und ging als Kunstwerbsscholger zu Jürgen.

00:18:16: Da war ich aber zuhause, da musste ich das Zwischenjahr machen.

00:18:19: Dann hat man mich an Juventus geklickt... ...und an dieser Juventuss hatte ich ihn in den Leeren gekommen.

00:18:31: Du musst Goldschmied werden.

00:18:32: Und danach musste ich ein Schnuppelehrer machen als Goldschmid.

00:18:36: Er war immer in einer grösseren Betriebe und gab mir ein Stück Messing, um Traume zu feiern und zu sägeln.

00:18:50: Der Chef hat mich durchgeklopft und gesagt, gerade rücken!

00:18:56: Und ich habe gewisse der Coach mir den Schnupf für mich und habe dann aber am Friedenslieb den Lehrvertrag unterschrieben.

00:19:07: Ich wollte nicht mal sicher unterschreiben, aber zugesagt, ich käme.

00:19:13: und bin dann hinten durch, ohne dass jemand gewusst hat auch die Aufnahmeprüfung der Kunstwerbsschule.

00:19:18: Also eine rebellische Nacht.

00:19:20: Und den leeren Direktor, der das angemacht hat, hat zu mir die gleiche Frage gestellt wie du jetzt?

00:19:28: Warum kommst du auf die Idee als Buhre so hier an?

00:19:32: Welche Grafik gibt es?

00:19:35: Ich sagte ja auch einmal, ich würde sehr gerne sein.

00:19:38: Ich habe gesagt wo ist deine Arbeit zu mapen?

00:19:41: Und die Arbeitsmappe hat ihr jetzt gar nicht gegeben.

00:19:46: Dann hat er mir gesagt, du weisst schon von deinen Zeichen und deine Sachen gesehen.

00:19:53: Wenn es gut ist, dann bist du zugeklagt Prüfung.

00:19:57: Aber dort sind noch einmal neunzig und aus den Neunzigen nehmen wir zehn.

00:20:04: Also psychologisch

00:20:04: nicht ganz geschickt?

00:20:06: Dann bin ich nach Hause gegangen ... Ich habe ja gar nichts und dann habe ich also eine Woche lang, Tag und Nacht gemalt.

00:20:17: Wie in einem Vater abgemalt oder rund abgemaldet.

00:20:20: Auf dem Boarhof?

00:20:21: Ja, malen und Zeichen ist einfach zu.

00:20:25: Ja, wie ein Verrückter mehr!

00:20:27: Und nachher bin ich zwei Wochen später meine Mappen gezeigt.

00:20:30: Jetzt geht es auch gut an die Schule und ab der Prüfung und danach hat das geklappt.

00:20:36: War das eher renommiert?

00:20:38: Ja, ja.

00:20:39: Eben ist es so wie eine Achthundertanmeldung in der Prüfung.

00:20:46: Es war ein recht sieb.

00:20:48: Und dann machte ich einen Vorkurs und da gab es wieder eine Prüfungsprüfung, wo es um Kamern ging.

00:20:58: Ich habe wieder die Grafik.

00:21:00: Ich glaube, das haben sie mich nicht genau unter den fünf oder so was ausgesucht.

00:21:05: Sondern ich konnte die Fotografin gerne.

00:21:08: Die Fotoschuhe wurden gefeiert und geschwärmt.

00:21:12: Ich habe die beste Fotoarbeit gemacht.

00:21:15: Und ich habe aber gefunden eine Fotografie.

00:21:18: Dann habe ich einen anderen Weg eingeschlagen.

00:21:20: Ich habe eine Lehrstelle gesucht und hatte dann das Glück beim Ottmar-Buchen, der den Spick gekriegt hat.

00:21:27: Wir haben einen sehr guten Designer-Produktgestalter, bei dem man die Lehre machen konnte.

00:21:35: Das fand ich in Ihren Sehnen, weil ich konnte diese zweiten Jahre schon Buchumschläge gestalten für die Tüte.

00:21:43: eine gute Gemeinschaft und einfach wirklich tolle Sachen machen können.

00:21:49: Das ist ja eigentlich grossartig!

00:21:50: Wie man gesagt hat, die Bauernsohle war immer etwas anwärgend?

00:21:52: Nein, ich

00:21:54: glaube das ist einfach so ein bisschen ... wie soll ich es sagen?

00:21:58: Da kommt er ein und zeigt sich auch, dass ich hier bin... Aber dann würde

00:22:02: sein Artollen

00:22:02: bleiben oder was?

00:22:04: Man will schon den Grund herausfinden, warum komme ich unter ihr überhaupt dazu?

00:22:09: Und zuerst zeige ich bei einer faulen Suche Das ist auch nicht so das Beste.

00:22:17: Also,

00:22:18: hausartige Karriere hat angefangen.

00:22:20: PSSM war es dann?

00:22:22: Das ist Leo Putz.

00:22:23: Der Gründer des ADC oder?

00:22:25: Ja, der von den Gründen, ja genau.

00:22:30: Was waren die grossen Kampagnen dort gewesen?

00:22:32: Dort habe ich auf Fiat geschaffen und auf Kinder-Schokoladen, auf Fieldmolis und so verschiedene Sachen gemacht.

00:22:41: Fiat und Filimori sind natürlich auch unsterbliche Schweizer Kampagnen, wenn man so wird.

00:22:44: Ja, ja... Es

00:22:53: ist auf

00:22:54: der Liste!

00:22:55: Nein, ich bin nicht auf die Liste.

00:22:56: Ich habe keine Ahnung, ob es die Polizei hat.

00:22:57: Kann man sagen, du bist auch ein bisschen befandert oder selbstvertretet?

00:23:00: Nein, aber dort war kein Löwenanteil von mir.

00:23:02: Also da war ich ein Art Director mit einem Text zusammen und das ist ein Team.

00:23:06: Aber ich wollte jetzt gleiche Rückwirkung nicht sagen, dass es zu der grössten Kampagne gehört von Schwinds.

00:23:16: Nachher bin ich dann zur Young and Rubikum gekommen.

00:23:20: Da kam auf einen Stand das Telefon vom Marcel Bossert, kreativ direkt damals bei Young & Rubik am Zürich.

00:23:30: Martin, du musst sofort in ein Taximo zu mir kommen.

00:23:33: Und dann hat er drei Stunden geredet und nachher hat er mich so weh gehabt als ich unterschrieben fand.

00:23:41: Und so war der Anfang von Jan-Jens Rubik.

00:23:44: Irgendwo um Haus rada?

00:23:45: Nein, nein, das ist in der Stadt Zürich.

00:23:47: Ihr seid anfangen?

00:23:48: Ja.

00:23:48: Die Diefelstraße war nachher ein paar Jahre an der Mühlebachstraße und erst später kam die Infusion mit Kokosen.

00:23:55: Und wo der Erfolg für sie angekommen ist, ist eigentlich dann für mich ein Punkt gekommen.

00:24:01: und ich komme jetzt, wäre es schön etwas anderes zu machen.

00:24:06: Und zwar aufgrund eines Angebots von Jan Drogikem in New York.

00:24:12: Und dort hatte ich das Glück, dass ich vorher ein paar Kampagnen kreiert habe, die in Amerika grossen Abgeräumten haben.

00:24:22: Eine für die Publizitas, die aufzeigt wie der Zusammenhang zwischen Gewerbeinahmen und Journalismus.

00:24:29: Das Gewerbigeigenlich-Journalisten finanziert.

00:24:33: Bei den Endia-Wurz in New York hat das Best of Show abgeräumt.

00:24:39: Der Preis wurde von der E-Mahn übergeben.

00:24:42: Also eine Frau von Baudewa Baue.

00:24:45: Also eine grosse Geschichte.

00:24:47: Du

00:24:47: bist auf der Bühne schwerer?

00:24:48: Leider ist einer von Amerika, das geht abholen und dann habe ich nachher einen Selbstbekrecht möglich.

00:24:56: Dafür haben sie mich nachher eingestellt.

00:24:58: Aber

00:24:59: du warst ja auch preisvolleig dabei?

00:25:03: Nein, eben

00:25:03: nicht.

00:25:03: Aber dein Name wurde gelangt?

00:25:04: Ja klar!

00:25:05: Und ich habe auch so ein Video ausgefahren.

00:25:06: Die hast ihr

00:25:08: alle

00:25:09: schon?

00:25:10: Best of show.

00:25:11: Das ist das grösste, was wir können gewinnen.

00:25:13: Also eine leise Geschichte gewesen.

00:25:15: Und aufgrund von diesen Sachen, die ich gewohnt habe, bin ich dann angefragt oder bin ich Lust hätte, ja mehr zu sein und auch zu arbeiten.

00:25:24: Das ist das Geste!

00:25:25: Ich meine, da war

00:25:26: es schon mal so fertig.

00:25:29: Ja,

00:25:29: also es stand bereits ein bisschen nicht mehr so wahnsinnig groß gewesen, weil es eigentlich Alkenturs waren schon immer diese, aber Jan and Rubikam war noch einer der ganz grossen und Bibidio ... Gegenüber war ich von einem Zimmer im Nünterstock an der Medicine Avenue.

00:25:50: Und wenn ich gerade übergeguckt habe, habe ich eine Plakate gesehen von Absolut-Vote-KVTBWR auf den anderen Strassen sind.

00:25:57: Also die waren auch da.

00:26:00: Wie ist so diese Amerikanerfahrung gewesen?

00:26:02: Ich meine, das unterscheidet dich ja für den meisten Schweizer Werbung!

00:26:05: Du warst auch in Amerika,

00:26:06: oder?

00:26:07: Ja.

00:26:07: Das war für mich natürlich schon eine prägende Zeit.

00:26:10: Ich hatte ein wunderbares Team von Leuten zusammen und ...

00:26:17: Wo du geleitet hast, oder ?

00:26:18: Wo ich geleitet habe, vor allem mit einem Text zusammen, das ist eine tolle Geschichte.

00:26:28: Wir haben direkt mit Helene Spiewack, die erste ... Es war eine Frau, die auf wirkliche Karriere gemacht hat in so grossen Agenturen.

00:26:39: Sie wurde dann weltweit die Kreativdirektorin von Jan-Mendrubikem Netzwerk und Sargi.

00:26:48: Und hier war sie Kreative Direktorin, also Exekutive Kreatives Direktorine von Jan Mendrubaikem New York.

00:26:59: Sie war auf dem Sofa in ihrem Büro und teilen übereinander.

00:27:07: Wir haben Tosche ihr präsentiert, aber sie ist wirklich toll gewesen.

00:27:11: Sie hat gute Tipps gegeben.

00:27:14: Mit allen konnten sie einen super Umgang.

00:27:20: Und dort habe ich das auch ein bisschen geklärt und geschätzt ... Ein gutes Team, das fährt unter dem Stift an und hat die Oberstoppen auf.

00:27:31: Wir müssen miteinander kommunizieren und das macht eine stärke Ausung.

00:27:38: Englisch hatte es kein Problem?

00:27:41: Ich habe Glück gehabt, dass ich vierzehn Jahre lang mit einer Engländerin als Freundin zusammengekommen bin.

00:27:51: Und deinem Vater war der gesagt?

00:27:54: Und du blödst jetzt in Amerika?

00:27:56: Mein Vater war schon da.

00:27:57: Ah ja, er kam im

00:27:59: Mittwoch auch.

00:27:59: Ja

00:28:00: und ich habe meine Mutter, wie das alles so ist bei mir, natürlich telefoniert mich da jemanden aber sie ... Ich bin immer ein bisschen vorgegangen, immer etwas weggegangen.

00:28:14: Ich bin viel gereisene, grosse Reise unterbrühen also Reisen unter... monatelang, jahrelang zum Teil.

00:28:25: Und darum war es ja auch etwas gewöhnlich daran, dass ich nicht immer oben bin und so lange ich mich nicht melde, dass er auch keine Angst hat.

00:28:33: Ja, also das

00:28:35: ist ein guter Volk-Sputin!

00:28:37: Ist es schon interessant, wenn du mir zwei Leute in Verbindung zu New York

00:28:40: ankommst?

00:28:42: Ja, und zwar mit den Leuten, die ich dort zusammen schaffte... Das sind Leute ... Also man muss sich das vorstellen.

00:28:47: Wir haben in den ersten Jahren mit diesen Leuten zusammengearbeitet.

00:28:54: Der eine ist der erste, die am Computer Bescheid gewusst hat und das war so ein Crack.

00:29:03: Das ist der Erste, der im Limelight zum Beispiel Musikvideo animiert hat.

00:29:09: Und mit diesen Leuten sind immer meine besten Freunde.

00:29:14: Ich habe Donald

00:29:14: Trump auch mal gesehen, oder?

00:29:17: Das war eine Zeit für die es heute nicht mehr möglich wäre.

00:29:22: Heute würde das unter der Besteche laufen.

00:29:24: Aber ein Medienunternehmen in New York hatte mich eingeladen als US Open.

00:29:33: Und an dem US Open bin ich hier VIP-mäßig zugang zu der VIP-Lounge gehabt.

00:29:43: Und am Spielfeld ist es zuvor, das ist Donald Trump mit seiner Frau damals und irgendeinem Sohn Baren oder wie er es gesagt hat... ...und sie hat alle immer gesagt, Donald Trump, weil ich für die Reichstimme war!

00:29:55: Und so steht ihn und so.

00:29:57: Und irgendwo bei dieser VIP-Launch stand er auf einer Schnelle bei mir.

00:30:03: Und dann sind wir ins Gebräche gekommen und ein bisschen auf die Floske waren zu essen, aber ich hatte nicht auf eine Sekunde.

00:30:11: Ja komm ... Also das ist Hassel, aber jetzt bin ich wieder da.

00:30:14: Ich nahm einen Zwenzig-Dollar-Noten für ihn und habe gesagt, er würde sein mit dem Bild!

00:30:19: Ja, die habe ich nicht.

00:30:24: Ich weiss schon, dass sie du gönnen hätte.

00:30:28: Sie sind auch etwas wertvoll, oder?

00:30:30: Vielleicht nicht mehr,

00:30:31: oder?!

00:30:31: Ich weisse

00:30:34: es noch nicht!

00:30:35: Heim würde

00:30:35: man sagen... Wenn das so weitergeht, bin ich... Das ist

00:30:39: eine Wärtserfalt.

00:30:41: Die Wärterpfälfte.

00:30:42: Ja, genau.

00:30:43: Heiming

00:30:45: ist

00:30:46: auch ein Rieschereich.

00:30:47: Also sehr lustige Geschichte.

00:30:49: Du bist in einer zurückgeheute Schweiz gegangen.

00:30:51: Wie war die Amerika?

00:30:52: Der Grund war, dass ich mit meiner tollen Frau in New York gewohnt habe.

00:30:58: Wir bekamen das Kind zusammen und es war ein Jahr alt.

00:31:08: In Amerika ist so ... Dass man sich ganz früh anmelden muss, wenn man Kinder z.B.

00:31:15: in einen Hort schicken oder in die Schule, muss man sich da eigentlich fast vor der Geburt Gedanken machen.

00:31:24: Wir haben nachher gefunden ... Jetzt haben wir es gesehen.

00:31:31: im Sinn von ... Für das Kind und für die Beziehung z.B.

00:31:35: ins Umfeld ist es vielleicht besser zurück in die Schweiz gekommen.

00:31:40: Es hat aber auch damit zu tun, dass in der Schweiz von meiner Seite ein Grossmutter wäre, Grosseltern von meiner Frau.

00:31:47: Da wären dann noch Leute, die mir schon gefunden hätten als Kinder.

00:31:54: dass es verpasst hat, dich kennenzulernen.

00:31:57: Also dank diesem Entscheid ist wirklich noch eine ganz grosse Werbeagentur gegeben.

00:32:02: Wir gehen jetzt ein bisschen schneller durch und das ist

00:32:03: auch mal so gut.

00:32:04: Und

00:32:05: ja, Madison Square war auf Kokosnok, oder?

00:32:07: Ja.

00:32:07: Dann in dem Jahr zwei tausendzwei der grossen Knoll, wo ich glaube alle die wichtigsten Kunden haben.

00:32:13: Und hat eine eigene Agentur geübt?

00:32:14: Ja, der Wunsch ist natürlich schon entstanden über diese Jahre.

00:32:18: Peter Felser ist eigentlich die wichtigste Person.

00:32:21: Wie war das für

00:32:25: dich?

00:32:25: Zwillinge waren da unterwegs?

00:32:28: Das war toll, dass wir zusammenarbeiten.

00:32:32: Irgendwo haben wir dann gefunden ... Ich finde es ganz gut, wenn man das mal zusammenprobieren würde.

00:32:40: Und wir haben auch irgendwo so das Gefühl gehabt, ja es wäre schön, mal ohne das ganze internationalen Netzwerk etwas zu machen und auf sich allein angewiesen zu sein.

00:32:55: Wir hatten das fest im Sinn, also zu gründen und haben es auch gegründet – und dann ist aber Michael Conrad aufgeteint und hat irgendwie das gankt!

00:33:07: Und er fragte, ob sie auch noch bei uns einsteigen und mitwachen.

00:33:12: Wir fanden in dieser Rolle als Partner im Sinn der Zugang zu den Welten.

00:33:18: Soll es nicht zu wenig?

00:33:20: Da schon!

00:33:21: Aber nicht als Partner, die diktiert, was wir machen können.

00:33:23: Also

00:33:24: Spinnmann, Felser, Leo Pörnett, von dem wir keine mehr

00:33:29: haben.

00:33:30: Das war aber einzigartig.

00:33:31: Ja, immer.

00:33:32: Und wir haben aber einen grossen Teil unserer Oxyamera auch mitgegeben.

00:33:43: Und dann waren wir gegangen, ich erinnere mich an den gerade angefangen beim Persönlich.

00:33:47: Das war eine Geschichte, bei der alle beschäftigend sind in der Branche.

00:33:49: Es gab ein reines Mais gegen Kursen, dass sie jetzt da draußen sind.

00:33:52: Wie hast du das selbst erlebt?

00:33:54: Auf der einen Seite hat er ein paar neue Agentur, und dann rein daran natürlich.

00:33:58: Ich habe

00:33:59: mir das juristische Theater nicht so ganz verstanden, weil es sich als ein legitimer Wunsch gefunden kann, dass man auch eines Tages selber anfängt.

00:34:09: Und an der anderen Seite ist jeder Agentur so entstandene Gründung.

00:34:15: Und es ist immer aus anderen Agenturen sind die Leute, haben sich ein paar zusammengegeben und haben ja noch eingegründet.

00:34:23: Ich habe das jetzt nicht so revolutionär gefunden.

00:34:27: Was vielleicht den Ausschlag hat über diese ... Ja, über was du jetzt nennst, der Knoll, ist dass wir das wirklich vorher nicht erzählen können.

00:34:45: Man kann das nicht schleichend machen, man muss ...

00:34:47: Das ist auch etwas normal.

00:34:48: Ja, das ist normal und vielleicht aber auch weil wir eigentlich hier auf dem Höhepunkt waren.

00:34:55: Wir sind die Agentur des Jahres gewählt worden vom ganzen weltweiten Netzwerk usw.

00:35:03: Und dass man dann auf dem Höhepunkt aufhört Wo man sonst immer sagt, man sollte eigentlich dann aufhören wenn es um den Satz geht.

00:35:11: Du

00:35:11: bist Heine?

00:35:12: Ich bin immer die Heine.

00:35:13: Ihr

00:35:14: seid in der Stadt für ein Beispiel bei einem Felser-Lieuber-Nap.

00:35:17: Ganz in der Nähe des heutigen Persönlichverlägens.

00:35:19: Der Endloparat.

00:35:21: In einer alten... Das

00:35:22: ist eine Architektur von mir.

00:35:23: Ja

00:35:24: ja, wie jeder kann da nicht.

00:35:26: Wie jeder kann!

00:35:28: Ist natürlich diese Agentur gewesen werden wir anzehren.

00:35:32: Kreativ, auch wieder neue Maßstäbe gesetzt.

00:35:34: Natürlich haben wir die anderen Agenturen in der Schweiz einen wichtigen Bestandteil.

00:35:37: Große Kampagnen gemacht.

00:35:39: Malu zum Beispiel.

00:35:40: Schweizer Tourismus von der WM in Deutschland.

00:35:43: Aber ich erinnere mich an die Vendis-Sets.

00:35:47: Das sind natürlich die grossen Highlights.

00:35:48: Wenn du so

00:35:49: zurück schaust

00:35:50: auf dieses Unternehmentum.

00:35:52: Wie würdest du kurz umschreiben?

00:35:55: Intensiv und hart.

00:35:59: Es war sehr anspruchsvoll.

00:36:02: Und ich selbst persönlich hatte es nicht geschafft, ohne dass ich eine tolle Frau hinter mir gehangen habe und eine tole Familie, die das unterstützt hat.

00:36:14: Es war aber auch ein Risiko gewesen.

00:36:16: Ja, wir hatten

00:36:16: sehr viel Anständigkeit.

00:36:17: Wir haben angefangen mit fünfzehn Leuten und keinen einzigen Grund wirklich... Zuerst war es Swiss Daring-Food, die nachdem

00:36:28: wir

00:36:29: den Konkurs gemacht haben.

00:36:30: Wir haben bis hier noch keine Rechnung gestellt.

00:36:36: Es ist anspruchsvoll gewesen und darum sage ich, dass es wahnsinnig wichtig war.

00:36:43: Ich hatte auch eine Unterstützung von einem Meilenfrau, der selber aus der Werbung kommt.

00:36:52: Er hat beim Epic auch selbst eine tolle Kampagne geschafft.

00:36:57: Und von dem her auch

00:36:58: das Verständnis,

00:37:00: was ich mache.

00:37:01: Aber natürlich auch ein Verständes dafür hatte, wenn es nicht funktionierte.

00:37:08: Das haben wir uns schon überlegt.

00:37:09: Es klingt aber zusammengekriegt wie der Schulter und Gürtel Engelschlauern.

00:37:16: Also diese Optionen haben

00:37:17: du immer im Betrag?

00:37:19: Ich schon, die muss man nicht betrachten.

00:37:21: Es gibt keine Garantie, dass etwas wirklich funktioniert und aufdacht.

00:37:26: Also es ist gelungen!

00:37:27: Peter Felser und ich waren ein Team.

00:37:29: Lampel hat's nie gegeben?

00:37:31: Nein,

00:37:32: wirklich nicht.

00:37:33: Es war toll, der einen zur Kunde gekommen zu können.

00:37:38: Und der andere hat gewusst, er erzählt genau das, was ich auch will... ...und umgekehrt genau gleich.

00:37:45: Wir sind an einem Briefing und im Auto haben wir eigentlich schon Kampagnen gehabt.

00:37:49: Und dann ist es nun darum gegangen, wie verzeihlich die ja so ... Ja, auch in den ...

00:37:55: Also ein großes Team mit Peter Brönniman unter anderem ist dabei gewesen?

00:37:58: Peter Brünniman hat unzählige viele tolle Leute gegeben in dieser Agentur.

00:38:04: Und wirklich vom Lehrling bis zum CD hat das zusammen gespielt und es war eine tolle Zeit.

00:38:15: Nachdem wir ausgestiegen sind, haben gewisse Leute sich dann auch wieder gelöst von dieser Agentur und haben wieder selber etwas gemacht.

00:38:25: Da sind sie selbst irgendwo dabei groß rausgekommen.

00:38:29: Denkt da nur zum Beispiel Pablo Schenke, die geschenkt ist und die grossartige Sachen machte oder ein Johannes Ratsch oder alle diese Leute, die dort gearbeitet haben.

00:38:45: Ich glaube auf eine Art, die wahrscheinlich ein bisschen angefixt wurde bei Spielmann-Felzen.

00:38:51: Wenn du so schaust, ist es wahrscheinlich eine gewisse Wehmut?

00:38:53: Es ist eigentlich ungewöhnlich, dass man einen Agentur dann plötzlich vor einem Tag auf den anderen rauflöst.

00:38:58: Ja, ich kann das mit dem Auf- und Höhepunkt aufhören.

00:39:03: Das finde ich etwas ganz Wichtiges im Gegensatz zu einer so schleichenden ... nicht tot, aber so abgegeben von der Qualität.

00:39:19: Ich muss sagen nach diesen zehn Jahren und dann auch noch die drei Jahre für Leo Burnett in Europa.

00:39:27: Eben

00:39:27: kreativ?

00:39:29: Dann

00:39:29: war es auch noch

00:39:30: so?

00:39:30: Dann hatte ich wirklich das Gefühl, dass ich irgendwann mal gut bin.

00:39:35: Und ich finde, wenn ich etwas machen möchte, was ich sonst.

00:39:40: wo wir sonst das Spass machen, aber ich hatte zu wenig Zeit.

00:39:43: Also eine

00:39:45: grosse Merit an der Europaparty war Chef, Vizesef?

00:39:48: Ich war nicht Präsident.

00:39:50: Servusblatt war noch kurze Zeit.

00:39:52: Ich habe viel da, viele Ehrungen, alles mögliche.

00:39:59: Eine von den ganz grossen Werbern.

00:40:01: Wenn du mir am Anfang sagst, dass es schön ist in deiner Karriere ... Interessante Leute darauf.

00:40:08: Ja, das ist ... Das

00:40:10: war für den Bestoff?

00:40:12: Ja, Bestoff.

00:40:13: Ich würde sagen, es hat angefangen ganz früh bei Young and Rubic im Zürich.

00:40:19: Da ist ein anderer Banker.

00:40:21: In der Bank

00:40:22: auf Börden.

00:40:23: Mit dem Adriani Mazda gemacht und eben auch die Kampagnen von Publizitassen, die den Kunden in Amerika hatten.

00:40:33: Nachher bei Gokousin ist Peter Schurz.

00:40:36: Dazu kommt, dass es ein gutes Wälderwasser ist von ihm.

00:40:41: Das ist für mich eine der grossartigsten Texte, die sie gegeben haben.

00:40:46: Und so hat es

00:40:50: natürlich

00:40:51: geobutzt.

00:40:52: am Anfang?

00:40:53: Ja, und dann ging das weiter zu... Die Amerikaner haben diese Liberalitäten kennengelernt.

00:40:59: Und der

00:40:59: Vater, der auf diesen Diss ist?

00:41:02: Genau, das habe ich sehr wichtig für dich erwähnt.

00:41:07: Das ist er, der mich geholfen hat.

00:41:08: Der Bruder Magnus hat ihn nachher im Kloster geheißen.

00:41:12: Aber es waren alles so.

00:41:13: Leute, die interessant waren und nicht alle konnten das Gleiche vermitteln.

00:41:21: Aber sie sind alles ganz Wichtige... Personen, die bereifend waren auf meinem Weg.

00:41:28: Und so dasselbe auch in New York mit den Leuten, die ich vorher erzählt habe, das war genau gleich.

00:41:36: Nachher wieder bei Jan und Rubik sind neu dazu.

00:41:39: Zum Teil aber auch diese Mischung von Älteren wie ... ein Wolfgang Krug, der auch in grosshaltiger Textur war und dann aber in Lehrlinge.

00:41:48: Und wenn man diese zusammen da hat als Team sind sie auf eines grossartigen Sachen entstanden, die sonst nicht entstanden werden mit zwei Gleichaltrigen von gleicher Herkunft und Rach-Gleichen.

00:42:02: Irgendwann kann

00:42:03: ich auch nicht anbringen.

00:42:04: Ja, geil!

00:42:05: Ich habe immer das ans Vorteil angeguckt, also die Diversität von Leuten unter einem Dach.

00:42:14: Darum habe ich das auch bei Spielmann-Felsen.

00:42:16: Wir hatten zum Beispiel einen Trauerkort, der über fünfzehn Prozent war.

00:42:22: Er hatte mit dem Helene Spiewack in New York eine Kreativdirektorin, die mich selbstverständlich fand.

00:42:34: In New York war es selbstverständlicher und hat so viele Frauen gehabt.

00:42:39: Und ich habe es versucht einzubringen, auf Leute aus verschiedenen Ländern und Herkunften zusammenzubringern.

00:42:48: Das war mir auch etwas erledigt.

00:42:51: Das hatte ich natürlich ein bisschen als die ADC in Europa.

00:42:58: die man mit allen Repräsentanten in jedes Land zu tun hatte, besuchte dort einmal andere ADC-Feste oder in einer Schule mitgemacht hat.

00:43:09: Darum habe ich dann auch Leute aus verschiedenen Ländern von Kulturen angestellt.

00:43:13: Also, besten Dank Martin Spielmann dem auch.

00:43:16: Während der Jubilärm sucht er auch etwas.

00:43:19: Die grösste Schweizer Werbung war im letzten Jahrhundert

00:43:21: ... Das ist beliebt?

00:43:22: Das ist geliebt!

00:43:23: Ich

00:43:23: muss mich aufpassen beim Publikum Beliebt.

00:43:25: Auf zwanzigbeinutig.ch kann man das anschauen.

00:43:28: Das war unser Podcast.

00:43:30: Besten Dank natürlich in der Korin-Lüde, die es aufgenommen hat.

00:43:33: Wir gehören uns wieder nächste Woche.

Über diesen Podcast

Die Redaktion von persönlich und persoenlich.com diskutiert wöchentlich in Zweierkonstellation Themen und aktuelle Ereignisse, die in der Schweizer Medien- und Kommunikationsbranche für Schlagzeilen gesorgt haben. Am Mikrofon zu hören sind abwechselnd Verleger und Chefredaktor Matthias Ackeret, Redaktionsleiter Christian Beck und die Redaktor:innen Nick Lüthi und Sandra Porchet.

Konzept, Aufzeichnung und Schnitt erfolgten intern. Visual und Jingle stammen von GLA United.

von und mit Matthias Ackeret, Christian Beck, Nick Lüthi, Sandra Porchet

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