Das Magazin für Entscheider und Meinungsführer
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00:00:10: Liebe Zuhörerinnen und Zuhäuer, hier ist unser persönlich kommender Podcast.
00:00:14: Herzlich willkommen Samuel Wicke!
00:00:16: Er leitet seit anderthalb Monaten eine der bekanntesten Agenturen in der Schweiz wenn nicht in der Welt.
00:00:22: Früher hat sie Püplicis geheissen, seit wenigen Tagen heisst sie Leo.
00:00:27: Ist eigentlich schon eine Wahnsinnung.
00:00:28: neue Job, neue Namen, neue Firma.
00:00:31: Ja, es ist natürlich ein guter Einstieg für uns vor und nach zu fangen.
00:00:36: Leo ja, er ist ein neuer aber eigentlich auch einen alten Name.
00:00:39: also der kommt nicht von irgendwo her sondern er kommt von Lieber Net und dort ist das auch aufgebaut drauf.
00:00:45: Eben ist noch interessant dass ich auch nicht nach dem Papst Leo benennte oder?
00:00:48: Ich habe noch geschaut bei ChatGPT da haben sie gesagt genannt nach mehr Finde oder nach dem Gründer der Büglis ist, ein Masseel Bläustein-Blanchett, den man Leo genannt habe.
00:01:01: Also das ist eine Erfindung aller Gefolge hier, oder?
00:01:03: Das befürchte ich ja, dass da etwas halluciniert wurde, weil ich keine andere Geschichte.
00:01:08: Also Leoponette ist ja klar, die beiden sind zusammengeführt worden.
00:01:11: Warum hat mir denn eigentlich den Namen geändert?
00:01:13: Ähm, warum genau?
00:01:15: Bei diesen Gesprächen bin ich nicht dabei gewesen aber es muss schon vor... Über ein Jahr, ich muss das so festgestellt worden sein, dass wir im Rahmen von einer, wenn man als Firma eine Produktportfolie anschaut und alle guten Firmen sind, dann haben wir gemerkt unter dieser Bibli-Sys Group, wo es eigentlich das Dach ist.
00:01:34: Das heißt immer noch, was wir sagen?
00:01:36: Genau, die BibliSys-Group.
00:01:38: Und unter dem Dach hat es verschiedene Agenturen... Wie jetzt eben Biblicis Communications, Sachi und Sachi.
00:01:44: Die Meta-Design hier in Zürich auch Bagels of Berkeley, Prodigies für Produktion und noch ein paar andere.
00:01:50: Und wenn man so diese verschiedenen Marken betrachtet dann merkt man halt vielleicht auch als guter Markenführer dass gewisse sich sehr ähnlich sind.
00:01:58: Im Zug von dem hat man dann so interpretiert das überlegt ja was kann man mit Biblices Communications und lieber nicht?
00:02:06: Idealerweise stört sie sich nicht zu fest auf die Füße, sondern wir führen sie zusammen.
00:02:11: Und ich denke auch der Verwirrung zu Wetter hat mir jetzt halt lieber netzstärk gemacht und nicht Bübliessis, weil ja Bübbiessisklub gibt es noch.
00:02:21: Es geht auch noch Bübiliessismedia also diese sind auch sehr gross hier in Zürich.
00:02:24: Darum ist es sehr voll übernettet und die Bübliessis zusammengelegt, wurde jetzt Leo.
00:02:29: Aber
00:02:29: trotzdem!
00:02:29: Die Bübbiessis in Zürich hat ja schon einen Schild am Namen Fredy Goliou, der das Kaugroß gemacht hat von den Dreißigvierzigjahren, dann Jean-Etienne Abi, Markus Gut, Markus Ruf... Also die ganze Werbeszene hat sich dort mal ein bisschen getroffen oder?
00:02:44: Ja, das ist eine Weile her aber seit ich eigentlich auch in dieser Branche bin, war die Bübiessiss immer einer der grossen Sterne, die man aufschaut hatte als junger Praktikant.
00:02:54: Es ist stundlich, wie es jetzt in den Dachzwanzig-Hörn braucht bis ich hier lande.
00:02:58: Aber ich finde das super.
00:03:00: soweit und ja also ich bin gespannt was jetzt so alles kommt.
00:03:04: Ja also im Neuanfang von einer Agentur ist natürlich auch immer mit neuen Doktorenwege verbunden?
00:03:08: Gibt's Entlassungen?
00:03:09: Nein, der Ansage ist nein international.
00:03:11: nicht nur weil jetzt eine Agentur einen neuen Namen hat heisst es nicht dass man weniger Kunden hat.
00:03:16: Und da in Zürich weiss ich aus meiner Aussicht, ich bin momentan am Leute einstellen... Sogar, kann
00:03:20: man suchen ja!
00:03:21: Also Grafik oder was genau?
00:03:23: Ja, in allen Bereichen.
00:03:25: Schon sehr interessant!
00:03:26: Du schaffst jetzt auch mit Leo Mee zusammen mit Losan, oder?
00:03:28: Genau.
00:03:29: Das ist jetzt auch ein neuem Vergleich zu früheren,
00:03:30: oder?!
00:03:30: Ja
00:03:31: also man hat schon immer so wie ich das weiss einen Austausch gehabt.
00:03:35: aber jetzt, seit wir den neuen Namen haben, ist es eigentlich etwas bewusst... mehr Austausch.
00:03:41: Also ich bin schon in Lausanne gewesen, als Team dort kennengelernt.
00:03:43: Der ist ja eigentlich ein
00:03:46: Fan.
00:03:47: Das kommt alles etwas von dort an.
00:03:48: Aber everybody sind auch sehr gross dort in Laushand.
00:03:51: Das habe ich vorher auch nicht gewusst.
00:03:53: Und jetzt haben wir halt die Synergie besser nutzt, dass man sagt wenn wir hier Ressourcemangel haben dann können wir bei ihnen zugreifen und umgekehrt.
00:04:02: Und das ist halt schon noch ein Vorteil gerade auch im Land wo mehrere Sprachen hat, dass wir da direkt in französischen Teilen Anfragen und Leute aufsetzen, brauchen und umgekehrt werden.
00:04:13: Schauen
00:04:14: wir mal die Agentur heute an!
00:04:15: Wie viele Mitarbeitende ihr Handy retten?
00:04:17: Also muss man differenzieren.
00:04:18: Die ganze Publicis Group in der Schweiz sind über drei Hundert Menschen.
00:04:22: Da haben wir in Zürich Leute, in Lausanne und in Gämpfe.
00:04:25: Und dann gibt es drinnen, gibt es halt eben die einzelnen Agenturen... Richtig zu trennen, aber Leo sind jetzt etwa fünfzehn Leute in Lausanne und in Zürich zusammen.
00:04:35: Und das ist auch etwas flüssend mit dem hybride Schaffenverbot.
00:04:39: Man kann es gar nicht gut zuordnen, wer jetzt wo platziert ist.
00:04:42: Ja, eine wichtige Kundengabe.
00:04:43: UBS war immer in-house?
00:04:45: Ist heute der Fall?
00:04:46: Es ist nicht so gross wie schon, aber man arbeitet immer noch auf die Bank.
00:04:50: Was sind so die wichtigsten Kunden, die jetzt Leo haben wollen?
00:04:52: Ja, ich werde jetzt gar nicht die wichtigsten und unwichtigere priorisieren.
00:04:56: Wir arbeiten im Mobilitätssektor für eine bekannte Schweizer Firma, wir arbeiten für Versicherungen.
00:05:02: Und was mich gerade etwas intensiver beschäftigt ist etwas kleineres zum Beispiel die Jugendsession, wo schon seit eh und je eigentlich bei Publices in der Zäbe Leo ist, wo man immer die jungen Leute aufsetzen kann – quasi Irreaktivität von den Jungen.
00:05:16: angehenden Politikerinnen und Politikern waldteln.
00:05:19: Wie war es für dich?
00:05:20: Etwa anderthalb Monate bist du jetzt dabei.
00:05:22: Bist du gegangen, wie es eine neue Agentur gibt mit einem neuen Namen oder war das ein bisschen ein Zufall?
00:05:26: Es wurde
00:05:28: schon vor über einem Jahr bekannt gegeben, dass aus Büblisses und Lieber Net die Leo wird.
00:05:34: Global ist das schon länger etwas mehr umgesetzt worden als hier in der Schweiz.
00:05:39: Man hatte hier in den Schweiz noch etwas anders zu tun, um das voran zu treiben.
00:05:45: Man hat dann noch ein bisschen gewartet mit dem Wechsel, bis ich auch hier bin.
00:05:49: Jetzt können wir das quasi wie jetzt zusammenlossieren aber es ist schon sehr vieles vorgemacht worden.
00:05:54: Wenn nicht so einen Namen ändert sich auch die Kultur innerhalb der Firma?
00:05:58: Hat das auch eine Einfluss irgendwo durch?
00:06:00: Ich
00:06:00: denke es schon!
00:06:01: Ich kann es nicht gut beurteilen weil ich alle Kulturen kenne Aber ich werde sicher auch ein Teil meiner Kultur versuchen ihnen zu prähen.
00:06:10: Viele Sachen, die ich in anderen Agenturen gelernt habe, werde ich versuchen, ihnen zu bringen.
00:06:13: Und so kann man sicher auch eine Kultur neu fördern.
00:06:16: Aber die Kultur wird ja nicht von der Agentur gemacht oder von den Leuten gemacht und dort geschaffen.
00:06:21: Das wird sich jetzt zeigen und da bin ich motiviert.
00:06:25: Hoffentlich hat die Leute auch motiviert.
00:06:26: Interessant ist natürlich schon aus der Kreation, oder?
00:06:29: Ganz am Anfang war es schwierig zu beraten.
00:06:32: Ich muss mal erzählen wie du dir geutscht bist.
00:06:34: Ja also ich habe schon als Kantischübler gewusst.
00:06:38: Ich wollte etwas mit Medien machen weil es eigentlich das einzige war was ich gut hatte können.
00:06:42: Ich habe gerne aufsetzt geschrieben aber zuerst bin ich dann eigentlich...
00:06:45: Du wolltest ja Lehrerin sein.
00:06:46: Genau sie ist aber ein Sport- und Handelbeißlehrer.
00:06:49: Mit uns hätte sich nichts so
00:06:50: gehalten.
00:06:51: Nein dort habe ich anderes gesehen.
00:06:53: Aber es ist so ein Frühabzeichen, dass ich gerne Sachen erfinde und so.
00:06:59: Und dann bin ich aber zuerst in die Uni, hat mir aber nicht gefallen... Was
00:07:03: steht da schon?
00:07:04: Da habe
00:07:04: ich Publizistik, Politologie und Englisch gemacht.
00:07:07: In
00:07:07: Zürich oder der Uni?
00:07:08: Ich habe gemerkt, englisch ist das einzig aus dem Gefallt.
00:07:12: Wenn ich das im Hauptfach machen würde, wäre ich Lehrer.
00:07:14: Und wie gesagt, ich wollte viele Lehrer in der Familie nicht.
00:07:17: Ich habe
00:07:17: ihn vorbelastet?
00:07:18: Ja!
00:07:19: Also nicht negativ abgelassen.
00:07:20: Sind du gerade mit Banken oder eben den neuen Händen oder Bundesrat?
00:07:25: Alles
00:07:25: möglich.
00:07:27: Dann habe ich in Zürich eine neue Polycom gegeben.
00:07:31: Das war eigentlich ein Zusammenschluss des Savis und des SPRIs, die erste gesamtheitliche Kommissionsausbildung.
00:07:37: In Lausanne, lustigerweise, gab es das schon länger.
00:07:39: Wir waren zum ersten Jahrgang, wo so wirklich ... drei Jahre, hundert Prozent die Schulen können machen.
00:07:46: Dort war es so wirklich Schwerpunktmarketing per Werbung.
00:07:50: Und das Gute an dieser Schule war, dass alles dozent aus der Praxis war.
00:07:56: Also man hatte Leute aus Agenturen oder aus Marketing-Abteilungen.
00:07:59: Es war absolut der Gegenteil von der Uni, der nur Theoretiker hatte und das hat mir wahnsinnig viel gebraucht.
00:08:08: Man musste in diesen drei Jahren zwei Praktikas machen.
00:08:10: Das war wie vorgekehrt im Lehrplan.
00:08:12: Und das Erste hatte ich dann glücklich bei Spielmann-Felser und Leo Burnett damals machen können, aber eben seit der Beratung.
00:08:21: Darum bin ich dort drin gegrutscht...
00:08:23: Was wichtig ist schon, glaubt, deine Frauestehe kennengelernt?
00:08:25: Das war natürlich das Wichtigste an dieser Ausbildung.
00:08:27: Ich habe meine Frauen an den Polygon kennen gelernt.
00:08:29: Also es steht jetzt über zwanzig Jahre her und wir sind immer noch zusammen.
00:08:32: also nebst der Karriere war sicher ein Wichtigster oder ein Wichtiger.
00:08:39: Wenn beide das Gleiche machen, dann kommt es immer gut.
00:08:41: Ja, wir haben beide das gleiche mal gelernt und sind jetzt aber an unterschiedliche Wege gegangen.
00:08:46: Zuerst waren die beiden in der Werbung angefangen.
00:08:48: Sie war nun aber auf den Verlagseiten auch.
00:08:51: Sie schaffte jetzt bei Annabelle?
00:08:53: Bei
00:08:53: Annabell ja!
00:08:53: Du hast schon angefangen gehabt bei Spielmann Felsa Leo Burnett.
00:08:56: Er war einer dieser ganz grossen Trend-Agenturen.
00:08:59: Ganz in der Nähe des Personalverlags an der Endlosstraße.
00:09:02: Wie bist du denn hier geflutscht?
00:09:04: Ja, ich habe mich dort ganz normal beworben als Praktikant in der Beratung.
00:09:09: Und weil die Jagd gewusst haben ja das ist eine Kunde von einer Schule, wo sie schon die Basics gelernt haben.
00:09:15: Das probieren wir mal.
00:09:17: und dann habe ich dort Kunden wie SwissGanto und Arva Wasserhahn können so ein bisschen erst die Luft schnuppern, Mediplan schreiben und so ein wenig den Kunden telefonieren.
00:09:27: aber bald noch gemerkt es nicht zu meine Welt Ich bin nicht der,
00:09:31: der diese Telefonierung hat.
00:09:33: Hast du ein Problem gesehen?
00:09:34: Das ist ja noch wichtig beim Verkäufer, oder?
00:09:36: Ich telefoniere einfach nicht gerne.
00:09:37: Ich glaube das machen die Jungen heute auch nicht mehr gerne aber ich war dort schon so.
00:09:41: Ich rede lieber mit den Leuten direkt und dieser Huffer zwischen Beratung und Kreation habe ich nicht gefühlt.
00:09:49: Und dann hatte ich aber das Glück, dass dort ein guter Texter namens Peter Brönimann war Und mich dann mal so nebenbei beim Schwätzen gemerkt haben, dass ich eigentlich noch gerne schreibe und der mir erste Briefings gegeben hat.
00:10:00: So kleine Sachen, in denen ich einen Flyer für Mammut in den Ausstellungen war oder so ist das gewesen.
00:10:07: Er sagte mir, ihr macht es gar nicht so schlecht, probiere euch dein zweites Praktikum im Text zu machen.
00:10:11: Das habe ich mit dem Zerze genommen, wenn Peter Bröhnemann das sagt.
00:10:14: Ich erlässt ihn mir!
00:10:15: Dann habe ich ein zweiten Praktikum und habe mich via Copy-Test in Hamburg bescholt zum Friends beworben und bin sechs Monate dort gewesen.
00:10:23: Ja, aber das ist ja gleich.
00:10:24: Du bist dann ein wenig verloren umgestanden in dieser Agentur und sie kommt in den Weg, ihr werdet weitergehen oder?
00:10:29: Und dann ist er eigentlich in der Messias sein.
00:10:32: Ja!
00:10:33: In dieser Branche hat es zu viele Messias gegeben also auch Beratungsseitungen, die ich viel gelernt habe.
00:10:39: Martin Spielmann...
00:10:40: Martin Spielman war dort.
00:10:42: Peter Felser.
00:10:42: Vorhin durfte ich auch Powerpoint-Slide machen.
00:10:46: damals.
00:10:47: Lustigerweise habe ich Peter Felser vor zwei Monaten am CIS wieder getroffen, wo ich gerade noch gemacht habe.
00:10:52: So Brandleadership hat sich die Wege wieder kreuzt.
00:10:56: Diese Agentur war zwar die erste und nur ein Praktikum aber trotzdem habe ich dort schon sehr viel mitgenommen.
00:11:01: Aber
00:11:01: gleich bist du in der Champions League gegangen auf Deutschland, scholzen Freunde für ganz grosse Agenturen.
00:11:06: Ist ja auch nicht selbstverständlich oder?
00:11:07: Nein!
00:11:08: Ich habe eigentlich schon gewusst, wenn du die Texte dann lernst das am besten bei den Besten Und das hat mir gefühlt, dass es dazu noch in Hamburg war.
00:11:16: Auch wenn Scholz und Freitz Hamburg nicht die beste Städte sind in Berlin gewesen.
00:11:21: Das habe ich dann noch nicht gewusst, darum bin ich trotzdem dorthin.
00:11:23: aber ich habe sehr viel gelernt, sehr viel intensive Zeit dort gehabt als halbe Jahr.
00:11:30: Nach dem halben Jahr bin ich wieder zurück in die Schweiz weil Kontexte in Bern haben Texten gesucht und ich habe ihn geschrieben.
00:11:37: Ich nehme ihn auch an Junior.
00:11:39: Das hat es okay gefunden und dann habe ich dort das Junior-Text herangefangen.
00:11:42: Dann bist
00:11:43: du nach Bern gegangen?
00:11:43: Ja.
00:11:44: Ist ja gleich noch ein wenig, sagen wir mal, eine Temperaturwärter zu sein von Hamburg zurück auf
00:11:49: Bern oder?
00:11:50: Ja also meine ich bin als Praktikant zum Junioren geworden.
00:11:53: Ich habe noch nie die grosse Welt gesehen gehabt aber trotzdem war es schon anders in Hamburg und Bern.
00:11:59: Ich bin auch ein Jahr lang pendelt von Zürich auf Bern... ...ich finde Bern ein super Stadt aber dort wohne ich nicht weil mein Leben eigentlich in Zürch war.
00:12:08: Und dann, als ich am Morgen den TGW von Zürich auf Paris gefahren habe und in Bern geschlafen habe im Zug, bin ich schon auf die Bahn gefahren.
00:12:19: Ich wusste, es muss sich etwas ändern.
00:12:21: Es war immer
00:12:23: ein
00:12:24: Moment, an dem ich mich im Geschäft schaffte.
00:12:26: Sorry, komme später, aber braucht jemand Senf?
00:12:29: Ja, da wusste ich, ich muss etwas machen!
00:12:30: Das Jahr war super, aber ich hatte das Gefühl, dass es schön zu nett ist... Ich muss es noch einmal richtig
00:12:38: sagen.
00:12:38: Und dann natürlich ganz gut, Jungformat an der Alster oder Hamburg.
00:12:44: Ist mir das jetzt einfach hergekommen?
00:12:45: Nein, ich habe mein Portfolio von Bern, den ich schon hatte und die drei, vier Ideen waren geschickt.
00:12:51: Die haben
00:12:53: gesagt ja, nein
00:12:55: aber nein!
00:12:55: Das ist auch niemals zum Scharemichose eine Bewerbung.
00:12:59: Und dann haben sie gesagt, ich mache ein Copy-Test.
00:13:01: Und zuerst hat es gefürgt, ja, ich habe keine Zeit, um wieder so einen Copy-test machen.
00:13:05: Weisst
00:13:05: du genau wie das
00:13:06: passiert?
00:13:07: Ja, es gibt früher noch viel mehr.
00:13:08: Das ist eigentlich für die Texte, wo es keine klassische Ausbildung gibt.
00:13:13: Da muss man herausfinden was die Leute können.
00:13:15: und dann haben diese guten Agenturen immer einen Copy Test gehabt, der drei, vier oder fünf Aufgaben stellt.
00:13:21: zum Agenturalltag, zum Headlines schreiben, zum Long Copy schreiben.
00:13:26: Sie hatten es online auf ihrer Seite und ich habe ihn geschrieben.
00:13:29: Ich habe viele Agenturen gemacht, einfach alles üblich.
00:13:33: Und von dem Jungs-Format musste ich ihn auch machen.
00:13:36: Eigentlich habe ich uns gefühlt, dass ich gar keine Zeit habe.
00:13:38: Ich lasse bleiben.
00:13:39: Dann haben sie aber nachgefragt, wenn ich jetzt den Kopie testen kann.
00:13:42: Und dann habe ich ihn wirklich in einer Nacht machen müssen und ihn um drei Uhr, glaube ich, abgeschickt.
00:13:48: Und der Sprung am nächsten Morgen ist das Mehl zu kommen.
00:13:50: Super, dass du so lange schaffst!
00:13:52: Das hat dort schon Leidruck gemacht... Und dann bin ich auf Hamburg eingeladen worden.
00:13:56: Es wurde auch nur auf Flug und Zelt gezählt.
00:13:59: Ich konnte mich dort vorstellen, dass ich gerade bei zwei Jungformat-Agenturen, dazu noch die Jungformate neun war.
00:14:06: Das war eine Spezialeinheit, wo ich nur so ausländische Texte gewesen habe.
00:14:11: Als Schweizer bin ich schon als Ausländer eingestuft worden.
00:14:14: Auch die Alternative wäre bei Alster und Alster.
00:14:18: Das Vorstellgespräch war super damals mit Fabian Friesen.
00:14:22: Er war so der CD, gerade auf Mini damals noch.
00:14:25: Und sie haben ja gerade mehr CDs gefunden und ich habe gemerkt ... Der Typ, von dem kann ich viel lernen, der ist super... Ich hatte ihm das angenommen, ein Junior-Ding.
00:14:34: Der Junior-Job!
00:14:36: Und dann ist es aber auch so, dass ich in den Kuh gefühlt bin, das war relativ einfach.
00:14:40: Aber das habe ich auch im Nachhinein herausgefunden.
00:14:42: In Deutschland haben wir sechs Monate Probezeit.
00:14:45: In den sechs Möhren hatten wir keine Fähre.
00:14:47: Mit diesen zehn Leuten, die mit mir angefangen haben damals, haben es nur vier übernommen.
00:14:51: Das ist wirklich eine Probezeit, das ist nicht so wie in der Schweiz.
00:14:53: Wenn man mal reinkommt, dann muss man schon recht blöd tun, dass man in die Probezeiten nicht übernimmt und dort wurde testet.
00:15:01: Denn nachher in Deutschland ist es nicht mehr einfach, die Leute loszufernen.
00:15:05: Dann bist du einmal drin.
00:15:06: Darum habe ich gewusst, in diesen sechs Möhren muss ich Gas geben, sonst muss ich meine Köpfe wieder packen und heilen.
00:15:11: Und das wäre schon recht ihnen in der Lage sein.
00:15:13: Also du bist sehr fokussiert auf deine Karriere.
00:15:16: Thomas Wilberg war auch oben, Alexander Jacke oder?
00:15:20: Ja also da gibt es viele gute Namen die den Weg vor mir gemacht haben... ...aus
00:15:24: dem Wald kann ich glaube auch in
00:15:26: Deutschland sehen.
00:15:26: Genau zusammen mit Malik Sialgi glaube ich dort.
00:15:28: Ist
00:15:28: dann wenn man jetzt vergleicht eine Agentur in Deutschland eben wie Jung Format ist ja diese Agentur.
00:15:33: und jetzt mit einer Schweizer Spitzenagentur vergleichst, wodurch unterscheidet sich die?
00:15:39: Ja nicht gross!
00:15:41: Man kocht überall mit Wasser gute Ideen gewinnt.
00:15:45: Das ist bei allen gleiche.
00:15:46: Was halt anders war, was ich gemerkt habe in Deutschland hat man auch mit fünf bis sechs Teams auf eines Briefings gesetzt und das kann man sich in der Schweiz gar nicht leisten so viele Teams auf einem Job zu haben.
00:15:58: und das ist auch das, was mich eigentlich am meisten gelernt hatte.
00:16:00: am Anfang in diesen Abstimmungs-Meetings wenn noch fünf Teams drinnen sitzen immer die Zweite und alle tanzen ihre Idee vor.
00:16:08: Wie wichtig ist das Feedback von den ZDs und auch, wie andere Leute ihre Ideen präsentieren?
00:16:13: Wenn du das siehst... Ich bin dort gegessen wie in Schwamm.
00:16:16: Ich habe alles aufgesogen und so eigentlich am meisten gelernt.
00:16:19: Es war wirklich eine Druckbetankung am Anfang.
00:16:21: Also der Verkauf einer Idee ist ja noch entscheidend?
00:16:24: Ja natürlich
00:16:25: auch!
00:16:25: Wie man die Ideen aufschreibt, wie man sie präsensiert, wie humorvoll es sein darf.
00:16:30: Und da habe ich gelernt, dass man einfach die Idee nicht nur einfach muss sachlich aufschreiben sondern eben schon im Text verkaufen.
00:16:36: Also, du hast die grossen Kundenkabus geschafft.
00:16:38: Wir erzählen das.
00:16:39: Er ist erwähnt vorhanden.
00:16:40: IWC natürlich.
00:16:41: Dura Makoshafusa.
00:16:42: Tui.
00:16:44: Das sind eigentlich alles so ein bisschen die pressdisch-Kunden gewesen?
00:16:46: Ja
00:16:46: also, alle streiten hier zumal das Glück, dass es eigentlich nur pressdische Kunde gehabt hat.
00:16:50: Darum haben eigentlich alle die Hiei gewählt.
00:16:52: Iwc war sich im Speziellenkund.
00:16:53: Dort haben immer im Herbst alle Texte und Texte drin für einen ... ein paar Wochen auf den Headlines geschaffen.
00:17:03: Da sind alle zusammengekommen, ob man sonst auf dem Kunden geschafft hat oder nicht und dann ist wirklich intensiv jeden Tag abgestimmt worden.
00:17:10: Alle sind hier mit Stapelweis Headlines gekommen und ich habe am Anfang fast nichts gehabt und ist nie etwas durchgekommen.
00:17:16: Und da habe ich gewusst es muss ich nur noch etwas Gutes geben, dass dort etwas hängen bleibt weil es schaffe ja die Probezeit nicht.
00:17:22: Die EWC-Kampagne war ein Legendär immer politisch unkorrekt?
00:17:26: Ja das war in Deutschland schon wieder anders.
00:17:29: Deutschland hat ja den Etat auch überkauft.
00:17:31: Wir mussten das internationalisieren.
00:17:33: Es war nicht so, dass es männlich war, sondern wir mussten auch Headlines für die Chinesische Schmerz schreiben.
00:17:40: Und diese tun jetzt einfach anders als die, die nur von der Schweiz gemerkt sind.
00:17:44: Eine
00:17:44: Spezialität von dir ist eigentlich, du warst im ADC in Deutschland... Bevor du in die Schweiz gegangen bist?
00:17:49: Ja, ich habe dort Auszeichnungen geholt.
00:17:51: Aber im anderen Zeit in Deutschland bin ich nie gewesen.
00:17:52: Also bin ich auch jetzt nicht.
00:17:54: Ich müsste doch noch ein paar Ideen durchbinden... Aber wir
00:17:56: sind auszeichnet worden in Deutschland.
00:17:58: Genau!
00:17:58: Das hat mir sicher keinen Geholfen hier bei der Aufnahme.
00:18:00: In der Schweiz, wo ich das Paar arbeiten konnte und in Deutschland schon etwas gewonnen habe.
00:18:04: Jawohl
00:18:05: Und dann ist es zurückgegangen von der Allstrahl-Klimatur.
00:18:07: Genau, ich habe dort ein bisschen strategisch geschaut.
00:18:11: Aber du hast immer etwas Strategisches.
00:18:14: Ich muss sagen, ich überlege wenig im Zufall.
00:18:16: Das ist einfach so naturell bedingt.
00:18:18: Und ich habe gewusst, ich werde ihn wenn wieder zurück, weil eben Fernbeziehung mit der Freundin ... Drei Jahre hatte ich so ein bisschen gesehen
00:18:28: und habe gewusst, dass du immer in Hamburg warst.
00:18:30: Nein,
00:18:30: wir haben das regelmässig gesehen.
00:18:32: Es ist eigentlich schwieriger geworden als ich zurückgekommen bin dann wieder so eng aufeinander ist.
00:18:35: aber wir haben es geschafft.
00:18:37: Und nein, es war eigentlich dann gewesen, dass ich zurück wollte, aber ich wusste nicht einfach, wo ich zurück werde.
00:18:44: Ich habe ihn immer etwas gespienselt.
00:18:46: was macht er um Format?
00:18:47: Und ich wuste, ich muss mich dann einfach sobald die Indian Pitch gewinnen.
00:18:51: Dann muss ich mich bewerben, denn dann ist euphorie da und wird eben mal eingestellt.
00:18:56: Und dann hat der junge Format den grossen Immigrant hier gewonnen.
00:18:59: Da habe ich ihm Alexi angeschrieben.
00:19:01: Falls du das nicht weisst, aber ich bin da!
00:19:04: Ich hatte dann ein Vorstellgespräch mit ihm und Tom Senniger damals.
00:19:08: Es ging relativ zurück, dass ich in der Limota anfange.
00:19:11: Dann bist du wieder so gekommen nach Zürich?
00:19:14: Ich glaube insgesamt über zehn Jahre warst du bei Jung von Maxi.
00:19:18: Eigentlich ein Kind dieser
00:19:20: Agentur.
00:19:21: Ja, als Junior angefangen bin ich als CD gegangen mit einem kurzen Abstärken zu TVA.
00:19:28: Aber ja,
00:19:29: es
00:19:31: war ein ganzes Jahr im Seefeld.
00:19:35: Es war noch vor Manuel Wenzel.
00:19:39: Also dort war es noch etwas im Umbruch und ... Der Weib war etwas anders als bei Jungfummat und darum wollte sie mich nicht so innen zogen.
00:19:46: Dann bin ich wieder zurück zum Alex.
00:19:48: Und
00:19:48: dann bist du mit dem Alex weitergegangen, wo du noch seine Agenten machen könntest?
00:19:51: Ja,
00:19:51: es ging nicht direkt mit ihm weiter.
00:19:53: Er hat sich gegründet und irgendwann ist die Anfrage gekommen, dass du aufstocken könntest, ob du Interessen hättest.
00:19:59: Für mich war das gerade ein perfekter Zeitpunkt, um einen Schritt weiterzugehen, weil ich lange bei JungFummat war und eine neue Herausforderung von einer grossen Agentur in einem kleinen Agentur wollte ich auch mal sehen ... Und das war super.
00:20:12: Bist du zu singe gegangen?
00:20:14: Was waren deine Erfahrungen da?
00:20:16: Du hast ja erst mal erlebt, wie ein Agentur wachst oder neu konzentriert, oder?
00:20:20: Ja!
00:20:20: Also ich habe jetzt schon etwas in der Sitz gemacht, wo Alex und Andrea und den Gordon dort schon gemacht haben.
00:20:27: Aber wir sind klein gewesen und als kleine Agentur machen alle alles.
00:20:32: Ich hatte es am Anfang auch sehr geschätzt.
00:20:34: Aber ehemaligerweise müssen Sie sagen, dass gerade während Corona Ist es denn auch
00:20:39: gewesen?
00:20:40: Ja, vor Corona und während Corona.
00:20:45: Dann kam die Anfrage wieder von einer Grossagentur damals von Wundermann Thompson.
00:20:49: Wo er etwas vergangen hat oder
00:20:52: was?
00:20:52: Das holt sich wieder ein bisschen.
00:20:55: Ich wusste ja, dass sie einen CD suchen, der viele Leute führen kann.
00:21:00: Und dann dachte ich, ich finde das schon lässig, den Leuten zu führen, nicht alles selber machen ... Was zeichnet denn eigentlich
00:21:07: die Qualität aus von einer guten CD?
00:21:10: Ja, das habe ich mich vor Kurzem auch gefragt.
00:21:13: Weil ich mir einmal zusammengezählt hatte, ehrlicherweise wie viele Zähler sich hatten und wie viele so Senior-Leute sind.
00:21:18: Wie viel sind das?
00:21:19: Das sind etwa dreißig.
00:21:20: Dreißig!
00:21:20: Ja, es sind über dreißige Leute, die ich übertragen habe... Ich
00:21:22: bin heute jetzt am meisten im Projekt.
00:21:23: Also wir haben hier ein paar Nehmen Kürke an der Tür.
00:21:25: Ja,
00:21:26: also das kann ich nicht sagen am meisten aber sehr viel im Projekt haben mich die Leute in Deutschland.
00:21:32: Eben ist Fabi Friesi oder Götz Ulmer Aber auch hier in der Schweiz Alex Jagi oder Dennis Lück.
00:21:39: Das habe ich noch viel vergessen, was ich sehr geschätzt habe.
00:21:42: und das Wichtigste ist mir nicht zu sehen, dass es einfach die klaren Ansagen gibt, die Feedbacks.
00:21:47: Weil es geht nichts Schlimmeres als kreativer wenn du aus einer Meeting rauskommst und nicht weisst was machen.
00:21:52: Und das probiere ich mir eine grosse Pfanne zu schreiben.
00:21:55: Möglichst klar entscheidige Fälle.
00:21:57: Die Leute müssen nicht einfach ins Lehren laufen lassen Und das habe ich bei diesen Leuten gelernt und das möchte ich auch weitergeben.
00:22:03: Keine
00:22:04: Ahnung, weil die eigentlich eine grosse Rolle sind in den Alltag heute in der Realität?
00:22:08: Ja es ist einfach Alltag.
00:22:09: Ist
00:22:10: ein Mitarbeiter mehr oder?
00:22:12: Er ist ein Mitarbeiter mit seinen Vor- und Nachteilen, aber man lernt immer noch.
00:22:17: Es ist wie noch nicht ausgelernet und es gibt jeden Tag neue Herausforderungen, aber wir gehen ganz normal damit um.
00:22:22: also wir sind da dran!
00:22:25: Das implementiere ich in den
00:22:27: Alltag.
00:22:27: Interessant ist es sein, wenn du einen Namen zu wechseln hast, von einer Agentur, die einen bekannten Name hat.
00:22:35: Ingo heisst ihr Leute?
00:22:37: Dann sind alle Erfahrungen, die du jetzt übernimmst...
00:22:40: Genau!
00:22:41: Ich habe das super gefunden, wo Ingo hierherkommt, weil Ingo auf meinem Kreativerradar sehr weit oben war.
00:22:48: Aber
00:22:48: dir bedeutet, dass man in der Schweiz
00:22:49: gar nicht so richtig geht?
00:22:50: Nein, nicht überhaupt nicht.
00:22:52: Die haben die Idee mit der Swedish Number oder der Moldi-Woffe ausgebracht, die ich natürlich als kreativer Herausragung gefunden habe.
00:23:00: Darum habe ich das sehr begrüßt, dass diese Agentur hier ist und mich auch gefreut hat, es mitgestalten zu können.
00:23:07: Diese Agenturen gibt es immer noch und sind ein super Name für mich.
00:23:11: Ich wünsche auch immer noch weiterhin viel Glück, wenn ich nicht mehr da bin.
00:23:14: Bist du jeden gesehen insgesamt?
00:23:15: Also wunderbar Thomas und Ingo zusammen sind fünf Jahre gewesen.
00:23:18: Doch dann fünf Jahre.
00:23:20: Wenn ich es zurückgucke über dein Leben ... Du hattest eigentlich immer Werbewerber werden oder?
00:23:25: Da bist du heute ein wenig angekommen an dem Bruch, wo man immer eine andere haben will.
00:23:28: Ich
00:23:28: kann das vielleicht immer wählen, aber ich wusste nicht, dass es das ist.
00:23:31: Als Kind habe ich mich etwas nahe gesagt, weil ich Erfinder werde.
00:23:35: Weil auch als er einen lustigen Taschenbücher Daniel Dysentree immer den Best gefunden hat.
00:23:40: Ich hätte gerne etwas mit Agenieur oder Chemiker gemacht, aber ich war einfach zu schlecht in der Naturwissenschaft.
00:23:45: Hast du gesagt,
00:23:46: da gehe ich zur Werbung?
00:23:48: Ja, dann wo sie sonst etwas erfinden sind es einfach Ideen und nicht technische Lösungen.
00:23:52: Also
00:23:53: hochinteressante Karriere.
00:23:55: wenn du jetzt so zurück schaust auf dein bisheriger Lebensweg was ist für dich das absolute Höhepunkt des Highlights?
00:24:02: In der Karrieren... also ich glaube schon die Zeit in Deutschland.
00:24:06: Ich fand es wahnsinnig spannend.
00:24:08: Es war wahnsinniger Anstrengung, aber mit den fünf und zwanzig Jahren konnte ich so eine Agentur arbeiten.
00:24:14: Man hat wirklich die Tage nachgeschafft.
00:24:16: Aber es ist wie überhaupt nicht schlimm gewesen.
00:24:17: Man machte das einfach gerne in diesem Alter.
00:24:19: Man hatte seine Freunde dort.
00:24:20: Es waren auch kaum Leute aus Hamburg selber.
00:24:22: Es sind alles Leute aus externem.
00:24:25: Die haben sich dort gefunden an dieser Agentur.
00:24:29: Das empfehle eigentlich ... allen jungen kreativen oder auch in der Strategie der Beratung, mal ins Ausland zu gehen.
00:24:36: Weil man lernt in kurzer Zeit sehr viel und dass diese Erfahrungen wir das Leben lang mitnehmen können.
00:24:42: Jetzt bist du schon in einer französischen Agentur.
00:24:44: Das ist allerdings eine ganz andere Mentalität?
00:24:46: Oder franzosisch-amerikanische?
00:24:47: Ja
00:24:47: also bis jetzt habe ich die Mentalität noch nicht so ganz anders gemerkt.
00:24:51: Also ich habe allgemein noch nie so viele Netzwerke gemerkt.
00:24:55: Ich merke sehr viel Support von allen Seiten.
00:24:58: Das finde ich super!
00:25:00: Gerade auch jetzt mit Dennis May habe ich letztes Telefoniert, das ist der EMEA-CCO des Publicis Groups und er ist einfach sehr unterstützend und sagt wenn du etwas brauchst findest du die Personalbrauchsten in Mälchenstein und ich freue mich jetzt schon auf den Austausch mit ihm.
00:25:17: Wie ist es eigentlich zu sehen?
00:25:17: Der Namenswechsel hat viele Reaktionen geäußte Branchen aus?
00:25:20: Ja natürlich also... Alle Leute sind eher kritisch, ob es jetzt ein neues Logo oder eine neue Brand ist.
00:25:27: Also In-House?
00:25:28: Oder auch Ushark?
00:25:29: Nein, in den Houses haben die Menschen schon länger gewusst.
00:25:31: Es wurde vor über einem Jahr kommuniziert in der Branche.
00:25:34: Ehrlich gesagt auch, aber man hat es nicht so wahrgenommen.
00:25:36: Oder er hat es vielleicht nicht gewonnen?
00:25:37: Ja, dann hat das vielleicht auch nicht verstanden und jetzt ist es halt ja... also viele Leute fragen sich, es gibt sicher auch ein paar Leute, die dem Namen Bibliosees Weemütig nachschauen, aber andere, die sich wieder freuen, dass Leo wieder da ist.
00:25:52: Aber es gibt sich auch die Nostalgie, in denen sie eine ganz grosse Zeit verbinden.
00:25:58: Garantiert,
00:25:59: garantiert!
00:26:00: Das verstehe ich auch.
00:26:01: Ich möchte diese Nostalgie nicht unterschlagen werden.
00:26:05: Wir haben jetzt ein Logo abgenommen in der Agentur selber und das wurde schnell versteckt.
00:26:10: Ich hatte ein bisschen befürchtet, dass irgendjemand das vielleicht noch abzügelt.
00:26:14: Und mit dem machen wir dann vielleicht irgendwie noch etwas.
00:26:16: Also das alte Publisies-Logo?
00:26:17: Genau!
00:26:18: So einen Leuchtschriftzug haben wir jetzt mal schon abgenommen.
00:26:20: Jetzt steht Leo dran intern und ja... Mal schauen was wir mit diesem Publisties-Schriftzug machen.
00:26:25: Ich finde es auch immer sehr schön und ich finde so einen grossen Namen selber nicht einfach ihnen vergessen.
00:26:31: Eben!
00:26:31: Ich war vor zwei Wochen in Paris, Champs-Élysées, Arc de Triomphe gegenüber Publisses oder so.
00:26:36: Ja,
00:26:37: das Gebäudekennig.
00:26:38: Dort bin ich auch schon drin gewesen also schon vor Jahren.
00:26:42: Ich finde es wahnsinnig faszinierend.
00:26:44: Maurice Levy ist eine grosse Figur.
00:26:45: Hast du ihn auch mal getroffen?
00:26:47: Nein,
00:26:47: ich habe nur EMEA und in der Schweiz getroffen.
00:26:53: Wie ist das mit Losan?
00:26:54: Wer hat da die Übermacht, wenn man inter-schweizerisch interpretiert?
00:26:59: Ich glaube, dass er niemanden übermacht.
00:27:01: Wir haben Zeit zusammen.
00:27:04: Und ich führe das jetzt einfach kreativ und dann haben wir natürlich unsere starke Beratungspartnerinnen und Strategiepartner.
00:27:13: Ich glaube, wenn wir zusammen arbeiten und nicht gegeneinander sind ist es so ein bisschen das Ziel auch.
00:27:17: Und das Ziel ist auch Stadlhofen bleiben am Bahn?
00:27:19: Ja, ich hoffe es ist schwer weil mir gefällt die Wahnsinnigte vorne, weil auch die Brümmerkeit sehr schön ist und es ist sehr inspirierend.
00:27:27: Wenn
00:27:27: man jetzt die Perspektive entgangen ist, dann gehst du runter!
00:27:31: Ich habe bis jetzt noch nichts gehört.
00:27:33: Also ich habe nichts dagegen, aber ich glaube wir haben einfach zu viel zu tun.
00:27:36: Hättest
00:27:37: du immer einen grossen Empfang?
00:27:39: Im besten Hotel oder neben dem Kugelsgebäude?
00:27:41: Ja, ich glaube das wird es wahrscheinlich wieder geben.
00:27:43: Aber ich glaube dort werden wir sehr selektiv gehen können weil ja man muss halt etwas aufs Budget schauen und das ist auch richtig finde
00:27:50: ich.
00:27:50: Samuel Wickey war eine riesige Freude mit dir hier zu reden, vielleicht noch ganz kurz ADC.
00:27:55: Ist da ein Problem?
00:27:55: Bist du gerade hier gekommen?
00:27:57: Ich hatte Glück, dass ich lange genug gewartet habe.
00:28:00: Eben ist das strategisch gewesen?
00:28:01: Ja wahrscheinlich!
00:28:01: Aber es war auch dort bei Jungfemme so.
00:28:03: Man hat sich nicht einfach beworben ohne dass Alex einem gesagt hat zu machen.
00:28:08: Und ja darum ist es dann auch beim ersten Mal gegangen.
00:28:10: aber ich weiss schon was in der kritischen Frage gestellt wurde beim Gespräch und zwar vom Thomas Wildberger.
00:28:15: Er hat mich gefragt, ob das dann ...
00:28:16: Eben, er ist ja eigentlich dein Vorvorgänger.
00:28:19: Ja!
00:28:19: Also wir haben uns nie überschnitten aber es gibt schon so ein bisschen Spuren.
00:28:23: Er war auch in Deutschland?
00:28:24: Genau
00:28:25: und er hat dann gefragt bei der Aufnahmekommission, ob es die besten IWC Headlines gegeben hat.
00:28:31: Und da habe ich gesagt, nein, weil ich jetzt nie behaupte, aber es sind die Besten, die ich geschrieben habe und der ADC in Deutschland hat sie auch auszeichnet.
00:28:38: Dann konnte ich ihm immer etwas dagegen sagen.
00:28:39: Das ist eine Deutschlagargument.
00:28:41: Wie hat sich geheissen?
00:28:42: Weisst du noch?
00:28:43: Es waren verschiedene.
00:28:43: Kennst du
00:28:46: noch?
00:28:47: Ja, aber ich müsste sie zusammenbröseln.
00:28:49: Man kann sich im ADC-Buch nachschauen.
00:28:52: Genau!
00:28:53: Du drehst immer noch einen IWC-Uhr.
00:28:54: Ich bin natürlich auch etwas verbunden mit IWZ als fast Schaffhäuser und von diesem Jahr haben wir auch ein Bezirk.
00:29:00: Samuel Wickey, danke vielmals.
00:29:01: Das war unser Podcast.
00:29:03: Fünfzehn Jahre ADC.
00:29:04: Wir gehören uns wieder die nächste Woche.
00:29:05: Danke vielmals für die Leute, die mir der Technik gemacht hat.
00:29:08: Christian Becker ist aufgeschaltet.
00:29:09: Nächste Woche wieder auf Persönlich.
00:29:11: Komm!
00:29:14: ist präsentiert
00:29:15: worden
00:29:15: vom persönlichen Verlag
00:29:17: unterstützt
00:29:18: von MIGRO.