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Philipp Skrabal

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Warum setzen sich in der Werbebranche immer noch so wenige Frauen durch? Philipp Skrabal widerspricht diesem Vorurteil und zeigt auf, dass Werberinnen in vielen Bereichen ihren männlichen Kollegen überlegen sind. Zudem berichtet er von seiner Zeit als Sprayer und seinen Anfängen in der Werbung – eine Zeit, die längst nicht so glamourös war, wie sie heute manchmal verklärt dargestellt wird.

Der 57-jährige Philipp Skrabal ist in Zürich als Sohn österreichischer Eltern aufgewachsen. Durch seine nächtlichen Graffitis kam er 1991 in die Werbung. Nach seiner Lehre bei Seiler DDB folgten unter anderem Stationen bei Lintas, EuroRSCG, Matter, Publicis, Advico Y&R, Wirz und aktuell Farner. Seit 25 Jahren ist er Mitglied des ADC und engagiert sich als Vizepräsident für den Nachwuchs. 2025 wurde er zum «Werber des Jahres» gekürt.

Aus Anlass des Jubiläums schenkt der persönlich-Verlag dem ADC Switzerland – mit Unterstützung der Migros Supermarkt AG – den Podcast «50 Jahre ADC». Darin berichten während des ganzen Jubiläumsjahres in 50 wöchentlichen Folgen Kreative, Auftraggebende oder Agenturinhabende über die Werbebranche und ihre eigene Karriere. Der Podcast ist auf unserer Website sowie auf allen gängigen Podcast-Plattformen – wie Spotify oder Apple Podcast – verfügbar.


Kommentare

by Christoph Bohn. on
Rührend, dass Philipp Skrabal mich hier im Podcast erwähnt. Ergänzung: Ich bekam von Hermann Strittmatter/GGK Zürich 1979 nach mehreren Gaga-Briefwechseln die Chance, als übelst gescheiterter Betriebswirtschafts-Student an der Uni ZH als Junior-Texter in die Werbung einzusteigen: „Sie chönd deet hine anehocke, verdiene tüend Sie nüüt, Chündigungsfrischt gägesiitig isch 1 Tag.“ Das war mein erster Vertrag. Fand ich prima. Ich blieb dann fast 6 Jahre, die letzten Jahre als CD Text. Danach der Wechsel als CD zu Seiler/DDB. Dort stellte sich Philipp Skrabal als einer von ca. 20 Bewerber:innen für eine Grafiker-Lehrstelle vor. Ich fand es nur fair, mit allen Bewerber:innen einen persönlichen Termin zu vereinbaren und zu sprechen. Alle zeigten mir ihre Mappen mit perspektivischen Zeichnungen, mit drögen Farbexperimenten, mit immer denselben Vorkurs-Fingerübungen. Irgendwie verständlich, aber trotzdem „gääähhhnnn“. Am Schluss der Gespräche stellte ich immer dieselbe Frage: „Und was machsch i dinere Freiziit?“ Die üblichen Antworten: „Ich bi gern ide Natur.“, „Ich mache mit Fründinne und Fründe ab.“, „Ich interessiere mich für Spektralfarbe.“, etc. Philipp Skrabal hingegen wand sich um eine Antwort. Und ja, ich musste sie dem damals etwa 15-Jährigen tatsächlich aus der Nase ziehen: „Chum jetz, säg scho, ruck use!“ Da griff er tatsächlich nochmals in seine Mappe und zog verstohlen Fotos von versprayten Zugwaggons und Tunnelwänden hervor. Da war für mich klar: Skrabal will mit Leib und Seele gestalten. Er ist definitiv mein Grafiker-Lehrling.

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Über diesen Podcast

Die Redaktion von persönlich und persoenlich.com diskutiert wöchentlich in Zweierkonstellation Themen und aktuelle Ereignisse, die in der Schweizer Medien- und Kommunikationsbranche für Schlagzeilen gesorgt haben. Am Mikrofon zu hören sind abwechselnd Verleger und Chefredaktor Matthias Ackeret, Redaktionsleiter Christian Beck und die Redaktor:innen Nick Lüthi und Sandra Porchet.

Konzept, Aufzeichnung und Schnitt erfolgten intern. Visual und Jingle stammen von GLA United.

von und mit Matthias Ackeret, Christian Beck, Nick Lüthi, Sandra Porchet

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