Das Magazin für Entscheider und Meinungsführer
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00:00:10: Liebe Zuhörerinnen und Zuhöre, hier ist es im persönlichen ADC-Podcast.
00:00:14: Herzlich willkommen Stefanie Huber!
00:00:17: Alle in der Branche sprechen von dir.
00:00:19: Ist ihr das eigentlich bewusst?
00:00:20: Nein.
00:00:20: Ja
00:00:21: ja... Also du hast irgendeine magischen Namen in der Schweizer Werbesszene.
00:00:25: Du hast dich irgendwie da völlig einassimiliert.
00:00:29: Wie ist das eigentlich?
00:00:30: Du kommst ja ursprünglich aus Frankfurt, haben wir einen und jetzt hier in der Schweiz.
00:00:33: War das ein großer Wechsel für dich?
00:00:36: Also ich bin jetzt schon ganz lange da seit dem Jahr zwei tausend acht.
00:00:40: deswegen habe ich mich jetzt schon assimiliert denke ich.
00:00:45: aber also als ich hergekommen bin kam ich von direkt von Hamburg her.
00:00:50: Also Jungen von Matt an Alster die legendäre Redaktion Neuen
00:00:57: Jungfamath.
00:00:57: neun war so ein bisschen die Freelands-Truppe, kommt von GSG Neuen der Name.
00:01:04: Also die schnelle Eingreifstruppe wenn es brennt.
00:01:09: Also GSG neu muss man sagen Mogadishu?
00:01:11: Das waren in den Sehnen und siebzehn, glaube ich, wo Sie die Geisel befreit haben.
00:01:15: ja.
00:01:15: Ja genau!
00:01:15: So ungefähr war's dort.
00:01:17: Also Jan Rexhausen war mein einer Chefe, kam auch immer im Militäruniform.
00:01:21: Ist
00:01:21: das so gewesen?
00:01:24: Ja, und dann bin ich von dort direkt hierher.
00:01:27: Aber trotzdem lacht man Laufwage, das könnte man heute nicht mehr machen oder?
00:01:31: Das ist ja die höchste Form der Ironie, oder?
00:01:33: Ja, ich...
00:01:34: Die Agendur auch noch so benennen,
00:01:36: oder?!
00:01:36: Sie hat sich nachher auch umgenannt.
00:01:38: Dann war es nicht mehr.
00:01:39: Es war irgendwann nicht mit der Zeit, wo man's machen konnte glaube ich aber da war ich schon weg.
00:01:43: also ja damals ging's noch.
00:01:47: Aber wie war das als Frau in einer solchen Kampfdruppe?
00:01:50: Frauen können ja auch
00:01:51: kämpfen!
00:01:52: Also war eine coole Zeit.
00:01:55: Also ich hatte auch noch Dörter als Chefin, von daher war es ganz ausgeglichen, fifty-fifty eigentlich und es gab auch noch andere Frauen.
00:02:04: also es gab immer viele Miami Air School Students haben dort halt Praktikum gemacht und das gab eben ein paar Feste.
00:02:12: Mein Textpartner Henning Müller Danhausen, Texter Und ich, wir waren so ein Team und dann gab es noch andere feste Teams die länger da waren.
00:02:24: Und dann halt viele internationale Praktikanten.
00:02:28: Also man muss sagen zu dir du bist ja heute auch selbstständige tätig Du bist im Vorstand des ADC sehr aktiv Auch im europäischen ADC ist sehr aktiv.
00:02:36: einfach dass wir das beruflich ein bisschen umschrieben haben wie man hört.
00:02:40: aufgewachsen in Frankfurt am Main Ja
00:02:42: genau geboren direkt in Frankfurt Und aufgewachsen bis ich zwölf war, habe ich dort gelebt.
00:02:48: Gebe
00:02:48: das Projekt schon?
00:02:49: Dass du dich da zum Gehört hast oder?
00:02:51: Genau,
00:02:52: vom Sprachgefühl her und allem.
00:02:54: Wolltest du eigentlich immer in die Werbung gehen?
00:02:55: War das dein Traum?
00:02:57: Ich wollte nicht immer in den Werbungen gehen.
00:02:58: aber ich wusste schon früh dass sich was mit Kreativität machen möchte, mit Gestaltung.
00:03:04: Zuerst dachte ich, dass ich vielleicht Fotografin werde.
00:03:06: Das hat mich interessiert.
00:03:07: schon in der Schulzeit also im GMI hab' ich... Praktikum bei einem Fotografen gemacht, ein Fotografin.
00:03:15: Und das dann weiterverfolgt.
00:03:17: und dann habe ich mich nach dem Abitur auch an Gestaltungsschulen beworben, hab dann Kommunikationsdesign studiert.
00:03:25: Aber erst im Grundstudium habe ich dann entschieden Schwerpunkt Konzeption zu wählen und Werbung zu machen.
00:03:35: Dann bis in die Werbung gegangen?
00:03:37: Gerade zum Namen, den wir vorhin gehört haben.
00:03:39: Den man immer hört in Deutschland Jung von Mat.
00:03:42: ist das schon der magische Name einer Werbentur oder?
00:03:45: Das
00:03:45: stimmt ja!
00:03:47: Also die waren damals natürlich Ende neunziger Anfang zweitausend.
00:03:53: war das die Agentur wo man hingehen konnte.
00:03:55: und
00:03:57: was hat dann eigentlich Jung vom Mat besser gemacht als andere Agenturen?
00:04:00: wenn man zurückblickt
00:04:04: Sie sind einfach aufgefallen mit ihren Ideen und der Werbung.
00:04:07: Es hat polarisiert, es hat Spaß gemacht, das hat einen noch reingezogen.
00:04:14: Egal was für ein Medium, Plakatfilmen ... Das hat man gerne angeschaut und hat dann überzeugt.
00:04:24: Also ist inspiriert auch.
00:04:26: Du bist ja dann zu Jung von Matt Frankfurt gegangen?
00:04:32: Ja, die waren auch.
00:04:32: Also wenn man mit heutigen Agenturen vergleicht schon auf groß.
00:04:35: also es war nicht so groß wie in Hamburg natürlich, nicht hunderte aber das waren schon ich denke mal bestimmt fünfzig Leute.
00:04:43: Und gab's dann innerhalb dieses Netzwerkes auch Hierarchien dass man sagt eigentlich wollen wir alle nach Hamburg?
00:04:49: Nein das war da gar nicht so.
00:04:50: Das waren die Frankfurter unter sich waren wirklich ja wir sind jung von Mademain in Frankfurt und waren alle super happy, dass sie da waren und auch ganz toll arbeiten.
00:05:01: Sie dorthin standen auch.
00:05:03: Was war dann so seine Arbeit, die du docke gemacht hast?
00:05:06: Ich habe dort ja erst mal dann ganz am Anfang ein Praktikum gemacht und hab dann geholfen auf Swiss.
00:05:16: Also lustigerweise viele Schweizer Kunden, Ricola und Hillkona.
00:05:23: Und ich habe da jetzt ein halbes Jahr glaube ich Praktikum gemacht.
00:05:30: Sie wollten eigentlich, dass ich gleich da bleibe.
00:05:32: Ich habe dann gesagt, nein, ich möchte erst mal noch mein Diplom fertig machen und kann dann ja wiederkommen.
00:05:38: Okay, das ist ja interessant!
00:05:40: In den Jahren des Jahrhunderts war der Swiss in der Schweiz traumatisiert.
00:05:46: Dann ist der Swiss gestartet mit deinem neuen Auftritt.
00:05:49: Tyler
00:05:49: Gaule hat es in der Schweiß gemacht
00:05:51: Genau, und Jung von Matt Main hat auch an dieser Kampagne eben gearbeitet.
00:05:55: Das war ja eine ganze legendäre Kampanie und die ganze Schweiz stand ja eigentlich hinter dieser Kompagne.
00:06:00: Ja genau!
00:06:01: Haben wir das so erlebt in Frankfurt?
00:06:03: Ja, das waren große Kunden natürlich und wir hatten dann immer Kontakt mit Genremie auch und es war wichtig dass wieder daran arbeiten durften.
00:06:14: also...
00:06:14: Und Rikola auch etwas Ähnliches oder?
00:06:16: Ein Schweizer Nationalprodukt, das beworben wird.
00:06:19: wer hat es erfunden.
00:06:20: Das war ja das da oben.
00:06:21: Stammt der von ihr?
00:06:22: Nein
00:06:22: leider nicht!
00:06:24: Kann man das heute noch eruieren?
00:06:25: Kann man sich das erruhren wenn er es einfach erfunden hat.
00:06:27: Das ist halt einer der legendären Sätze in der Werbebranche.
00:06:30: Wahrscheinlich war der Stohr
00:06:31: um mich selbst.
00:06:32: Meinst du selber?
00:06:34: Aber das kann ich nicht hundertprozentig sagen keine Ahnung.
00:06:37: Genau und dann habe ich aus irgendeinem Hersteller geschafft nach Hamburg.
00:06:42: Das sind ja dann schon der Fatikarn oder von Ganzen.
00:06:44: Ja, genau!
00:06:47: Jungs von Mademain hat sich dann leider aufgelöst... Also ich habe dann meinen Diplom erst fertig gemacht und bin noch mal zurück nach Krefeld.
00:06:55: Dort habe ich studiert.
00:06:57: Kommunikationsdesign habe mein Diplon gemacht und ich bin dann glaubt in dem Jahr zwei Tausend drei zurück nach Frankfurt also Offenbach, junger von Mademeain.
00:07:05: und leider Einiger Zeit hat sich dann die Depondance aufgelöst, es wurde geschlossen.
00:07:12: Und dann kam Inka Wittmann, die Personalchefin von Jung van Matten und hat gesagt ich kann den Job in Hamburg anbieten wenn du möchtest bei der Jung Van Matten.
00:07:22: neun was ich am Anfang schon gesagt habe.
00:07:25: Ja und da war ich natürlich so sehr aufgeregt dahin zu gehen mich vorzustellen...
00:07:32: Warst du beim Meister Felber oder?
00:07:34: Ja, also nein nicht bei Jean-Remy.
00:07:36: Bei Jan Rexhausen habe ich mich beworben und das war spät abends und bin dann da zu diesem klassischen Eingang gegangen von Jungs von Matten.
00:07:45: Aber in der Schlachthofstraße?
00:07:47: Genau!
00:07:48: Und er war dann da, hat Zigarre rauchend und wir haben halt ein Gespräch geführt und ich hab ihm meine Arbeiten gezeigt und dann meinte er so ja... Ich kann hinkommen und dann habe ich mich natürlich riesig gefreut.
00:08:00: Das war der Ritterschlag, oder?
00:08:02: Ja
00:08:02: schon!
00:08:03: Und auch diese Unit war sehr exklusiv sagen wir mal so.
00:08:07: also wir haben viel auf Awards gearbeitet eigentlich Awardarbeiten und Pitches und hatten später dann auch ein paar feste Kunden.
00:08:18: Sparkasse haben wir dann gemacht aber sonst waren wir eigentlich wirklich die Eingauftruppe innerhalb der Agentur.
00:08:25: Wahnsinn, dass die Jungfemme hat sich so was geleistet.
00:08:28: Wir waren viele, wir waren bestimmt zehn Leute oder so.
00:08:32: Also diese Geske in Neuen?
00:08:33: Ja genau.
00:08:34: Eingreiftruppe, wie muss man sich das vorstellen?
00:08:38: Das war dann immer ... würde ich sagen wenn Jean Romini nicht zufrieden war mit den Arbeiten und dem Auto...
00:08:42: Er hat jede Arbeit kontrolliert, oder?
00:08:44: Ja schon!
00:08:45: Die wichtigen Sachen sind auch immer über sein Tisch gelaufen.
00:08:49: Oder wenn er eine spezielle Idee hatte und natürlich haben wir auch viele World Ideen gemacht damals.
00:08:55: Und dann wurde er laut.
00:08:56: oder wie war das?
00:08:57: Nein, John Romy wurde nicht laut.
00:09:00: Aber hat es klar gesagt?
00:09:01: Ja genau.
00:09:02: Und da musst du dir das verbessern oder eine bessere Idee bringen?
00:09:05: Wir
00:09:05: haben dann halt Ideen auf den Pitches gemacht und die kamen zusätzlich in die Präsentationen.
00:09:13: Teilweise haben wir es ganz alleine gemacht.
00:09:19: Wir haben wirklich viel gearbeitet, also wir waren
00:09:23: ... Genau.
00:09:24: Das ist ein Zeichen.
00:09:25: in verschiedenen Podcasts mit Samuel Wickey, habe ich mir darüber gesprochen, mit Willberger drüber, die meine alle rückte, Alex Jacke war oben, Pius Walker.
00:09:36: Es ist ein zeichen gewesen das man dort sehr, sehr viel geararbeitet hat.
00:09:40: Ja aber es war auch wie Spaß!
00:09:41: Also wir sind nicht um Punkt neun Uhr da gewesen sondern manchmal auch später gekommen und dann konnte man auch abends Essen bestellen.
00:09:52: Und dadurch natürlich, dass viele internationale Leute da waren, die sonst keine Familie und Freunde hatten, war das unsere Freunde und unsere kleine Familie sozusagen!
00:10:04: Wir haben dann abends essen bestellt und noch mal eine Runde weiter Ideen gemacht und zwischendurch aber auch Kicker gespielt, so wie man sich das halt...
00:10:13: Wie man sich die Werbung vorstellt.
00:10:14: Ja, genau so wie man sich vorstelle.
00:10:16: Ich seh das auch ein bisschen, ich sag es jetzt ein bisschen.
00:10:18: Es ist erloggt wie eine Sekte gewesen oder?
00:10:20: Ja, das würde ich schon sagen.
00:10:22: Das ist schon so'n bisschen...
00:10:24: Und der Schauremi war das Oberhaupte.
00:10:27: Der war so wie das der Gott.
00:10:29: Wir hatten ja nichts dauernd mit ihm zu tun Aber wir waren natürlich mit Jan und Dörthe viel zusammen Die so unsere Chefs waren.
00:10:41: Aber dann hieß es immer wieder mal, die Halschuh noch nie hat das gesagt.
00:10:45: Wir sind alle zusammengezuckt?
00:10:48: Nein!
00:10:48: Es ist ein sehr sympathischer.
00:10:51: Also er hat so gesagt...
00:10:52: Ja freundlich.
00:10:53: Er hat zu gesagt, dass er jetzt auch im Potskaskot.
00:10:55: Ah ja?
00:10:56: Klar, klar, klar.
00:10:57: Ich habe
00:10:57: doch nicht auf euch gesprochen.
00:10:59: Er sagt, in irgendeiner Folge geht der Next in Keime und dann werden wir über das sprechen.
00:11:03: Nein, das ist sehr prägend.
00:11:04: Ich meine, das ist auch Wahnsinn was er alles geschafft hat.
00:11:07: Ja, es ist ja absolut ihre Karriere in der Schweiz in Syrisch aufgebrochen und da machst du so eine Weltkarriere.
00:11:13: In der Werbung ist natürlich großartig!
00:11:15: Du bist dann... Und das ist dann der Bruch?
00:11:17: Sag jetzt mal den Bruch ein bisschen salopp.
00:11:19: Du bist denn in die Schweiz gekommen im Jahr zwei Tausend acht?
00:11:22: Was war der Grund?
00:11:25: Also schon bei Jungfamata Main haben wir einmal einen Ausflug gemacht in die Schweizer zum Snowboarden Und da habe ich das das erste Mal ausprobiert.
00:11:35: Also als Frankfurterin hat man die Berge jetzt nicht unbedingt so um die Ecke und wir waren einmal mit der Schule schiefahren, es hat mir aber nicht gefallen und ich habe dann bei Jung von Matt Mein Snowboarden meine Leidenschaft entdeckt und die habe ich dann immer weitergetragen.
00:11:50: War zweimal im Jahr Snowboarding seitdem und von Hamburg ist es extrem weit in die Bergle.
00:12:00: Genau, dann habe ich bei Jungfamat in Hamburg kennengelernt.
00:12:03: Er war ein Schweizer?
00:12:04: Pablo Schenke oder was?
00:12:05: Genau, eigentlich kam er aus Chile.
00:12:08: Also es ist in Ausland, also seine Familie ist irgendwann mal ausgewandert nach Chile und hat einen Schweizer Pass.
00:12:16: und deswegen als wir uns drüber unterhalten haben, dass wir machen sollen wo wir so mit den Hingehen, wo wir Snowboarden können und Werbung machen können meinte er...
00:12:23: Was habt ihr erst die Priorität Snowboarding an der Werbung?
00:12:28: Zu dem Zeitpunkt kurz auch mal Snowboarden.
00:12:31: Wir haben uns ganz kurz überlegt, ob wir eine Snowboard-Lodge eröffnen sollen.
00:12:35: Super!
00:12:35: Ja?
00:12:36: Wir waren in Chile, haben jetzt drei Monate Ferien gemacht und haben sogar einen Ort... Hast
00:12:41: du das richtig professionell
00:12:42: gemacht?!
00:12:43: Ich hätte das gerne professionell machen.
00:12:45: Aber ich habe ja erst mit zwanzig oder so angefangen.
00:12:48: Das war wirklich zu spät.
00:12:49: Ich hab mir es kurz überlegt.
00:12:51: Snowboardlehrerin in Chile.
00:12:55: Und dann waren wir dort in Chile, haben wir eine Ort gesucht, wo wir das machen könnten.
00:12:59: Haben ja auch einen gefunden.
00:13:00: aber so nach drei Monaten Snowboarden haben wir dann gefunden vielleicht machen wir doch wieder Werbung.
00:13:05: Ja, ihr war drei Monate von Liebe und Snowboard gelebt?
00:13:09: Genau.
00:13:09: also nicht vom Snowboard geliebt weil wir hatten einfach Geld gespart vom Werbung von unserem Job und sind dann in Chile gereist und haben an Orte gesucht wo man ein Snowboard Lodge ausnehmen könnte.
00:13:24: Heute kam von den Bergen gegen nach Frankfurt.
00:13:26: Genau, ja!
00:13:26: Und du gesagt von Frankfurt in die Berge?
00:13:28: In die Bergle gegangen.
00:13:29: und also das ist die umgekehrte Version.
00:13:32: Und dann hast du gestartet bei einer ganz interessanten Agentur Valko.
00:13:35: Ja.
00:13:36: Pius Valkor der überflieger war.
00:13:39: ich mag mich erinnern es war eben im Jahr zwei tausend acht so.
00:13:42: dann bekam ich Presse mit Teilungen Pius Valco käme jetzt in die Schweiz.
00:13:46: niemand wusste wer das ist aber er hat das groß inszeniert und das war wirklich eine sehr sehr erfolgreiche Agentur.
00:13:52: Also erst schon glaube viel früher gekommen, weil die Agentur war schon wirklich bekannt als ich hierher kam und... Das muss
00:13:58: im Jahr two-thousand drei, vier gewesen sein.
00:14:02: Genau!
00:14:02: Und das ja ... Ich habe mich einfach vorgestellt und dachte dass ich erstmal Freelancer und dann habe ich glaube erstmal ein Freelance Projekt mit ihm gemacht aber es hat super gematcht mit ihm und mehr Weil wir eben die gleiche Schule sozusagen hatten Ideen und Konzeptionen über alles Stellen und auch die Craft wichtigen Stellenwert hat.
00:14:26: Und wir haben uns einfach immer gut verstanden, ich fand die Arbeitsweise von ihm interessant also aus so einer ganz riesigen Agentur mit hunderten von Leuten dann in so eine kleinste Agentur wo man aber auch wirklich Fokus drauf legt das richtig gut zu
00:14:43: machen.
00:14:44: Eben er hat ja dann immer die besten Leute weltweit dazu geholt oder?
00:14:48: Und auch dort war es dann wieder so, das habe ich mich ein bisschen heimisch gefühlt wie bei Jungen Format neun.
00:14:54: Dass viele internationale Leute dorthin kamen angeklopft haben...
00:14:59: Also da war glaube Blau-Pausenstraße... Blaufahnenstraße?
00:15:03: ...Blau-Fahnenstrasse, innerhalb dem Pfauen war das ja, Kunsthaus!
00:15:07: Ja
00:15:08: also die Freunde, die Kollegen, die ich dort kennengelernt hab sind auch Freunde geworden und wir hatten wirklich... Ja, wir haben immer noch Kontakt.
00:15:16: Also Pius war einer der Überflieger.
00:15:17: Aber wir erinnern uns, es gab einen berühmten Florop-Spot wo er glaube ich kann sieben Löwen gewonnen hat oder?
00:15:24: Was du da beteiligst?
00:15:25: Da war ich leider nicht beteiligt.
00:15:26: aber das war ein Grund warum ich natürlich Walker dann auch ausgewählt habe als Agentur wo ich gerne arbeiten will.
00:15:32: Er war mit einzelnen Arbeiten wirklich sehr erfolgreich und hat im Prinzip die anderen fast ein bisschen in den Schatten gestellt.
00:15:42: weiß ich nicht, ja wahrscheinlich in diesen Jahren schon.
00:15:45: Also das sind ja auch Arbeiten die immer noch Leuchttürme sind und herausragen.
00:15:50: Auch wenn man jetzt rückblickend schaut was denn in den letzten fünfzig Jahren passiert ist?
00:15:54: Ja
00:15:55: dann bist du nachdem die Agatour hat da schwierige Zeiten wissen wir auch mit Valkock gegeben, dann bist Du in die Selbstständigkeit gegangen.
00:16:02: also erst bin ich mal zu mir jetzt noch dachte ich probiere nochmal etwas anderes aus und da war ich zwei Jahre Ja, und dann habe ich aber gemerkt dass sich gerne wieder bei Valka arbeiten würde.
00:16:18: Und jetzt bist du
00:16:24: selbstständig?
00:16:24: Also gerade in der Corona-Zeit war das ja.
00:16:31: da ein bisschen frei hatte und also ich habe mir dann auch Zeit genommen für die Kinder, die begleiten mit den Hausamtgaben und Home-Schooling und so war jetzt auch nicht so einfach.
00:16:41: Und ja aber dann hab' ich angefangen zu freelancen und das hat gut funktioniert!
00:16:47: Also ich hatte jetzt nicht wirklich einen Plan, ich will jetzt unbedingt selbstständig sein Ich wollte einfach mehr die Zeit geben und mal was anderes wieder ausprobieren und das haben gut funktioniert.
00:16:57: und jetzt arbeite ich viel mit dem Brunni zusammen
00:17:01: Peter Brunnemann.
00:17:03: Und das macht gerade ziemlich viel Spaß, ja?
00:17:06: Eben du hast erwähnt, du arbeitest viel mit Peter Brünnemann zusammen.
00:17:09: Wie muss man sich diese Zusammenarbeit vorstellen?
00:17:13: Also wir sind beide unabhängige Firmen, sind beide selbstständig Mit unseren eigenen Firmen sozusagen.
00:17:22: Also
00:17:22: bist du Aage oder GmbH?
00:17:25: Ich hab eine
00:17:25: GmbHA
00:17:29: Und dann auf vielen Kunden arbeiten wir aber zusammen.
00:17:34: Und wo habt ihr euch zuerst mal getroffen?
00:17:36: Wir kennen uns schon ewig, er hat ja auch mit Pablo zusammen ganz viel gearbeitet und daher kennen wir uns irgendwann.
00:17:43: Wir kennen es eigentlich weil wir befreundet sind.
00:17:47: Als ich mich selbstständig gemacht habe, hat er auch meinen AD gesucht
00:17:54: gefunkt.
00:17:55: Dann hat das so gut gepasst.
00:17:57: auch, ja?
00:17:58: Was ich sage wenn man zu zweit arbeitet besser als wenn man alleine arbeitet?
00:18:04: Ich schätze das extrem festen Partner zu haben mit dem man Konzepte macht weil es sind einfach zwei verschiedene Sichtweisen und wir arbeiten eher sehr von Text und nicht vom Art und das funktioniert einfach gut.
00:18:23: bei Jungformat immer so gemacht, dass man feste Textpartner oder Artpartner hatte und nicht wie andere Agenturen ständig wechselt.
00:18:30: Weil das ein bisschen effizienter ist weil dann jeder immer jede Minute ausgelastet ist sondern ich finde dieses Konstrukt aus Text-Artpartner extrem wichtig.
00:18:42: Ja, ich
00:18:43: hab eben eine Musik.
00:18:44: Also Text und die Melodie oder ja?
00:18:46: Und
00:18:47: vielleicht auch zwischendurch redet man gar nicht... ...und dann kommt wieder ein super Input und der Andere nimmt es auf.. ..und sieht so was in einer anderen Perspektive und so kann man sich super ergänzen!
00:18:58: Aber gehst du jetzt akquirieren oder kommen sie auf dich
00:19:00: zu?!
00:19:01: Also wir haben im Moment so viel zu tun dass wir eigentlich nicht akquirierieren müssen.
00:19:04: Eben, dann stimmt das mit dem schillernden Namen, oder?
00:19:07: Das weiß ich nicht!
00:19:09: Da würde sich ja das bestätigen,
00:19:10: oder?!
00:19:12: Ja, aber im Moment ist das natürlich ein Glücksfall.
00:19:17: Natürlich alleine oder zu zweit muss man auch nicht so viele Kunden haben.
00:19:22: also wir hatten natürlich auch nicht die Verantwortung wenn wir jetzt Angestellte hätten dass da immer wieder dass man eben voraus planen muss.
00:19:32: Aber Sie interessieren mir die gleichen Akkenturen die ich anfrage?
00:19:35: Nein!
00:19:37: Also ich arbeite jetzt im Moment viel für einen direkten Kunden Also gar nicht so.
00:19:42: Kann
00:19:42: man sagen, wer das ist?
00:19:43: Also jetzt gerade mache ich... haben wir eine neue Kampagne gemacht für KoffeBee.
00:19:49: Für die
00:19:50: Mikro ist das ja.
00:19:51: Ja, für T-Sitter ist jetzt gerade ne neue Kampaigne rausgekommen kürzlich.
00:19:59: Für Delizio arbeite ich auch und dann machen wir grade noch für den NGO Projekt.
00:20:07: Und gehst du freiwillig am Pitches oder nimmst du auch teil?
00:20:10: Also wir haben das jetzt auch in letzter Zeit mal gemacht.
00:20:14: Pitches, ja auf jeden Fall.
00:20:17: Wenn es eine gute Kreativ Chance gibt dann sage ich da nicht rein zu also muss aber natürlich würde ich jetzt keinen Pitch machen.
00:20:24: wenn ich wüsste sind zehn Agenturen die damit pitchen.
00:20:27: Also ausrelle Chance gibt?
00:20:29: Ja genau Du bist im Vorstand des ADC seit zwanzig einundzwanzig doch fünf Jahre schon.
00:20:36: welcher Bedeutung hatte er Klubb in der heutigen Zeit noch?
00:20:41: Ich denke, dass es die Bedeutung, die ändert sich gerade so ein bisschen von... Es ist mega wichtig dort dabei zu sein.
00:20:49: Weil da ist man dabei und die gerieren die arbeiten und zeichnen die aus.
00:20:56: So wir als Gemeinschaft, als Kreativgemeinschaft schließen uns zusammen und lernen voneinander und unterstützen uns gegenseitig.
00:21:06: also ich sehe das mittlerweile.
00:21:09: Als ich in den letzten Jahren ausgenommen wurde, war das wirklich noch so.
00:21:13: Da muss man dabei sein und es ist eine Auszeichnung der Ehre beim ADC aufgenommen zu sein.
00:21:18: Warst du auch in Deutschland im ADC?
00:21:20: Nein!
00:21:22: Ich habe dann eigentlich zu früh gewechselt.
00:21:25: Bevor ich mich jetzt da damals war es noch, musste man CD sein damit man sich da bewerben konnte.
00:21:31: Und hat denn in der Schweiz der ADC sich auch verändert oder groß verändert in den vergangenen Jahren?
00:21:36: Eben, was ich sage.
00:21:37: Es ist wichtiger dass die Kreativen das
00:21:40: mehr als ein
00:21:41: anderer Bereich...
00:21:43: Ein interessierter Mannschaft in dem Sie
00:21:45: hier... Ja genau!
00:21:46: Dass wir auch uns andere... Also es nicht nur noch Artdirektoren und Texte da sind sondern... Als Jury-Member ist es schon noch elitär.
00:21:57: man muss sich trotzdem mit einer Mappe bewerben und Vorsprechen und gewisse Auszeichnungen haben Aber es ist sicher nicht mehr so elitär und so schwierig, da reinzukommen wie früher.
00:22:10: Was sind jetzt die großen Themen, die dich beschäftigen in der Werbeindustrie?
00:22:14: Also ja... Die Veränderung mit KI ist natürlich ein Riesenthema.
00:22:20: Ist das fundamental oder...?
00:22:21: Ich denke schon, ja!
00:22:22: Also ich weiß noch, als ich bei Jungformat angefangen habe, Praktikum gemacht hab, hab' ich noch Bilder im Katalogen gesucht.
00:22:28: Das war ja auch eine fundamentale Änderung, dass dann jeder einen Computer hatte.
00:22:33: Aber das kann man im Moment nicht so gut abschätzen.
00:22:37: Ich merke einfach, dass es ein super Tool ist einerseits, genauso wie der Computer, der uns viel erleichtert und schneller macht auch in dem Arbeiten und also iterativer auch weil man kann schnell was umsetzen und dann schauen und zeigen und wieder weitermachen.
00:22:59: aber Also im Social Media merke ich einfach diese ganzen Inhalte.
00:23:04: Das sind so langweilig, weil es das Gleiche uns interessiert mich nicht mehr als nicht mehr echt ist.
00:23:10: Also das heißt im Prinzip dem Menschen dahinter braucht sie immer noch oder?
00:23:13: Find' ich schon ja, bin auch schon!
00:23:16: Wenn man jetzt das Jubiläumsjahr anschaut... Wir sind jetzt in der Mitte des Jahres also vor den großen Feierlichkeiten.
00:23:23: Was für eine Bilanz ziehst du?
00:23:26: Also die eben.. Ich freue mich extrem auf die Create a Freak und Das Festival, das ist natürlich der Hauptpunkt so.
00:23:34: Aber ich fand auch das Abendessen zum Auftakt super.
00:23:40: Also es fand ich sehr schön...
00:23:41: Mit den alten Legenden ja?
00:23:43: Alte Legenden aber auch neue Gesichter.
00:23:47: Das ist das was ich meinte, dass der Schiff so hin zu der wir schließen uns wieder als Gemeinschaft zusammen und lernen voneinander und lernen uns gegenseitig kennen.
00:23:57: mehr als Ja, wir schauen einmal im Jahr, wer jetzt welche Arbeiten gut findet und jedem was gönnt.
00:24:05: Der Nachwuchs ist das ein Problem?
00:24:07: Kriegt man den noch oder gehen die Leute noch in die Werbung?
00:24:11: Es gibt immer noch super Talente.
00:24:14: Die muss man natürlich auch finden und halten.
00:24:19: Ich denke sicher es hat Vielleicht ein bisschen diesen schillernden Glanz verloren, wie wir Jungs von Martin früher hatte.
00:24:29: Weiß ich nicht ob es noch so viele Bewerbungen gibt wie damals, damals hieß es... Wer weiß, ob das stimmt?
00:24:34: Es bewerben sicher jeden Tag sechshundert Leute.
00:24:38: Keine Ahnung, ob's noch so viel gibt aber natürlich gibts immer noch Nachwuchs.
00:24:45: Also ich unterrichte auch an der Erzgul und dort jedes Jahr sind So viele tolle, junge neue Talente.
00:24:53: Neugierig und die haben richtig Spaß auch Werbung zu machen.
00:24:57: Du bist jetzt ein bisschen über die Grenzen gegangen?
00:24:59: Wenn du vergleichst... Die Werbeszene in Deutschland mit der in der Schweiz?
00:25:04: ist die Konkurrenz unter den Werbern, unter den Agenturen größer in Deutschland als hier?
00:25:09: oder kann man das gar nicht unterscheiden?
00:25:12: Das kann ich schlecht sagen weil ich bin ja schon so lange hier Und dort habe ich eigentlich nur bei Jung von Matt gearbeitet.
00:25:18: Ich habe nicht so viele andere kennengelernt, weil ich hatte auch gar keine Zeit.
00:25:23: Ich war ja nur dort!
00:25:24: Ja du weißt sagen im Prinzip, ich mache Arbeit?
00:25:26: Genau.
00:25:28: Also Stefanie Huber, besten Dank für das wirklich tolle Gespräch.
00:25:33: Wenn Du jetzt in die Zukunft schaust, welche Kampagne möchtest Du noch machen?
00:25:38: Gibt es da eine Traumkampagne?
00:25:47: Es gibt so viele Kampagnen, die ich gerne noch machen würde also vielleicht ... Ich würd gern was machen aus Menschen noch mal mehr zusammenbringt und was wirklich Kraft zelebriert, würde ich sagen.
00:26:10: Für welchen Kunden das jetzt genau ist, ist
00:26:15: total offen.
00:26:16: Können wir auch öffnen?
00:26:16: Wir können sich bewerben.
00:26:20: Besten Dank Stefanie Ueber für den heutigen Podcast.
00:26:23: Das war persönlich ADC wie er jede Woche dankbar vielmals in Lütti über die ganze Produktion gemacht hat mit Christian Beck zusammen.
00:26:30: Wir gehören uns wieder!
00:26:31: Nächste Woche zur gleichen Zeit.
00:26:33: Danke vielmals!
00:26:34: Danke dir auch!